
Legal Wires hat die erste ausführliche Analyse auf Englisch zu Kabinettsbeschluss 162 von 2025 veröffentlicht, der das „System für Fernarbeit außerhalb des Landes“ regelt. Diese Regelung trat im November letzten Jahres stillschweigend in Kraft und wird in diesem Quartal in den Ministerien eingeführt. Der Beschluss erlaubt es Bundesbehörden, Nicht-Staatsangehörige für spezialisierte Aufgaben vollständig aus dem Ausland zu beschäftigen – mit bis zu 80 % des lokalen Gehalts und ohne die üblichen Expatriate-Vergünstigungen.
Wesentliche Merkmale sind einjährig verlängerbare Verträge, verpflichtende virtuelle Teilnahme an Meetings sowie strenge Datenschutzauflagen. Die Vergütung erfolgt in UAE-Dirham, jedoch ohne Zuschüsse für Unterkunft, Schulbildung oder Krankenversicherung, wodurch die Kostenlast von der Regierung auf die Mitarbeitenden verlagert wird. Die Bundesbehörde für Regierungs-Humanressourcen wird ein zentrales elektronisches System führen, das genehmigte Stellen auflistet und die Leistung überwacht.
Für den Bereich globale Mobilität schafft das Regelwerk eine neue, staatlich unterstützte Kategorie „Offshore-Einsatz“, die sich vom bekannten Remote-Work-Visum unterscheidet. Dienstleister für Gehaltsabrechnung, Employer-of-Record (EoR) und Cybersicherheit können mit steigender Nachfrage aus Ministerien rechnen, die grenzüberschreitende, regelkonforme Lösungen benötigen. Auch private Unternehmen könnten das Modell übernehmen und so den regionalen Markt für standortunabhängige Talente beschleunigen.
Ausländische Fachkräfte, die solche Positionen anstreben, sollten beachten, dass kein Aufenthaltsstatus in den VAE gewährt wird; sie bleiben steuerlich in ihrem Heimatland ansässig, sofern sie nicht später in eine Beschäftigung vor Ort wechseln. Compliance-Teams müssen zudem Exportkontroll- und Datenschutzvorschriften prüfen, bevor sensible Regierungsaufgaben ins Ausland vergeben werden.
Der Schritt unterstreicht das Bestreben der VAE, globales Fachwissen zu nutzen und gleichzeitig Personalkosten zu kontrollieren. Er signalisiert zudem einen breiteren Trend im Golf-Kooperationsrat (GCC) zu hybriden Beschäftigungsmodellen im öffentlichen Sektor nach der Pandemie.
Wesentliche Merkmale sind einjährig verlängerbare Verträge, verpflichtende virtuelle Teilnahme an Meetings sowie strenge Datenschutzauflagen. Die Vergütung erfolgt in UAE-Dirham, jedoch ohne Zuschüsse für Unterkunft, Schulbildung oder Krankenversicherung, wodurch die Kostenlast von der Regierung auf die Mitarbeitenden verlagert wird. Die Bundesbehörde für Regierungs-Humanressourcen wird ein zentrales elektronisches System führen, das genehmigte Stellen auflistet und die Leistung überwacht.
Für den Bereich globale Mobilität schafft das Regelwerk eine neue, staatlich unterstützte Kategorie „Offshore-Einsatz“, die sich vom bekannten Remote-Work-Visum unterscheidet. Dienstleister für Gehaltsabrechnung, Employer-of-Record (EoR) und Cybersicherheit können mit steigender Nachfrage aus Ministerien rechnen, die grenzüberschreitende, regelkonforme Lösungen benötigen. Auch private Unternehmen könnten das Modell übernehmen und so den regionalen Markt für standortunabhängige Talente beschleunigen.
Ausländische Fachkräfte, die solche Positionen anstreben, sollten beachten, dass kein Aufenthaltsstatus in den VAE gewährt wird; sie bleiben steuerlich in ihrem Heimatland ansässig, sofern sie nicht später in eine Beschäftigung vor Ort wechseln. Compliance-Teams müssen zudem Exportkontroll- und Datenschutzvorschriften prüfen, bevor sensible Regierungsaufgaben ins Ausland vergeben werden.
Der Schritt unterstreicht das Bestreben der VAE, globales Fachwissen zu nutzen und gleichzeitig Personalkosten zu kontrollieren. Er signalisiert zudem einen breiteren Trend im Golf-Kooperationsrat (GCC) zu hybriden Beschäftigungsmodellen im öffentlichen Sektor nach der Pandemie.
Quelle: Legal Wires
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