
Die Zurich Insurance Group wählte am 26. Februar 2026 ihre Heimatstadt, um die fünfte Ausgabe ihres wegweisenden „Business Travel Outlook“ vorzustellen – eine Umfrage unter 4.000 Vielreisenden aus acht Ländern. Der Bericht bestätigt, was viele Manager für Unternehmensmobilität bereits vermutet hatten: Nach einem halben Jahrzehnt geprägt von Pandemie, geopolitischen Spannungen und extremen Wetterereignissen sind Geschäftsreisende deutlich risikoscheuer geworden. 71 Prozent der Befragten geben an, vor der Buchung Sicherheitswarnungen für das Reiseziel genau zu prüfen, während 64 Prozent von ihren Arbeitgebern Echtzeitwarnungen zu allem von Flugstreiks bis zu Sturzfluten erwarten.
Die Analysten des Schweizer Versicherers verzeichnen einen starken Anstieg der Nachfrage nach medizinischen Informationen vor der Reise sowie telemedizinischen Beratungen während der Reise. Digitale Tools, die früher als Extras galten – etwa standortbasierte Assistenz-Apps, automatisierte Compliance-Prüfungen und sofortige Umleitungen – werden zunehmend zu unverzichtbaren „Hygienefaktoren“. Die Nutzung der eigenen Risk Intelligence Platform von Zurich durch multinationale Kunden hat sich 2025 mehr als verdoppelt und steigt auch Anfang 2026 weiter an.
Nachhaltigkeitsanforderungen bleiben wichtig, treten aber nun gleichberechtigt neben das persönliche Wohlbefinden. Fast die Hälfte der Befragten wäre bereit, längere Strecken mit dem Zug oder Elektrofahrzeug zurückzulegen, um den CO2-Fußabdruck zu verringern. Allerdings geben 57 Prozent an, dies nur zu tun, wenn die Reisezeit als Arbeitszeit zählt oder ein Kundentermin im Reiseplan enthalten ist. Kombinierte Geschäfts- und Freizeitreisen gewinnen an Beliebtheit: Der Anteil derjenigen, die einen Freizeitaufenthalt anhängen, um die Gesamtzahl der Reisen zu reduzieren, stieg von 18 Prozent im Jahr 2024 auf 29 Prozent im Jahr 2025.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz ist die Botschaft klar: Duty-of-Care-Programme müssen umfassender werden – sie sollen Klima-, Gesundheits-, Cyber- und politische Risiken abdecken – und flexibler, indem sie personalisierte Ratschläge in der Sprache des Reisenden über den bevorzugten Kanal liefern. Werden diese Erwartungen nicht erfüllt, könnte dies die Mitarbeiterbindung gefährden, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.
Zurich Insurance kündigt an, im dritten Quartal 2026 ein KI-gestütztes Upgrade seiner Travel-Risk-Plattform einzuführen. Dieses verspricht vorausschauende Störungsmodelle, die Wetteranomalien, Arbeitsmarktdaten und Trends bei Infektionskrankheiten berücksichtigen. Multinationale Kunden mit Schweizer Hauptsitz werden die ersten sein, die die neuen Funktionen testen.
Die Analysten des Schweizer Versicherers verzeichnen einen starken Anstieg der Nachfrage nach medizinischen Informationen vor der Reise sowie telemedizinischen Beratungen während der Reise. Digitale Tools, die früher als Extras galten – etwa standortbasierte Assistenz-Apps, automatisierte Compliance-Prüfungen und sofortige Umleitungen – werden zunehmend zu unverzichtbaren „Hygienefaktoren“. Die Nutzung der eigenen Risk Intelligence Platform von Zurich durch multinationale Kunden hat sich 2025 mehr als verdoppelt und steigt auch Anfang 2026 weiter an.
Nachhaltigkeitsanforderungen bleiben wichtig, treten aber nun gleichberechtigt neben das persönliche Wohlbefinden. Fast die Hälfte der Befragten wäre bereit, längere Strecken mit dem Zug oder Elektrofahrzeug zurückzulegen, um den CO2-Fußabdruck zu verringern. Allerdings geben 57 Prozent an, dies nur zu tun, wenn die Reisezeit als Arbeitszeit zählt oder ein Kundentermin im Reiseplan enthalten ist. Kombinierte Geschäfts- und Freizeitreisen gewinnen an Beliebtheit: Der Anteil derjenigen, die einen Freizeitaufenthalt anhängen, um die Gesamtzahl der Reisen zu reduzieren, stieg von 18 Prozent im Jahr 2024 auf 29 Prozent im Jahr 2025.
Für multinationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz ist die Botschaft klar: Duty-of-Care-Programme müssen umfassender werden – sie sollen Klima-, Gesundheits-, Cyber- und politische Risiken abdecken – und flexibler, indem sie personalisierte Ratschläge in der Sprache des Reisenden über den bevorzugten Kanal liefern. Werden diese Erwartungen nicht erfüllt, könnte dies die Mitarbeiterbindung gefährden, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.
Zurich Insurance kündigt an, im dritten Quartal 2026 ein KI-gestütztes Upgrade seiner Travel-Risk-Plattform einzuführen. Dieses verspricht vorausschauende Störungsmodelle, die Wetteranomalien, Arbeitsmarktdaten und Trends bei Infektionskrankheiten berücksichtigen. Multinationale Kunden mit Schweizer Hauptsitz werden die ersten sein, die die neuen Funktionen testen.
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