
Das Justizministerium forderte am 1. Februar das Berufungsgericht des vierten Bezirks in den USA auf, eine einstweilige Verfügung eines Bezirksgerichts in Maryland aufzuheben, die es der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) untersagt, während Interviews zur Ehe-basierten Green-Card-Erteilung Nicht-Staatsbürger festzunehmen. Die Regierungsanwälte argumentierten, dass Personen mit endgültigen Abschiebebescheiden „keinen rechtmäßigen Aufenthalt“ hätten und dass das von ihnen verfolgte vorläufige Verzichtsprogramm „keinen Schutz vor Abschiebung bietet“.
Das Verbot des unteren Gerichts, das 2024 erlassen wurde, entstand aus einer Sammelklage, die behauptet, ICE nutze Green-Card-Interviews als „Lockmittel“, um Ehepartner von US-Bürgern festzunehmen – trotz der Richtlinien des Heimatschutzministeriums, die solche Familien ermutigen, ihren Status zu legalisieren. Die Kläger argumentieren, dass diese Taktik legitime Antragsteller abschreckt und eine 2013 eingeführte sowie 2016 erweiterte Politik untergräbt, die darauf abzielt, Familientrennungen zu verringern.
Während der mündlichen Verhandlung hinterfragten die Richter beide Seiten, ob das Heimatschutzministerium frühere Richtlinien formell zurückgezogen habe und ob ICE-Beamte gezielt Intervieworte ansteuerten. Ein Urteil gegen die Regierung würde den Schutz im gesamten vierten Bezirk – zu dem Maryland, Virginia, West Virginia, North Carolina und South Carolina gehören – festigen und könnte ähnliche Klagen in anderen Regionen anregen.
Für Arbeitgeber ist der Fall von Bedeutung, da er die Bereitschaft und das Vertrauen undokumentierter Familienangehöriger von US-Mitarbeitern beeinflusst, sich mit dem Einwanderungssystem auseinanderzusetzen. Eine Entscheidung, die Festnahmen an Intervieworten wieder zulässt, könnte berechtigte Antragsteller davon abhalten, ihren Status zu legalisieren, was wiederum die Einschränkungen bei der Arbeitserlaubnis und die Mobilität von Ehepartnern verlängert. Das Gericht hat noch keinen Termin für seine Entscheidung bekanntgegeben.
Das Verbot des unteren Gerichts, das 2024 erlassen wurde, entstand aus einer Sammelklage, die behauptet, ICE nutze Green-Card-Interviews als „Lockmittel“, um Ehepartner von US-Bürgern festzunehmen – trotz der Richtlinien des Heimatschutzministeriums, die solche Familien ermutigen, ihren Status zu legalisieren. Die Kläger argumentieren, dass diese Taktik legitime Antragsteller abschreckt und eine 2013 eingeführte sowie 2016 erweiterte Politik untergräbt, die darauf abzielt, Familientrennungen zu verringern.
Während der mündlichen Verhandlung hinterfragten die Richter beide Seiten, ob das Heimatschutzministerium frühere Richtlinien formell zurückgezogen habe und ob ICE-Beamte gezielt Intervieworte ansteuerten. Ein Urteil gegen die Regierung würde den Schutz im gesamten vierten Bezirk – zu dem Maryland, Virginia, West Virginia, North Carolina und South Carolina gehören – festigen und könnte ähnliche Klagen in anderen Regionen anregen.
Für Arbeitgeber ist der Fall von Bedeutung, da er die Bereitschaft und das Vertrauen undokumentierter Familienangehöriger von US-Mitarbeitern beeinflusst, sich mit dem Einwanderungssystem auseinanderzusetzen. Eine Entscheidung, die Festnahmen an Intervieworten wieder zulässt, könnte berechtigte Antragsteller davon abhalten, ihren Status zu legalisieren, was wiederum die Einschränkungen bei der Arbeitserlaubnis und die Mobilität von Ehepartnern verlängert. Das Gericht hat noch keinen Termin für seine Entscheidung bekanntgegeben.
Quelle: The Washington Post
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