
Die indische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) hat am späten 20. März 2026 eine außergewöhnliche Sicherheitsempfehlung herausgegeben, in der alle indischen Fluggesellschaften angewiesen werden, 11 identifizierte Fluginformationsregionen (FIRs) in Westasien zu meiden. Diese Regionen umfassen den Luftraum über Iran, Israel, Irak, Syrien, Libanon, Jordanien, die palästinensischen Gebiete (Gaza FIR), Jemen, Teile Saudi-Arabiens, die Rote-Meer-FIR sowie den gesamten Korridor der Straße von Hormus. Dieser Schritt erfolgte nur wenige Stunden nach einer neuen Runde von US-israelischen Angriffen auf Einrichtungen der iranischen Revolutionsgarde, die eine Reihe von Vergeltungsraketenangriffen auslösten, wodurch der Ben-Gurion International Airport vorübergehend geschlossen wurde und mindestens zwei Beinahe-Zusammenstöße mit überfliegenden Frachtflugzeugen registriert wurden.
Obwohl Indien traditionell auf diese Routen für die kürzesten Großkreisverbindungen nach Europa und Nordamerika setzt, erklärte die Regulierungsbehörde, dass das „sich schnell verschlechternde Risikoprofil in Konfliktzonen“ nun eine sofortige Umleitung aller planmäßigen, Charter- und Frachtflüge erfordere. In der Empfehlung fordert die DGCA die Fluggesellschaften auf, innerhalb von 12 Stunden überarbeitete Flugpläne einzureichen, NOTAMs in Echtzeit zu überwachen und eine Kraftstoffreserve für Umwege von bis zu 650 nautischen Meilen einzuplanen. Zudem sollen die Airlines rund um die Uhr Krisenmanagement-Teams bereithalten, den Kontakt zu den Disponenten per Satellitentelefon sicherstellen und die Besatzungen über Ausweichalternativen im Kaukasus, Zentralasien und Afrika informieren.
Operativ sind vor allem Air India und IndiGo betroffen: Beide Airlines führen wöchentlich 193 Flüge nach Europa und 78 nach Nordamerika durch, die normalerweise den iranischen oder irakischen Luftraum durchqueren. Erste Branchenanalysen des Beratungsunternehmens Osprey Flight Solutions prognostizieren durchschnittliche Flugzeitverlängerungen von 35 bis 70 Minuten sowie einen zusätzlichen Treibstoffverbrauch von 1,3 bis 1,9 Tonnen pro Flugabschnitt. Dies könnte allein für die beiden größten Anbieter monatliche Mehrkosten von 12 bis 18 Crore Rupien (1,4 bis 2,1 Millionen US-Dollar) bedeuten.
Frachtunternehmen wie Blue Dart und SpiceXpress müssen ihre Trans-Golf-Sektoren künftig über die Muscat-FIR und den sudanesischen Luftraum umplanen, was insbesondere während der Hochsaison für den Mango-Export Indiens zu Einschränkungen bei Nutzlast und Reichweite führt. Für Manager der Unternehmensmobilität lautet die Empfehlung klar: Zusätzliche Umsteigezeiten in Reisepläne einbauen, Führungskräfte auf mögliche Zwischenlandungen zum Auftanken (Wien, Baku und Addis Abeba entwickeln sich zu beliebten Technikstopps) hinweisen und Reiseversicherungen auf „Kriegsrisiko“-Ausschlüsse überprüfen.
Auch die Einreisepläne werden gestört: Mehrere Flüge aus London und Frankfurt nach Delhi haben bereits eine um 90 Minuten verlängerte voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) angekündigt. Die DGCA kündigte an, die Lage alle 48 Stunden in Abstimmung mit dem Conflict Zone Information Bulletin der EASA und der Threat & Risk Working Group der ICAO zu überprüfen.
Obwohl Indien traditionell auf diese Routen für die kürzesten Großkreisverbindungen nach Europa und Nordamerika setzt, erklärte die Regulierungsbehörde, dass das „sich schnell verschlechternde Risikoprofil in Konfliktzonen“ nun eine sofortige Umleitung aller planmäßigen, Charter- und Frachtflüge erfordere. In der Empfehlung fordert die DGCA die Fluggesellschaften auf, innerhalb von 12 Stunden überarbeitete Flugpläne einzureichen, NOTAMs in Echtzeit zu überwachen und eine Kraftstoffreserve für Umwege von bis zu 650 nautischen Meilen einzuplanen. Zudem sollen die Airlines rund um die Uhr Krisenmanagement-Teams bereithalten, den Kontakt zu den Disponenten per Satellitentelefon sicherstellen und die Besatzungen über Ausweichalternativen im Kaukasus, Zentralasien und Afrika informieren.
Operativ sind vor allem Air India und IndiGo betroffen: Beide Airlines führen wöchentlich 193 Flüge nach Europa und 78 nach Nordamerika durch, die normalerweise den iranischen oder irakischen Luftraum durchqueren. Erste Branchenanalysen des Beratungsunternehmens Osprey Flight Solutions prognostizieren durchschnittliche Flugzeitverlängerungen von 35 bis 70 Minuten sowie einen zusätzlichen Treibstoffverbrauch von 1,3 bis 1,9 Tonnen pro Flugabschnitt. Dies könnte allein für die beiden größten Anbieter monatliche Mehrkosten von 12 bis 18 Crore Rupien (1,4 bis 2,1 Millionen US-Dollar) bedeuten.
Frachtunternehmen wie Blue Dart und SpiceXpress müssen ihre Trans-Golf-Sektoren künftig über die Muscat-FIR und den sudanesischen Luftraum umplanen, was insbesondere während der Hochsaison für den Mango-Export Indiens zu Einschränkungen bei Nutzlast und Reichweite führt. Für Manager der Unternehmensmobilität lautet die Empfehlung klar: Zusätzliche Umsteigezeiten in Reisepläne einbauen, Führungskräfte auf mögliche Zwischenlandungen zum Auftanken (Wien, Baku und Addis Abeba entwickeln sich zu beliebten Technikstopps) hinweisen und Reiseversicherungen auf „Kriegsrisiko“-Ausschlüsse überprüfen.
Auch die Einreisepläne werden gestört: Mehrere Flüge aus London und Frankfurt nach Delhi haben bereits eine um 90 Minuten verlängerte voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) angekündigt. Die DGCA kündigte an, die Lage alle 48 Stunden in Abstimmung mit dem Conflict Zone Information Bulletin der EASA und der Threat & Risk Working Group der ICAO zu überprüfen.
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