
Austrian Airlines (AUA) verschiebt den Neustart ihres Abendflugs zwischen Wien (VIE) und Tel Aviv (TLV) um fast zwei Wochen aufgrund der „anhaltend volatilen“ Sicherheitslage in Israel und dem umliegenden Luftraum. Der Abendflug – traditionell als OS 861/862 geführt – sollte ursprünglich nur bis zum 19. Januar ausgesetzt bleiben. Unternehmenssprecherin Andrea Hansal teilte jedoch am Freitag, den 16. Januar, der APA mit, dass die Aussetzung nun mindestens bis zum 31. Januar verlängert wird.
Die Lufthansa-Tochter betreibt weiterhin den Tagesflug auf der Strecke, allerdings nur an Tagen, an denen die Sicherheitsabteilung von AUA eine positive Risikobewertung abgibt. Diese Bewertungen basieren auf Geheimdienstinformationen der israelischen Streitkräfte, NOTAMs, die Luftverteidigungs-Testfenster einschränken, sowie der aktuellen Entwicklung von ballistischen Raketenstarts aus von den Houthi kontrollierten Gebieten im Jemen. Flüge, die stattfinden, meiden den irakischen und iranischen Luftraum, was die Flugzeit um etwa 30 Minuten verlängert und den Treibstoffverbrauch erhöht.
Für Mobilitätsmanager erschwert die Verlängerung kurzfristige Geschäftsreisen in Israels Wirtschaftsmetropole. Wien ist ein wichtiger Star-Alliance-Knotenpunkt für Unternehmen aus Mittel- und Osteuropa mit Ziel Tel Aviv. Der Abendflug (Abflug 20:25 Ortszeit) ermöglicht normalerweise noch am selben Tag Anschlussflüge aus Hauptstädten des Westbalkans und des Baltikums. Ohne diesen Flug müssen Reisende mit Übernachtungen oder Umwegen über Frankfurt, Athen oder Istanbul rechnen – Routen, die aufgrund der Unruhen im Nahen Osten bereits stark ausgelastet sind.
AUA versichert, dass betroffene Passagiere „sofern operativ möglich“ umgebucht werden und kostenfrei Erstattungen oder alternative Verbindungen beantragen können. Personalabteilungen, die Projekte in Israel organisieren, wird empfohlen, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen, insbesondere bei Einsätzen mit 90-Tage-Schengen-Aufenthalten oder der Aktivierung von israelischen B/1-Arbeitserlaubnissen. Auch Frachtlieferungen – vor allem pharmazeutische Produkte für den Biotechnologiepark in Rehovot – werden auf Tagesflüge oder Lufthansa-Frachter über Frankfurt umgeleitet.
Die Airline beobachtet weiterhin die Überflugbeschränkungen. Während die meisten europäischen Fluggesellschaften Anfang 2025 die begrenzte Nutzung irakischer Korridore wieder aufgenommen haben, prüft Austrian Airlines diese Routen nach neuer Drohnenaktivität nahe Erbil am 14. Januar erneut. Vorerst umfliegen die Crews den Irak komplett, was zwar Kosten erhöht, aber Versicherungszuschläge vermeidet. Sollte sich die Lage entspannen, plant AUA, den Abendflug mit dem Fahrplan-Update Mitte Februar wieder aufzunehmen.
Die Lufthansa-Tochter betreibt weiterhin den Tagesflug auf der Strecke, allerdings nur an Tagen, an denen die Sicherheitsabteilung von AUA eine positive Risikobewertung abgibt. Diese Bewertungen basieren auf Geheimdienstinformationen der israelischen Streitkräfte, NOTAMs, die Luftverteidigungs-Testfenster einschränken, sowie der aktuellen Entwicklung von ballistischen Raketenstarts aus von den Houthi kontrollierten Gebieten im Jemen. Flüge, die stattfinden, meiden den irakischen und iranischen Luftraum, was die Flugzeit um etwa 30 Minuten verlängert und den Treibstoffverbrauch erhöht.
Für Mobilitätsmanager erschwert die Verlängerung kurzfristige Geschäftsreisen in Israels Wirtschaftsmetropole. Wien ist ein wichtiger Star-Alliance-Knotenpunkt für Unternehmen aus Mittel- und Osteuropa mit Ziel Tel Aviv. Der Abendflug (Abflug 20:25 Ortszeit) ermöglicht normalerweise noch am selben Tag Anschlussflüge aus Hauptstädten des Westbalkans und des Baltikums. Ohne diesen Flug müssen Reisende mit Übernachtungen oder Umwegen über Frankfurt, Athen oder Istanbul rechnen – Routen, die aufgrund der Unruhen im Nahen Osten bereits stark ausgelastet sind.
AUA versichert, dass betroffene Passagiere „sofern operativ möglich“ umgebucht werden und kostenfrei Erstattungen oder alternative Verbindungen beantragen können. Personalabteilungen, die Projekte in Israel organisieren, wird empfohlen, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen, insbesondere bei Einsätzen mit 90-Tage-Schengen-Aufenthalten oder der Aktivierung von israelischen B/1-Arbeitserlaubnissen. Auch Frachtlieferungen – vor allem pharmazeutische Produkte für den Biotechnologiepark in Rehovot – werden auf Tagesflüge oder Lufthansa-Frachter über Frankfurt umgeleitet.
Die Airline beobachtet weiterhin die Überflugbeschränkungen. Während die meisten europäischen Fluggesellschaften Anfang 2025 die begrenzte Nutzung irakischer Korridore wieder aufgenommen haben, prüft Austrian Airlines diese Routen nach neuer Drohnenaktivität nahe Erbil am 14. Januar erneut. Vorerst umfliegen die Crews den Irak komplett, was zwar Kosten erhöht, aber Versicherungszuschläge vermeidet. Sollte sich die Lage entspannen, plant AUA, den Abendflug mit dem Fahrplan-Update Mitte Februar wieder aufzunehmen.