
In einer am 30. Januar veröffentlichten Mitteilung bestätigte der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS), dass das Registrierungsportal für das H-1B-Kontingent des Geschäftsjahres 2027 am 4. März um 12 Uhr Eastern Time öffnet und am 19. März um 12 Uhr schließt. Die Behörde hat zudem eine neue „gewichtete“ Auswahlmethode finalisiert, die höher bezahlte Stellen bevorzugt – ein deutlicher Bruch mit der seit 2008 angewandten rein zufälligen Lotterie.
Nach der endgültigen Regel wird jeder einzelne Antragsteller einmal registriert, erhält aber zusätzliches „Gewicht“, wenn das angebotene Gehalt deutlich über dem ortsüblichen Lohn für die jeweilige Tätigkeit liegt. Das Heimatschutzministerium (DHS) erklärt, dass diese Änderung Betrug eindämmen und das Programm besser an die Absicht des Kongresses anpassen soll, Fachkräfte für Spezialberufe zu gewinnen. Kritiker befürchten jedoch, dass Start-ups und gemeinnützige Organisationen mit engeren Gehaltsstrukturen benachteiligt werden.
Zusätzlich sorgt eine mögliche Zusatzgebühr von 100.000 US-Dollar für Unruhe, die in Präsident Trumps Proklamation vom September 2025 angekündigt wurde. Diese Gebühr fällt nur an, wenn eine Registrierung ausgewählt wird, und gilt für Anträge, die an US-Konsulaten bearbeitet werden, nicht jedoch für Statusänderungen innerhalb der USA. Große Outsourcing- und Beratungsfirmen, die stark auf konsularische Bearbeitung angewiesen sind, könnten dadurch mit stark steigenden Kosten konfrontiert werden.
Die Basisregistrierungsgebühr steigt von 10 auf 215 US-Dollar pro Antragsteller, was Teil einer umfassenden Gebührenerhöhung des USCIS ist. Die Benachrichtigungen über die Auswahl werden voraussichtlich bis zum 31. März versendet, was den Arbeitgebern nur wenig Zeit lässt, vollständige Antragsunterlagen vor dem Start der Einreichungsfrist am 1. April zusammenzustellen.
Empfehlungen für Mobility-Verantwortliche sind: Überprüfung der Gehaltsniveaus, um die Chancen in der neuen Lotterie besser einschätzen zu können; Budgetierung der höheren Gebühren und der möglichen 100.000-Dollar-Zuschläge; Schulung der Fachabteilungen zu strengeren Anforderungen an Reisepässe und Reisedokumente; sowie Anpassung der Arbeitslastprognosen für nachgelagerte Prozesse wie LCA-Veröffentlichung, Compliance-Schulungen und Onboarding.
Da die Regelung endgültig ist, sind rechtliche Einsprüche, die die Umsetzung verzögern könnten, unwahrscheinlich. Arbeitgeber, die das Registrierungsfenster verpassen, müssen bis zum Geschäftsjahr 2028 warten – eine wenig attraktive Aussicht angesichts des ohnehin angespannten Arbeitsmarktes für MINT-Fachkräfte.
Nach der endgültigen Regel wird jeder einzelne Antragsteller einmal registriert, erhält aber zusätzliches „Gewicht“, wenn das angebotene Gehalt deutlich über dem ortsüblichen Lohn für die jeweilige Tätigkeit liegt. Das Heimatschutzministerium (DHS) erklärt, dass diese Änderung Betrug eindämmen und das Programm besser an die Absicht des Kongresses anpassen soll, Fachkräfte für Spezialberufe zu gewinnen. Kritiker befürchten jedoch, dass Start-ups und gemeinnützige Organisationen mit engeren Gehaltsstrukturen benachteiligt werden.
Zusätzlich sorgt eine mögliche Zusatzgebühr von 100.000 US-Dollar für Unruhe, die in Präsident Trumps Proklamation vom September 2025 angekündigt wurde. Diese Gebühr fällt nur an, wenn eine Registrierung ausgewählt wird, und gilt für Anträge, die an US-Konsulaten bearbeitet werden, nicht jedoch für Statusänderungen innerhalb der USA. Große Outsourcing- und Beratungsfirmen, die stark auf konsularische Bearbeitung angewiesen sind, könnten dadurch mit stark steigenden Kosten konfrontiert werden.
Die Basisregistrierungsgebühr steigt von 10 auf 215 US-Dollar pro Antragsteller, was Teil einer umfassenden Gebührenerhöhung des USCIS ist. Die Benachrichtigungen über die Auswahl werden voraussichtlich bis zum 31. März versendet, was den Arbeitgebern nur wenig Zeit lässt, vollständige Antragsunterlagen vor dem Start der Einreichungsfrist am 1. April zusammenzustellen.
Empfehlungen für Mobility-Verantwortliche sind: Überprüfung der Gehaltsniveaus, um die Chancen in der neuen Lotterie besser einschätzen zu können; Budgetierung der höheren Gebühren und der möglichen 100.000-Dollar-Zuschläge; Schulung der Fachabteilungen zu strengeren Anforderungen an Reisepässe und Reisedokumente; sowie Anpassung der Arbeitslastprognosen für nachgelagerte Prozesse wie LCA-Veröffentlichung, Compliance-Schulungen und Onboarding.
Da die Regelung endgültig ist, sind rechtliche Einsprüche, die die Umsetzung verzögern könnten, unwahrscheinlich. Arbeitgeber, die das Registrierungsfenster verpassen, müssen bis zum Geschäftsjahr 2028 warten – eine wenig attraktive Aussicht angesichts des ohnehin angespannten Arbeitsmarktes für MINT-Fachkräfte.
Quelle: VisaVerge
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