
Das Schwedische Statistische Zentralamt (SCB) meldet für das Jahr 2025 einen Nettoabwanderungssaldo von 349 polnischen Staatsbürgern – der erste negative Wanderungssaldo seit fünfzehn Jahren. Die am 24. Februar 2026 veröffentlichten Zahlen, die vom Stockholmer Büro der PAP aufgegriffen wurden, zeigen, dass sich im vergangenen Jahr 2.546 Polen in Schweden abgemeldet haben, während nur 2.197 neu registriert wurden.
Polen gehören seit langem zu den größten ausländischen Gemeinschaften in Schweden und profitierten seit dem EU-Beitritt Polens 2004 von einem sofortigen Zugang zum Arbeitsmarkt. Heute rangieren sie mit etwas über 98.000 Personen an vierter Stelle nach Syrern, Irakern und Finnen.
Analysten führen die Abwanderung auf eine Abkühlung in den Bau- und Logistiksektoren, die anhaltende Schwäche der schwedischen Krone gegenüber dem Złoty sowie die Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent (nach AKU-Methodik) in Schweden zurück. Gleichzeitig locken steigende Löhne und ein starker Arbeitsmarkt in Polen – die Arbeitslosigkeit sank dort im Januar auf 4,9 Prozent – qualifizierte Fachkräfte zurück in Städte wie Wrocław und Gdańsk.
Für Arbeitgeber, die Pendelaufträge zwischen Polen und Skandinavien organisieren, ist diese Entwicklung von Bedeutung. Die Gehaltserwartungen werden neu justiert; Unternehmen, die bisher auf ein großes Angebot polnischer Arbeitskräfte in Stockholm oder Göteborg gesetzt haben, müssen möglicherweise die Löhne erhöhen oder in lokale Aus- und Weiterbildungen investieren.
Umgekehrt sehen polnische Firmen in den Bereichen Schiffbau, IT und Shared Services eine neue Gruppe von Rückkehrern mit nordischer Erfahrung und mehrsprachigen Fähigkeiten. Mobilitätsberater weisen auf administrative Herausforderungen hin: Viele Rückkehrer behalten ihre schwedische Personennummer und Sozialversicherungsbeziehungen. Die Personalabteilungen sollten Mitarbeiter daran erinnern, sich ordnungsgemäß abzumelden, um zukünftige Steuerforderungen oder Rentenlücken zu vermeiden.
Polnische Steuerpflichtige müssen zudem alle noch ausstehenden schwedischen Einkünfte bis zum 30. April in ihrer PIT-36-Steuererklärung angeben. Strategisch unterstreichen die Daten einen breiteren EU-Trend: Mobilitätsströme entwickeln sich zunehmend zu zweiseitigen Bewegungen statt zu dauerhaften Einbahnstraßen. Die Echtzeit-Statistiken helfen Unternehmen dabei, Entscheidungen über die Standortwahl regionaler Teams und die Gestaltung von Vergütungspaketen in einem immer wettbewerbsintensiveren Arbeitsmarkt zu treffen.
Polen gehören seit langem zu den größten ausländischen Gemeinschaften in Schweden und profitierten seit dem EU-Beitritt Polens 2004 von einem sofortigen Zugang zum Arbeitsmarkt. Heute rangieren sie mit etwas über 98.000 Personen an vierter Stelle nach Syrern, Irakern und Finnen.
Analysten führen die Abwanderung auf eine Abkühlung in den Bau- und Logistiksektoren, die anhaltende Schwäche der schwedischen Krone gegenüber dem Złoty sowie die Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent (nach AKU-Methodik) in Schweden zurück. Gleichzeitig locken steigende Löhne und ein starker Arbeitsmarkt in Polen – die Arbeitslosigkeit sank dort im Januar auf 4,9 Prozent – qualifizierte Fachkräfte zurück in Städte wie Wrocław und Gdańsk.
Für Arbeitgeber, die Pendelaufträge zwischen Polen und Skandinavien organisieren, ist diese Entwicklung von Bedeutung. Die Gehaltserwartungen werden neu justiert; Unternehmen, die bisher auf ein großes Angebot polnischer Arbeitskräfte in Stockholm oder Göteborg gesetzt haben, müssen möglicherweise die Löhne erhöhen oder in lokale Aus- und Weiterbildungen investieren.
Umgekehrt sehen polnische Firmen in den Bereichen Schiffbau, IT und Shared Services eine neue Gruppe von Rückkehrern mit nordischer Erfahrung und mehrsprachigen Fähigkeiten. Mobilitätsberater weisen auf administrative Herausforderungen hin: Viele Rückkehrer behalten ihre schwedische Personennummer und Sozialversicherungsbeziehungen. Die Personalabteilungen sollten Mitarbeiter daran erinnern, sich ordnungsgemäß abzumelden, um zukünftige Steuerforderungen oder Rentenlücken zu vermeiden.
Polnische Steuerpflichtige müssen zudem alle noch ausstehenden schwedischen Einkünfte bis zum 30. April in ihrer PIT-36-Steuererklärung angeben. Strategisch unterstreichen die Daten einen breiteren EU-Trend: Mobilitätsströme entwickeln sich zunehmend zu zweiseitigen Bewegungen statt zu dauerhaften Einbahnstraßen. Die Echtzeit-Statistiken helfen Unternehmen dabei, Entscheidungen über die Standortwahl regionaler Teams und die Gestaltung von Vergütungspaketen in einem immer wettbewerbsintensiveren Arbeitsmarkt zu treffen.
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