
Am 3. Januar 2026 hat die OECD einen Aufruf zur Stellungnahme zu den steuerlichen Auswirkungen der zunehmenden globalen Mobilität von Arbeitnehmern und digitalen Nomaden gestartet. Interessierte haben bis zum 19. Januar Zeit, ihre Kommentare einzureichen, die in eine hochrangige Konsultation einfließen werden, die am 20. Januar 2026 im OECD-Konferenzzentrum in Paris sowie online stattfindet.
Das Diskussionspapier stellt fest, dass hybrides und grenzüberschreitendes Arbeiten die bestehenden Steuervorschriften überholt hat und Unsicherheiten hinsichtlich der Risiken einer Betriebsstätte, der Lohnsteuerabzüge und der Koordinierung der Sozialversicherung schafft. Das Inclusive Framework – mittlerweile 145 Jurisdiktionen – hatte im April letzten Jahres beschlossen, zu prüfen, ob neue Leitlinien oder multilaterale Instrumente erforderlich sind.
Für multinationale Arbeitgeber bietet die Initiative die Chance, sich für klarere Schwellenwerte – etwa eine Mindestanzahl an Tagen im Land als „sicheren Hafen“ – und eine vereinfachte grenzüberschreitende Compliance einzusetzen. Mobilitäts- und Steuerverantwortliche werden aufgefordert, Daten darüber vorzubereiten, wie häufig Mitarbeiter remote aus Frankreich oder anderen Gastländern arbeiten und welche Kosten durch mehrere Lohnsteueranmeldungen entstehen.
Die französischen Behörden, die mit Rekordzahlen an Grenzgängern und langfristigen Remote-Arbeitern zu kämpfen haben, sehen in der Konsultation eine Gelegenheit, nationale Regelungen an aufkommende internationale Standards anzupassen. Beobachter erwarten, dass bei der Sitzung diskutiert wird, ob digitale Plattformen eine Echtzeit-Lohnsteuerabführung ermöglichen können und ob die OECD soziale Sicherungsabkommen nachahmen sollte, die inzwischen bis zu 50 % Telearbeit erlauben, ohne den Versicherungsschutz zu verändern.
Unternehmen, die persönlich teilnehmen möchten, müssen sich aufgrund begrenzter Kapazitäten bis zum 5. Januar anmelden; die virtuelle Teilnahme ist bis zum 19. Januar möglich. Eine Zusammenfassung der Stellungnahmen und die nächsten Schritte werden im ersten Quartal veröffentlicht und könnten die lokale Gesetzgebung in der EU bis 2027 maßgeblich beeinflussen.
Das Diskussionspapier stellt fest, dass hybrides und grenzüberschreitendes Arbeiten die bestehenden Steuervorschriften überholt hat und Unsicherheiten hinsichtlich der Risiken einer Betriebsstätte, der Lohnsteuerabzüge und der Koordinierung der Sozialversicherung schafft. Das Inclusive Framework – mittlerweile 145 Jurisdiktionen – hatte im April letzten Jahres beschlossen, zu prüfen, ob neue Leitlinien oder multilaterale Instrumente erforderlich sind.
Für multinationale Arbeitgeber bietet die Initiative die Chance, sich für klarere Schwellenwerte – etwa eine Mindestanzahl an Tagen im Land als „sicheren Hafen“ – und eine vereinfachte grenzüberschreitende Compliance einzusetzen. Mobilitäts- und Steuerverantwortliche werden aufgefordert, Daten darüber vorzubereiten, wie häufig Mitarbeiter remote aus Frankreich oder anderen Gastländern arbeiten und welche Kosten durch mehrere Lohnsteueranmeldungen entstehen.
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Quelle: OECD
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