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Hongkonger Einwanderungsbehörde verhaftet 19 Personen bei einwöchiger Razzia gegen illegale Beschäftigung

Jan. 24, 2026
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Hongkonger Einwanderungsbehörde verhaftet 19 Personen bei einwöchiger Razzia gegen illegale Beschäftigung
Das Einwanderungsamt von Hongkong hat seine Kontrollen vor der Einstellungswelle in der Ferienzeit verschärft und am 23. Januar bekannt gegeben, dass zwischen dem 16. und 22. Januar 19 Personen – darunter vier mutmaßliche Arbeitgeber – wegen Verstößen gegen die strengen Arbeitsgenehmigungsregeln der Stadt festgenommen wurden. Die Einsätze mit den Codenamen „Lightshadow“, „Champion“, „Windsand“, „Rainbow“ und „Powerplayer“ richteten sich gegen Renovierungsarbeiten, Restaurants und andere arbeitsintensive Betriebe in der ganzen Stadt.

Von den 19 Festgenommenen arbeiteten 13 angeblich ohne gültiges Visum. Zwei von ihnen besaßen sogenannte Anerkennungsformulare, ein vorübergehendes Ausweisdokument für Asylsuchende und andere Personen, die auf eine Einwanderungsentscheidung warten; dieses Formular verbietet ausdrücklich jede Beschäftigung. Die übrigen sechs Verdächtigen waren vier Arbeitgeber und zwei mutmaßliche Vermittler, die illegale Arbeitsverhältnisse arrangiert haben sollen.

Hongkonger Einwanderungsbehörde verhaftet 19 Personen bei einwöchiger Razzia gegen illegale Beschäftigung


Hongkong verhängt strenge Strafen auf beiden Seiten des illegalen Arbeitsmarkts: Unbefugte Arbeitnehmer drohen bis zu zwei Jahre Haft und eine Geldstrafe von 50.000 HKD, während Arbeitgeber mit bis zu zehn Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 500.000 HKD rechnen müssen. Wiederholte Razzien sind vor dem chinesischen Neujahrsfest üblich, wenn die Nachfrage nach Aushilfskräften in der Gastronomie und im Ausbaugewerbe stark ansteigt.

Für Unternehmen in Hongkong ist der Fall eine deutliche Erinnerung daran, dass die Einhaltung der Einwanderungsbestimmungen eine Führungsverantwortung ist. Personalabteilungen sollten Kopien der Hongkonger Personalausweise, Visa und Aufenthaltsgenehmigungen der Mitarbeiter aufbewahren und regelmäßige Prüfungen bei Subunternehmern durchführen. Personen mit Anerkennungsformularen oder Besuchervisum dürfen keinerlei Arbeit aufnehmen, auch keine unbezahlten Praktika.

Das Einwanderungsamt kündigte an, die gemeinsamen Einsätze mit dem Arbeitsamt und der Polizei fortzusetzen und warnte, dass Hinweise aus der Bevölkerung häufig zu unangekündigten Kontrollen führen. Arbeitgeber, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen, riskieren zudem, von künftigen Bewerbungen im Rahmen von Talentförderprogrammen ausgeschlossen zu werden.
Quelle: South China Morning Post

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