
Passagiere, die am 13. Januar abends am Terminal 5 des Flughafens Heathrow ankamen, mussten mit Wartezeiten von bis zu drei Stunden rechnen. Daraufhin veröffentlichte der Flughafen eine ungewöhnlich deutliche Stellungnahme, in der er die Grenzschutzbehörde für die „inakzeptablen“ Wartezeiten kritisierte. Bilder in den sozialen Medien zeigten dicht gedrängte Warteschlangen mit schlechter Belüftung; Zeugen berichteten, dass mehrere Personen ohnmächtig wurden.
Heathrow erklärte, die Angelegenheit an das Innenministerium weitergeleitet zu haben, da die Dienstpläne der Beamten den Ansturm von Familien nach den Schulferien nicht berücksichtigt hätten. Das Innenministerium räumte das Problem ein und versprach, das Personal flexibel zwischen den Terminals zu verlegen.
Der Vorfall kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt: Ab nächsten Monat wird die vollständige Kontrolle der britischen Electronic Travel Authorisation (ETA) eingeführt, und vor Ostern wird mit einem Anstieg der Passagierzahlen gerechnet. Flughafenkreise befürchten, dass der chronische Personalmangel bei der Grenzschutzbehörde das Regierungsversprechen einer „weltklasse digitalen Grenze“ gefährden könnte.
Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Erinnerung, Entsandte auf mögliche Ankunftsverzögerungen hinzuweisen und Anschlusszüge oder Inlandsflüge mit großzügigen Zeitpuffern zu planen. In Foren für Vielflieger wird berichtet, dass Inhaber von E-Visa manchmal Schwierigkeiten haben, die E-Gates zu nutzen, wenn der Chip im Reisepass beschädigt ist, und deshalb in manuelle Kontrollschlangen wechseln müssen.
Gewerkschaften kritisieren, dass Budgetkürzungen und die Umverteilung von Personal zur Inlandskontrolle die Grenzposten an vorderster Front unterbesetzt lassen. Sie warnen, dass sich die Lage verschärfen wird, wenn im Februar der Ferienverkehr aus der Karibik und dem Golfgebiet seinen Höhepunkt erreicht.
Heathrow erklärte, die Angelegenheit an das Innenministerium weitergeleitet zu haben, da die Dienstpläne der Beamten den Ansturm von Familien nach den Schulferien nicht berücksichtigt hätten. Das Innenministerium räumte das Problem ein und versprach, das Personal flexibel zwischen den Terminals zu verlegen.
Der Vorfall kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt: Ab nächsten Monat wird die vollständige Kontrolle der britischen Electronic Travel Authorisation (ETA) eingeführt, und vor Ostern wird mit einem Anstieg der Passagierzahlen gerechnet. Flughafenkreise befürchten, dass der chronische Personalmangel bei der Grenzschutzbehörde das Regierungsversprechen einer „weltklasse digitalen Grenze“ gefährden könnte.
Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Erinnerung, Entsandte auf mögliche Ankunftsverzögerungen hinzuweisen und Anschlusszüge oder Inlandsflüge mit großzügigen Zeitpuffern zu planen. In Foren für Vielflieger wird berichtet, dass Inhaber von E-Visa manchmal Schwierigkeiten haben, die E-Gates zu nutzen, wenn der Chip im Reisepass beschädigt ist, und deshalb in manuelle Kontrollschlangen wechseln müssen.
Gewerkschaften kritisieren, dass Budgetkürzungen und die Umverteilung von Personal zur Inlandskontrolle die Grenzposten an vorderster Front unterbesetzt lassen. Sie warnen, dass sich die Lage verschärfen wird, wenn im Februar der Ferienverkehr aus der Karibik und dem Golfgebiet seinen Höhepunkt erreicht.
Quelle: London Daily
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