
Reisende, die am Neujahrstag nach Frankreich ein- oder ausreisen wollen, müssen mit möglichen Störungen rechnen: Die UNAC-Kabinengewerkschaft hat für den 1. Januar 2026 einen 24-stündigen Streik bei easyJet angekündigt. Obwohl UNAC nur eine Minderheit der französischen Crews der Airline vertritt, fordert sie einen „zéro décollage“ (keinen einzigen Start) von den sechs französischen Basen – Paris-Orly, Paris-Charles-de-Gaulle, Nizza, Lyon, Bordeaux und Nantes.
Der Streik folgt auf das Scheitern der obligatorischen Jahresverhandlungen über Dienstpläne, die laut Crewmitgliedern immer unberechenbarer geworden sind, mit kurzfristigen Änderungen, Erschöpfung und Problemen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
EasyJet plant, „den Großteil“ des Programms durchzuführen, warnt jedoch, dass besonders Frühflüge gefährdet sind, da Personalengpässe am Tagesanfang sich auf das gesamte Netzwerk auswirken können. Passagiere betroffener Flüge wurden am 31. Dezember kontaktiert und über Umbuchungs- oder Erstattungsmöglichkeiten informiert. Die Airline rät allen Reisenden, den Flugstatus genau zu verfolgen. Nach EU-Verordnung 261/2004 könnten Entschädigungen fällig werden, da es sich um einen internen Arbeitskonflikt und nicht um außergewöhnliche Umstände handelt.
Für Firmenreisende ist der Zeitpunkt ungünstig: Der 1. Januar zählt zu den verkehrsreichsten Rückkehrzeiten nach dem Feiertagsurlaub für multinationale Mitarbeiter. Reisende mit Anschlussflügen über Frankreich nach Afrika und in den Nahen Osten – wichtige Märkte für Energie, Bau und NGOs – könnten Anschlussflüge verpassen. Unternehmen mit zeitkritischen Einsätzen wird empfohlen, längere Zwischenstopps einzuplanen, Reise-Risiko-Alerts zu aktivieren und zu prüfen, ob die Reiseversicherung Streik-bedingte Kosten abdeckt.
Der Konflikt spiegelt einen breiteren Trend von Arbeitsunruhen in Europas Luftfahrtbranche wider, da Airlines ihre Flugpläne ausweiten, aber mit Personalengpässen, steigenden Kosten und regulatorischem Druck zur CO2-Reduktion kämpfen. Die französischen easyJet-Crews erhielten 2025 eine Gehaltserhöhung von 7 %, doch UNAC kritisiert längere Arbeitstage als Ausgleich. Sollte der Streik am 1. Januar von größeren Gewerkschaften wie SNPNC unterstützt werden, sind weitere Aktionen im Winter nicht ausgeschlossen.
Praktische Tipps für Reisende: Die Airline-App für Live-Updates nutzen, nur Handgepäck mitnehmen für den Fall von Übernachtungen und beachten, dass Bahn-Alternativen wie TGV und Eurostar wegen der separaten Störung im Eurotunnel (siehe unten) bereits ausgelastet sein können. Arbeitgeber sollten mobile Mitarbeiter daran erinnern, dass streikbedingte Verspätungen keine automatische Verlängerung von Schengen-Visa bedeuten und Überziehungsstrafen weiterhin gelten.
Der Streik folgt auf das Scheitern der obligatorischen Jahresverhandlungen über Dienstpläne, die laut Crewmitgliedern immer unberechenbarer geworden sind, mit kurzfristigen Änderungen, Erschöpfung und Problemen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
EasyJet plant, „den Großteil“ des Programms durchzuführen, warnt jedoch, dass besonders Frühflüge gefährdet sind, da Personalengpässe am Tagesanfang sich auf das gesamte Netzwerk auswirken können. Passagiere betroffener Flüge wurden am 31. Dezember kontaktiert und über Umbuchungs- oder Erstattungsmöglichkeiten informiert. Die Airline rät allen Reisenden, den Flugstatus genau zu verfolgen. Nach EU-Verordnung 261/2004 könnten Entschädigungen fällig werden, da es sich um einen internen Arbeitskonflikt und nicht um außergewöhnliche Umstände handelt.
Für Firmenreisende ist der Zeitpunkt ungünstig: Der 1. Januar zählt zu den verkehrsreichsten Rückkehrzeiten nach dem Feiertagsurlaub für multinationale Mitarbeiter. Reisende mit Anschlussflügen über Frankreich nach Afrika und in den Nahen Osten – wichtige Märkte für Energie, Bau und NGOs – könnten Anschlussflüge verpassen. Unternehmen mit zeitkritischen Einsätzen wird empfohlen, längere Zwischenstopps einzuplanen, Reise-Risiko-Alerts zu aktivieren und zu prüfen, ob die Reiseversicherung Streik-bedingte Kosten abdeckt.
Der Konflikt spiegelt einen breiteren Trend von Arbeitsunruhen in Europas Luftfahrtbranche wider, da Airlines ihre Flugpläne ausweiten, aber mit Personalengpässen, steigenden Kosten und regulatorischem Druck zur CO2-Reduktion kämpfen. Die französischen easyJet-Crews erhielten 2025 eine Gehaltserhöhung von 7 %, doch UNAC kritisiert längere Arbeitstage als Ausgleich. Sollte der Streik am 1. Januar von größeren Gewerkschaften wie SNPNC unterstützt werden, sind weitere Aktionen im Winter nicht ausgeschlossen.
Praktische Tipps für Reisende: Die Airline-App für Live-Updates nutzen, nur Handgepäck mitnehmen für den Fall von Übernachtungen und beachten, dass Bahn-Alternativen wie TGV und Eurostar wegen der separaten Störung im Eurotunnel (siehe unten) bereits ausgelastet sein können. Arbeitgeber sollten mobile Mitarbeiter daran erinnern, dass streikbedingte Verspätungen keine automatische Verlängerung von Schengen-Visa bedeuten und Überziehungsstrafen weiterhin gelten.
Quelle: The Connexion