
Eine scharfe Kaltfront mit dem Namen „Jorty“ fegte am 17. Januar über Westeuropa hinweg, und die Folgen wurden am 19. Januar deutlich: Der Flugverfolgungsdienst The Traveler registrierte 851 Verspätungen und 53 Flugausfälle, wobei Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) und Orly für etwa 22 % der Störungen verantwortlich waren. Rückstaus bei der Enteisung verlängerten die Umsteigezeiten über die Mindestvorgaben der Airlines hinaus, während die Messwerte für die Rollbahnreibung kurzzeitig unter die vorgeschriebenen Grenzwerte fielen, was die französische Luftfahrtbehörde DGAC dazu zwang, die Slot-Zuteilungen zu reduzieren.
EUROCONTROL aktivierte seine Krisenkoordinationseinheit und senkte die Kapazität des französischen Luftraums um 15 %. Frachtunternehmen leiteten temperaturempfindliche Sendungen über Lyon und Toulouse um, und Umzugsfirmen berichteten von Verzögerungen bei Haushaltslieferungen von bis zu 72 Stunden.
Für internationale Mitarbeiter, die über ihr geplantes Schengen-Ausreisedatum hinaus feststecken, können die französischen Grenzbehörden einen „Force-Majeure“-Stempel ausstellen, um Strafgebühren wegen Überschreitung der Aufenthaltsdauer zu vermeiden. HR-Teams müssen Reisende jedoch aktiv darauf hinweisen, diesen rechtzeitig zu beantragen. Entschädigungen nach EU-Verordnung 261 entfallen, da Wetter als „außergewöhnlicher Umstand“ gilt. Dennoch sind Fluggesellschaften verpflichtet, nach zwei Stunden Verspätung Mahlzeiten und bei Übernachtungen eine Unterkunft bereitzustellen.
Météo-France erwartet, dass die Temperaturen am späten 18. Januar über den Gefrierpunkt steigen, was eine schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb ermöglicht. Dennoch wird mit Auswirkungen auf die Slot-Zuteilung bis in den Morgen des 20. Januar gerechnet. Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter dazu anhalten, sich auf dynamische Updates der Airline-Apps statt auf statische Reisepläne zu verlassen und Belege für erstattungsfähige Ausgaben aufzubewahren.
Der Vorfall verdeutlicht, wie klimabedingte Schwankungen das Hub-and-Spoke-Modell Europas zunehmend belasten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass das Resilienzprogramm von CDG – mit erweiterten Enteisungsflächen und automatischen Glykol-Rückgewinnungssystemen – erst im Winter 2026/27 vollständig einsatzbereit sein wird.
EUROCONTROL aktivierte seine Krisenkoordinationseinheit und senkte die Kapazität des französischen Luftraums um 15 %. Frachtunternehmen leiteten temperaturempfindliche Sendungen über Lyon und Toulouse um, und Umzugsfirmen berichteten von Verzögerungen bei Haushaltslieferungen von bis zu 72 Stunden.
Für internationale Mitarbeiter, die über ihr geplantes Schengen-Ausreisedatum hinaus feststecken, können die französischen Grenzbehörden einen „Force-Majeure“-Stempel ausstellen, um Strafgebühren wegen Überschreitung der Aufenthaltsdauer zu vermeiden. HR-Teams müssen Reisende jedoch aktiv darauf hinweisen, diesen rechtzeitig zu beantragen. Entschädigungen nach EU-Verordnung 261 entfallen, da Wetter als „außergewöhnlicher Umstand“ gilt. Dennoch sind Fluggesellschaften verpflichtet, nach zwei Stunden Verspätung Mahlzeiten und bei Übernachtungen eine Unterkunft bereitzustellen.
Météo-France erwartet, dass die Temperaturen am späten 18. Januar über den Gefrierpunkt steigen, was eine schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb ermöglicht. Dennoch wird mit Auswirkungen auf die Slot-Zuteilung bis in den Morgen des 20. Januar gerechnet. Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter dazu anhalten, sich auf dynamische Updates der Airline-Apps statt auf statische Reisepläne zu verlassen und Belege für erstattungsfähige Ausgaben aufzubewahren.
Der Vorfall verdeutlicht, wie klimabedingte Schwankungen das Hub-and-Spoke-Modell Europas zunehmend belasten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass das Resilienzprogramm von CDG – mit erweiterten Enteisungsflächen und automatischen Glykol-Rückgewinnungssystemen – erst im Winter 2026/27 vollständig einsatzbereit sein wird.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News