
Als Reaktion auf die umfassende Überprüfung des Seasonal Worker-Visums durch das Migration Advisory Committee (MAC) veröffentlichte die britische Regierung am 29. Januar 2026 eine offizielle Stellungnahme, in der die meisten Empfehlungen des Ausschusses angenommen werden. (gov.uk) Die zentrale Zusage besteht darin, dem Agrar- und Lebensmittelsektor langfristige Planungssicherheit zu geben, indem die Visakontingente drei Jahre im Voraus festgelegt werden – ein Schritt, der von Erzeugern begrüßt wird, die seit dem Brexit mit jährlichen Planungsunsicherheiten zu kämpfen hatten.
Für Unternehmen bringt die größte Veränderung mehr Flexibilität. Das Innenministerium wird ein Pilotprojekt für ein 9-monatiges Visum (statt bisher sechs Monate) für Gartenbau-Tätigkeiten starten, das es Arbeitgebern ermöglicht, erfahrene Arbeitskräfte überlappende Erntezeiten hinweg zu beschäftigen und so teure Personalwechsel zu reduzieren. Gleichzeitig kündigten die Minister an, die Einhaltung der Vorschriften zu verschärfen: Vermittler müssen das Arbeitgeber-zahlt-Prinzip einhalten, das Verbot von Arbeitnehmergebühren wird in die Sponsor-Richtlinien aufgenommen, und Sponsoren werden unangekündigten Kontrollen unterzogen, die sich auf Lohnabrechnungen und Unterkunftsstandards konzentrieren.
Die Zahl der Seasonal Worker bleibt 2026 bei 55.000 begrenzt, doch die Regierung verspricht, die Kontingente für 2027–2029 im Frühjahr zu veröffentlichen, um Supermärkte und Lieferkettenplaner mit klareren Arbeitsprognosen zu versorgen. Die Kontingente werden eine eigene Unterteilung für die Geflügelverarbeitung enthalten, um den Arbeitskräftemangel in der Weihnachtssaison zu adressieren, der 2025 zu einer verstärkten Importabhängigkeit führte.
Die Antwort weist auch auf mögliche Technologietests hin. Das Innenministerium will digitale Arbeitsberechtigungsprüfungen mittels eVisas und blockchain-basierter Lohnabrechnungen erproben, um die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns in Echtzeit zu überwachen. Bei Erfolg könnten ähnliche Modelle auf das Youth Mobility Scheme und sogar auf innerbetriebliche Versetzungen ausgeweitet werden, was auf eine umfassendere Digitalisierung der Arbeitgeberkontrolle hindeutet.
Globale Mobilitätsteams, die Agrarunternehmen betreuen, sollten den Zeitplan beachten: Überarbeitete Sponsor-Richtlinien werden „bis April 2026“ erwartet, und ein neues Online-Antragsportal – im Rahmen der umfassenden digitalen Transformation von UKVI – soll vor der nächsten Erntesaison in Betrieb gehen. Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit Arbeitsvermittlern und die Überprüfung der Unterkünfte sind entscheidend, um kurzfristige Lizenzsperren zu vermeiden.
Für Unternehmen bringt die größte Veränderung mehr Flexibilität. Das Innenministerium wird ein Pilotprojekt für ein 9-monatiges Visum (statt bisher sechs Monate) für Gartenbau-Tätigkeiten starten, das es Arbeitgebern ermöglicht, erfahrene Arbeitskräfte überlappende Erntezeiten hinweg zu beschäftigen und so teure Personalwechsel zu reduzieren. Gleichzeitig kündigten die Minister an, die Einhaltung der Vorschriften zu verschärfen: Vermittler müssen das Arbeitgeber-zahlt-Prinzip einhalten, das Verbot von Arbeitnehmergebühren wird in die Sponsor-Richtlinien aufgenommen, und Sponsoren werden unangekündigten Kontrollen unterzogen, die sich auf Lohnabrechnungen und Unterkunftsstandards konzentrieren.
Die Zahl der Seasonal Worker bleibt 2026 bei 55.000 begrenzt, doch die Regierung verspricht, die Kontingente für 2027–2029 im Frühjahr zu veröffentlichen, um Supermärkte und Lieferkettenplaner mit klareren Arbeitsprognosen zu versorgen. Die Kontingente werden eine eigene Unterteilung für die Geflügelverarbeitung enthalten, um den Arbeitskräftemangel in der Weihnachtssaison zu adressieren, der 2025 zu einer verstärkten Importabhängigkeit führte.
Die Antwort weist auch auf mögliche Technologietests hin. Das Innenministerium will digitale Arbeitsberechtigungsprüfungen mittels eVisas und blockchain-basierter Lohnabrechnungen erproben, um die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns in Echtzeit zu überwachen. Bei Erfolg könnten ähnliche Modelle auf das Youth Mobility Scheme und sogar auf innerbetriebliche Versetzungen ausgeweitet werden, was auf eine umfassendere Digitalisierung der Arbeitgeberkontrolle hindeutet.
Globale Mobilitätsteams, die Agrarunternehmen betreuen, sollten den Zeitplan beachten: Überarbeitete Sponsor-Richtlinien werden „bis April 2026“ erwartet, und ein neues Online-Antragsportal – im Rahmen der umfassenden digitalen Transformation von UKVI – soll vor der nächsten Erntesaison in Betrieb gehen. Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit Arbeitsvermittlern und die Überprüfung der Unterkünfte sind entscheidend, um kurzfristige Lizenzsperren zu vermeiden.
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