
Die belgische sozialistische Gewerkschaft ACOD (CGSP) im öffentlichen Dienst warnt vor einer bevorstehenden Umstrukturierung der staatlichen Flughäfen Antwerpen-Deurne und Ostende-Brügge, die dutzende Arbeitsplätze kosten könnte. Am Montag, den 2. Februar, erklärte der Gewerkschaftssekretär Jan Van Wesemael gegenüber den Brussels Times, er habe Entwürfe gesehen, die offenbar versehentlich vom französischen Infrastrukturkonzern Egis – Betreiber beider Flughäfen im Rahmen eines langfristigen Konzessionsvertrags mit Flandern – im Intranet veröffentlicht wurden.
Die Dokumente skizzieren demnach ein „gemischtes“ Personalkonzept, bei dem Beamtenstellen durch schlechter bezahlte private Verträge ersetzt und bestimmte Bodenabfertigungsfunktionen ausgelagert werden sollen. Van Wesemael forderte umgehend eine Betriebsratssitzung und warnte, dass einseitige Änderungen gegen belgische Mitbestimmungsregeln verstoßen würden. Egis bestätigt, dass Optimierungsszenarien erarbeitet werden, betont jedoch, dass „noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden“.
Regionale Flughäfen in Flandern kämpfen weiterhin darum, das Passagieraufkommen vor der Covid-Pandemie zu erreichen, und stehen im zunehmenden Wettbewerb mit dem Flughafen Brüssel sowie niederländischen Drehkreuzen an der Grenze. Ein Cyberangriff und eine Reihe landesweiter Streiks im vergangenen Jahr haben die finanzielle Lage zusätzlich verschärft, was das Management zu Kosteneinsparungen zwingt.
Für Unternehmen, die Geschäftsflugzeuge am Standort Antwerpen oder Ostende stationieren oder auf zeitkritische Fracht angewiesen sind, werfen mögliche Personalabbauten Fragen zur Servicezuverlässigkeit, Abfertigungszeiten und dem Risiko von Arbeitskämpfen im weiteren Jahresverlauf auf. Mobilitätsmanager sollten Ausweichflughäfen prüfen und die Termine sozialer Dialoge im Blick behalten; ein Streikaufruf am Flughafen Lüttich im letzten Monat zeigt, wie schnell Arbeitskonflikte das fragmentierte belgische Flughafennetz beeinflussen können.
Nach belgischem Recht erfordern umfangreiche Entlassungen eine formelle Anhörung und einen Sozialplan; die Missachtung dieser Vorgaben kann gerichtliche Einstweilige Verfügungen nach sich ziehen. Egis hat daher nur begrenzten Spielraum für einseitige Maßnahmen, doch die geleakten Dokumente deuten auf turbulente Zeiten für die Beschäftigung in der regionalen Luftfahrt hin.
Die Dokumente skizzieren demnach ein „gemischtes“ Personalkonzept, bei dem Beamtenstellen durch schlechter bezahlte private Verträge ersetzt und bestimmte Bodenabfertigungsfunktionen ausgelagert werden sollen. Van Wesemael forderte umgehend eine Betriebsratssitzung und warnte, dass einseitige Änderungen gegen belgische Mitbestimmungsregeln verstoßen würden. Egis bestätigt, dass Optimierungsszenarien erarbeitet werden, betont jedoch, dass „noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden“.
Regionale Flughäfen in Flandern kämpfen weiterhin darum, das Passagieraufkommen vor der Covid-Pandemie zu erreichen, und stehen im zunehmenden Wettbewerb mit dem Flughafen Brüssel sowie niederländischen Drehkreuzen an der Grenze. Ein Cyberangriff und eine Reihe landesweiter Streiks im vergangenen Jahr haben die finanzielle Lage zusätzlich verschärft, was das Management zu Kosteneinsparungen zwingt.
Für Unternehmen, die Geschäftsflugzeuge am Standort Antwerpen oder Ostende stationieren oder auf zeitkritische Fracht angewiesen sind, werfen mögliche Personalabbauten Fragen zur Servicezuverlässigkeit, Abfertigungszeiten und dem Risiko von Arbeitskämpfen im weiteren Jahresverlauf auf. Mobilitätsmanager sollten Ausweichflughäfen prüfen und die Termine sozialer Dialoge im Blick behalten; ein Streikaufruf am Flughafen Lüttich im letzten Monat zeigt, wie schnell Arbeitskonflikte das fragmentierte belgische Flughafennetz beeinflussen können.
Nach belgischem Recht erfordern umfangreiche Entlassungen eine formelle Anhörung und einen Sozialplan; die Missachtung dieser Vorgaben kann gerichtliche Einstweilige Verfügungen nach sich ziehen. Egis hat daher nur begrenzten Spielraum für einseitige Maßnahmen, doch die geleakten Dokumente deuten auf turbulente Zeiten für die Beschäftigung in der regionalen Luftfahrt hin.
Quelle: The Brussels Times