
Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihren langjährigen Streit mit den europäischen Flugverkehrskontrollstellen am 9. Januar 2026 verschärft, indem sie eine „Rangliste der ATC-Miesepeter“ veröffentlichte. Darin wird der spanische Flugnavigationsdienst ENAIRE für 1.098 Flugverspätungen zwischen dem 22. und 31. Dezember verantwortlich gemacht – mehr als jedes andere Land. Die Airline gibt an, dass die Störungen 197.640 Passagiere während einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres betroffen haben.
Ryanair macht den „chronischen Personalmangel“ in den spanischen Kontrollzentren in Madrid und Barcelona verantwortlich und weist darauf hin, dass 27 % der Verspätungen in Nacht- oder Frühschichten auftraten, wenn nur ein Minimalpersonal im Dienst war. Frankreich, Portugal und Deutschland folgen Spanien in der Rangliste der Fluggesellschaft. Die spanische Gewerkschaft USCA entgegnet, dass ENAIRE seit 2024 225 neue Stellen besetzt habe, der Flugverkehr jedoch auf 104 % des Vorkrisenniveaus zurückgekehrt sei und damit die Personalaufstockung übersteige.
Geschäftsreisemanager berichten von erheblichen Folgewirkungen: verpasste Anschlussflüge bei Langstrecken, unerwartete Übernachtungen und steigende Kosten für Fürsorgepflichten. Multinationale Unternehmen mit Drehkreuzen in Madrid mussten Führungskräfte über Lissabon und Mailand umbuchen, was in der wichtigen Nach-Feiertags-Verkaufsphase bis zu zwei zusätzliche Reisetage bedeutete.
Das Verkehrsministerium bezeichnete Ryanairs Aussage als „alarmistisch“, bestätigte jedoch stillschweigend, dass Notfallpläne – darunter Überstunden in der Flugverkehrskontrolle und temporäre Versetzungen aus Valencia – bis Ostern bestehen bleiben. Mobilitätsberater empfehlen Reisenden, bei Verbindungen über spanische Drehkreuze Pufferzeiten einzuplanen und zu prüfen, ob ihre Firmenreiseversicherung Stornierungen aufgrund von Flugverkehrskontrollproblemen abdeckt.
Langfristige Reformen könnten von Verhandlungen auf EU-Ebene über das seit langem festhängende Paket „Einheitlicher Europäischer Luftraum“ abhängen, das im Frühjahr 2026 zur Debatte steht. Bis dahin scheinen Fluggesellschaften und Passagiere in einem saisonalen Kreislauf aus Schuldzuweisungen und Störungen gefangen zu sein.
Ryanair macht den „chronischen Personalmangel“ in den spanischen Kontrollzentren in Madrid und Barcelona verantwortlich und weist darauf hin, dass 27 % der Verspätungen in Nacht- oder Frühschichten auftraten, wenn nur ein Minimalpersonal im Dienst war. Frankreich, Portugal und Deutschland folgen Spanien in der Rangliste der Fluggesellschaft. Die spanische Gewerkschaft USCA entgegnet, dass ENAIRE seit 2024 225 neue Stellen besetzt habe, der Flugverkehr jedoch auf 104 % des Vorkrisenniveaus zurückgekehrt sei und damit die Personalaufstockung übersteige.
Geschäftsreisemanager berichten von erheblichen Folgewirkungen: verpasste Anschlussflüge bei Langstrecken, unerwartete Übernachtungen und steigende Kosten für Fürsorgepflichten. Multinationale Unternehmen mit Drehkreuzen in Madrid mussten Führungskräfte über Lissabon und Mailand umbuchen, was in der wichtigen Nach-Feiertags-Verkaufsphase bis zu zwei zusätzliche Reisetage bedeutete.
Das Verkehrsministerium bezeichnete Ryanairs Aussage als „alarmistisch“, bestätigte jedoch stillschweigend, dass Notfallpläne – darunter Überstunden in der Flugverkehrskontrolle und temporäre Versetzungen aus Valencia – bis Ostern bestehen bleiben. Mobilitätsberater empfehlen Reisenden, bei Verbindungen über spanische Drehkreuze Pufferzeiten einzuplanen und zu prüfen, ob ihre Firmenreiseversicherung Stornierungen aufgrund von Flugverkehrskontrollproblemen abdeckt.
Langfristige Reformen könnten von Verhandlungen auf EU-Ebene über das seit langem festhängende Paket „Einheitlicher Europäischer Luftraum“ abhängen, das im Frühjahr 2026 zur Debatte steht. Bis dahin scheinen Fluggesellschaften und Passagiere in einem saisonalen Kreislauf aus Schuldzuweisungen und Störungen gefangen zu sein.
Quelle: Money-Tourism.gr