
In einer Grundsatzrede vor dem Canadian Club in Toronto am 18. Februar 2026 stellte Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab den überarbeiteten Express Entry-Fahrplan der Regierung für 2026 vor. Das Programm – Kanadas wichtigstes wirtschaftliches Einwanderungsportal – wird künftig Einladungsrunden durchführen, die gezielt sechs Prioritätsgruppen ansprechen: 1) Ärztinnen und Ärzte mit kanadischer Berufserfahrung, 2) Forschende und leitende Manager mit kanadischer Berufserfahrung, 3) Fachkräfte im Transportsektor (einschließlich Pilotinnen, Piloten und Flugzeugmechaniker), 4) STEM-Spezialistinnen und -Spezialisten, 5) Facharbeiter und 6) frankophone Bewerberinnen und Bewerber in allen Kategorien.
Diese Neuausrichtung ist das erste Mal, dass Ottawa kanadische Berufserfahrung in mehreren Kategorien verbindlich vorschreibt und die Mindestanforderung von sechs Monaten auf ein Jahr verdoppelt. Die Behörden betonen, dass diese Änderung den Pool der eingeladenen Kandidaten auf jene eingrenzt, die sich voraussichtlich schnell integrieren, während gleichzeitig akute Engpässe in der Luftfahrt, der Hightech-Fertigung und im öffentlichen Gesundheitswesen berücksichtigt werden. Die frankophone Einwanderung – ein langjähriges Bundesziel – wird zudem direkt in den jährlichen Ziehungsplan integriert, mit mehr Runden in französischer Sprache.
Für Arbeitgeber bedeutet die neue Politik eine klarere Perspektive auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für ausländische Mitarbeitende, die bereits mit temporären Arbeitserlaubnissen im Land sind. Personalabteilungen sollten ihre aktuellen Talentpools überprüfen und geeignete Mitarbeitende ermutigen, ihre Express Entry-Profile zu aktualisieren, da das IRCC bestätigt hat, dass kategoriebasierte Runden 2026 „deutlich mehr als die Hälfte“ der Einladungen ausmachen werden. Einwanderungsberater weisen darauf hin, dass die CRS-Punktzahlen in den Zielkategorien voraussichtlich sinken werden, was die Zeit bis zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für gefragte Fachkräfte verkürzen könnte.
Praktisch sollten multinationale Unternehmen sich auf eine schnellere Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen ohne LMIA für Beschäftigte einstellen, deren Berufe den neuen Kategorien entsprechen. Gleichzeitig müssen interne Mobilitätsplaner mit verschärfter Konkurrenz im allgemeinen Pool rechnen, da die Gesamtzahl der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen stabil gehalten wird, um den Druck auf Wohnraum und Dienstleistungen zu steuern.
Die Ankündigung unterstreicht Kanadas Balanceakt: das Wachstum der Gesamtzuwanderung zu dämpfen und gleichzeitig die weltweit begehrtesten Fachkräfte anzuziehen. Unternehmen, die ihre Rekrutierungsstrategien an den neuen Kategorien ausrichten, können sich einen Wettbewerbsvorteil bei der langfristigen Talentgewinnung sichern.
Diese Neuausrichtung ist das erste Mal, dass Ottawa kanadische Berufserfahrung in mehreren Kategorien verbindlich vorschreibt und die Mindestanforderung von sechs Monaten auf ein Jahr verdoppelt. Die Behörden betonen, dass diese Änderung den Pool der eingeladenen Kandidaten auf jene eingrenzt, die sich voraussichtlich schnell integrieren, während gleichzeitig akute Engpässe in der Luftfahrt, der Hightech-Fertigung und im öffentlichen Gesundheitswesen berücksichtigt werden. Die frankophone Einwanderung – ein langjähriges Bundesziel – wird zudem direkt in den jährlichen Ziehungsplan integriert, mit mehr Runden in französischer Sprache.
Für Arbeitgeber bedeutet die neue Politik eine klarere Perspektive auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für ausländische Mitarbeitende, die bereits mit temporären Arbeitserlaubnissen im Land sind. Personalabteilungen sollten ihre aktuellen Talentpools überprüfen und geeignete Mitarbeitende ermutigen, ihre Express Entry-Profile zu aktualisieren, da das IRCC bestätigt hat, dass kategoriebasierte Runden 2026 „deutlich mehr als die Hälfte“ der Einladungen ausmachen werden. Einwanderungsberater weisen darauf hin, dass die CRS-Punktzahlen in den Zielkategorien voraussichtlich sinken werden, was die Zeit bis zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für gefragte Fachkräfte verkürzen könnte.
Praktisch sollten multinationale Unternehmen sich auf eine schnellere Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen ohne LMIA für Beschäftigte einstellen, deren Berufe den neuen Kategorien entsprechen. Gleichzeitig müssen interne Mobilitätsplaner mit verschärfter Konkurrenz im allgemeinen Pool rechnen, da die Gesamtzahl der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen stabil gehalten wird, um den Druck auf Wohnraum und Dienstleistungen zu steuern.
Die Ankündigung unterstreicht Kanadas Balanceakt: das Wachstum der Gesamtzuwanderung zu dämpfen und gleichzeitig die weltweit begehrtesten Fachkräfte anzuziehen. Unternehmen, die ihre Rekrutierungsstrategien an den neuen Kategorien ausrichten, können sich einen Wettbewerbsvorteil bei der langfristigen Talentgewinnung sichern.