
Frankreich steht vor einer neuen Welle massiver Arbeitskämpfe: Die SNCTA, die größte Gewerkschaft der Fluglotsen, hat am 15. Februar 2026 einen vier Tage dauernden Streik vom 7. bis 10. Oktober angekündigt. Die Gewerkschaft fordert eine automatische Gehaltsanpassung an die Inflation sowie Neueinstellungen, um die ihrer Ansicht nach „kritische Unterbesetzung“ in den ACC-Zentren Marseille, Brest und Reims zu beheben.
Obwohl der Oktober noch weit entfernt scheint, planen die Netzbetreiber bereits verschiedene Szenarien. Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt an, bis zu 1.800 Flüge zu streichen, vor allem auf französischen Inlandsstrecken sowie Überflügen zwischen Großbritannien, Italien und Spanien. Die etablierten Fluggesellschaften Air France-KLM, IAG und Lufthansa warnen, dass die Auswirkungen die des zweitägigen Streiks im Juli, der 12.000 Flüge beeinträchtigte, bei weitem übertreffen könnten.
Nach EU-Verordnung 95/93 müssen benachbarte Flugsicherungsstellen zusätzlichen Verkehr nur dann akzeptieren, wenn die Kapazitäten ausreichen – was die Gefahr weitreichender Verkehrsflussbeschränkungen mit sich bringt. Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten die Streikwoche frühzeitig an Führungskräfte kommunizieren und kritische Reisen auf die Schiene verlegen oder flexible Tarife buchen, bis der Streikverlauf klarer ist.
Verkehrsminister Philippe Tabarot verurteilte die Vorankündigung als „Geiselnahme“, betonte aber, dass die Regierung für eine Schlichtung offen bleibe, sofern die Gewerkschaften den Streik aussetzen. Die SNCTA argumentiert hingegen, dass die frühzeitige Ankündigung den Beteiligten Zeit zur Anpassung gebe und so das Chaos minimiert werde.
Obwohl der Oktober noch weit entfernt scheint, planen die Netzbetreiber bereits verschiedene Szenarien. Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt an, bis zu 1.800 Flüge zu streichen, vor allem auf französischen Inlandsstrecken sowie Überflügen zwischen Großbritannien, Italien und Spanien. Die etablierten Fluggesellschaften Air France-KLM, IAG und Lufthansa warnen, dass die Auswirkungen die des zweitägigen Streiks im Juli, der 12.000 Flüge beeinträchtigte, bei weitem übertreffen könnten.
Nach EU-Verordnung 95/93 müssen benachbarte Flugsicherungsstellen zusätzlichen Verkehr nur dann akzeptieren, wenn die Kapazitäten ausreichen – was die Gefahr weitreichender Verkehrsflussbeschränkungen mit sich bringt. Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten die Streikwoche frühzeitig an Führungskräfte kommunizieren und kritische Reisen auf die Schiene verlegen oder flexible Tarife buchen, bis der Streikverlauf klarer ist.
Verkehrsminister Philippe Tabarot verurteilte die Vorankündigung als „Geiselnahme“, betonte aber, dass die Regierung für eine Schlichtung offen bleibe, sofern die Gewerkschaften den Streik aussetzen. Die SNCTA argumentiert hingegen, dass die frühzeitige Ankündigung den Beteiligten Zeit zur Anpassung gebe und so das Chaos minimiert werde.
Quelle: AK&M Newswire