
Wirtschaftsexperten analysieren noch die weitreichenden Folgen von Gesetzesentwurf C-12, doch erste juristische Bewertungen vom 23. Dezember heben Klauseln hervor, die dem Einwanderungsminister erlauben würden, ganze Kategorien temporärer Visa auszusetzen oder zu widerrufen. Nach dem vorgeschlagenen Abschnitt 25.3 des Einwanderungs- und Flüchtlingsschutzgesetzes könnte der Minister bei Ausrufung eines „Notfalls oder außergewöhnlichen Umstands“ bis zu 24 Monate eigenmächtig handeln.
Arbeitsrechtsexperten, die mit Business Standard sprachen, betonen, dass die Formulierungen breit genug sind, um wirtschaftliche Abschwünge, Wohnraummangel oder regionale Arbeitslosigkeitsspitzen abzudecken. Eine künftige Kabinettsentscheidung könnte beispielsweise Post-Graduate-Arbeitserlaubnisse stoppen oder Höchstgrenzen für hochbezahlte Arbeitsmarktprüfungen ohne Vorwarnung einführen. Ähnliche Mechanismen gibt es in Australien und Großbritannien, dort jedoch meist mit parlamentarischer Kontrolle; in Kanada würde C-12 das Kabinett zur alleinigen Entscheidungsinstanz machen.
Für multinationale Unternehmen war die schnelle Verlagerung von Talenten in kanadische Niederlassungen ein Wettbewerbsvorteil. Technologie-Manager in Toronto und Vancouver warnen, dass das Vertrauen von Investoren erschüttert werden könnte, wenn verlässliche Talentströme plötzlich versiegen. Hochschulen, die zahlungskräftige internationale Studierende anwerben, setzen sich ebenfalls bei Senatoren für Änderungen ein und verweisen darauf, dass der Sektor jährlich rund 26 Milliarden kanadische Dollar zur Wirtschaft beiträgt.
Regierungsquellen betonen, dass die „Aussetzungsmacht“ als Sicherheitsventil für kurzfristige Krisen gedacht ist und gerichtlicher Überprüfung unterliegt. Dennoch raten Einwanderungsanwälte Arbeitgebern, Anträge für Schlüsselkräfte frühzeitig einzureichen und Umzugsziele in Nordamerika zu diversifizieren, bis sich das regulatorische Umfeld stabilisiert.
Der Rechts- und Verfassungsausschuss des Senats wird die Aussetzungsklausel voraussichtlich bei den Anhörungen ab dem 13. Januar genau prüfen. Änderungen könnten die Definition von „Notfall“ einschränken oder eine Vorabinformation der Betroffenen vorschreiben. Bis dahin sollten Unternehmen kritische Positionen mit temporären Visa identifizieren und die Führungsetage auf mögliche Szenarien vorbereiten.
Arbeitsrechtsexperten, die mit Business Standard sprachen, betonen, dass die Formulierungen breit genug sind, um wirtschaftliche Abschwünge, Wohnraummangel oder regionale Arbeitslosigkeitsspitzen abzudecken. Eine künftige Kabinettsentscheidung könnte beispielsweise Post-Graduate-Arbeitserlaubnisse stoppen oder Höchstgrenzen für hochbezahlte Arbeitsmarktprüfungen ohne Vorwarnung einführen. Ähnliche Mechanismen gibt es in Australien und Großbritannien, dort jedoch meist mit parlamentarischer Kontrolle; in Kanada würde C-12 das Kabinett zur alleinigen Entscheidungsinstanz machen.
Für multinationale Unternehmen war die schnelle Verlagerung von Talenten in kanadische Niederlassungen ein Wettbewerbsvorteil. Technologie-Manager in Toronto und Vancouver warnen, dass das Vertrauen von Investoren erschüttert werden könnte, wenn verlässliche Talentströme plötzlich versiegen. Hochschulen, die zahlungskräftige internationale Studierende anwerben, setzen sich ebenfalls bei Senatoren für Änderungen ein und verweisen darauf, dass der Sektor jährlich rund 26 Milliarden kanadische Dollar zur Wirtschaft beiträgt.
Regierungsquellen betonen, dass die „Aussetzungsmacht“ als Sicherheitsventil für kurzfristige Krisen gedacht ist und gerichtlicher Überprüfung unterliegt. Dennoch raten Einwanderungsanwälte Arbeitgebern, Anträge für Schlüsselkräfte frühzeitig einzureichen und Umzugsziele in Nordamerika zu diversifizieren, bis sich das regulatorische Umfeld stabilisiert.
Der Rechts- und Verfassungsausschuss des Senats wird die Aussetzungsklausel voraussichtlich bei den Anhörungen ab dem 13. Januar genau prüfen. Änderungen könnten die Definition von „Notfall“ einschränken oder eine Vorabinformation der Betroffenen vorschreiben. Bis dahin sollten Unternehmen kritische Positionen mit temporären Visa identifizieren und die Führungsetage auf mögliche Szenarien vorbereiten.
Quelle: Business Standard
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