
Einwanderungs-, Flüchtlings- und Staatsbürgerschaftsbehörde Kanada (IRCC) hat eine Servicegarantie eingeführt, die die vollständige Rückerstattung der Pass- oder Reisedokumentgebühr vorsieht, wenn die Bearbeitung eines Antrags länger als 30 Werktage dauert. Ab dem 1. April 2026 gilt diese Regelung für alle regulären (nicht dringenden) Anträge innerhalb Kanadas, im Ausland sowie per Post eingereichte Anträge. Die Bearbeitungszeit wird ab dem Eingang eines vollständigen Antrags bis zum Druck und der Überprüfung des Dokuments gerechnet; die Versandzeit ist nicht enthalten. Laut IRCC erfüllen die meisten der jährlich rund drei Millionen bearbeiteten Pässe bereits die bestehenden Standards von 10 oder 20 Tagen, doch die Rückerstattungsklausel schafft ein „klares und durchsetzbares Recht“ für Reisende, falls die Servicezeiten überschritten werden.
Die Garantie wird zeitgleich mit der ersten inflationsgebundenen Gebührenerhöhung seit 2024 eingeführt. Ein zehnjähriger Reisepass für Erwachsene kostet nun im Inland 190 CAD (vorher 160 CAD) und im Ausland 260 CAD, mit ähnlichen Anpassungen bei Kinderpässen, Fünfjahrespässen und speziellen Reisedokumenten. IRCC kündigte an, dass jährliche Überprüfungen auf Basis des Verbraucherpreisindex folgen werden.
Für Manager globaler Mobilität verringert die neue Regelung die Unsicherheit bei der Buchung von Dienstreisen – insbesondere bei kurzfristigen Einsätzen – indem das finanzielle Risiko von Bearbeitungsverzögerungen begrenzt wird. Arbeitgeber sollten jedoch weiterhin darauf achten, dass Mitarbeiter fehlerfreie Anträge einreichen, da unvollständige Unterlagen von der Garantie und somit von automatischen Rückerstattungen ausgeschlossen sind. Auch Reisebüros begrüßen den automatischen Rückerstattungsmechanismus, der den Verwaltungsaufwand für Erstattungsanträge eliminiert. Sie weisen jedoch darauf hin, dass die 30-Tage-Frist den Postversand nicht einschließt, weshalb Antragsteller in abgelegenen Regionen die Versandzeiten bei der Planung berücksichtigen sollten.
Unternehmen mit großen mobilen Belegschaften könnten erwägen, Anträge persönlich bei Service Canada einzureichen – weiterhin der schnellste Weg –, um sowohl Versandverzögerungen als auch mögliche Liquiditätsengpässe durch Rückerstattungen zu vermeiden. Die Rückerstattungsregelung in Kombination mit den höheren Gebühren unterstreicht Ottawas umfassenderen Vorstoß zur Modernisierung der Reisedokumentdienste, einschließlich der Ausweitung von E-Pässen und Pilotprojekten zur digitalen Statusüberprüfung, die noch im laufenden Geschäftsjahr starten sollen.
Die Garantie wird zeitgleich mit der ersten inflationsgebundenen Gebührenerhöhung seit 2024 eingeführt. Ein zehnjähriger Reisepass für Erwachsene kostet nun im Inland 190 CAD (vorher 160 CAD) und im Ausland 260 CAD, mit ähnlichen Anpassungen bei Kinderpässen, Fünfjahrespässen und speziellen Reisedokumenten. IRCC kündigte an, dass jährliche Überprüfungen auf Basis des Verbraucherpreisindex folgen werden.
Für Manager globaler Mobilität verringert die neue Regelung die Unsicherheit bei der Buchung von Dienstreisen – insbesondere bei kurzfristigen Einsätzen – indem das finanzielle Risiko von Bearbeitungsverzögerungen begrenzt wird. Arbeitgeber sollten jedoch weiterhin darauf achten, dass Mitarbeiter fehlerfreie Anträge einreichen, da unvollständige Unterlagen von der Garantie und somit von automatischen Rückerstattungen ausgeschlossen sind. Auch Reisebüros begrüßen den automatischen Rückerstattungsmechanismus, der den Verwaltungsaufwand für Erstattungsanträge eliminiert. Sie weisen jedoch darauf hin, dass die 30-Tage-Frist den Postversand nicht einschließt, weshalb Antragsteller in abgelegenen Regionen die Versandzeiten bei der Planung berücksichtigen sollten.
Unternehmen mit großen mobilen Belegschaften könnten erwägen, Anträge persönlich bei Service Canada einzureichen – weiterhin der schnellste Weg –, um sowohl Versandverzögerungen als auch mögliche Liquiditätsengpässe durch Rückerstattungen zu vermeiden. Die Rückerstattungsregelung in Kombination mit den höheren Gebühren unterstreicht Ottawas umfassenderen Vorstoß zur Modernisierung der Reisedokumentdienste, einschließlich der Ausweitung von E-Pässen und Pilotprojekten zur digitalen Statusüberprüfung, die noch im laufenden Geschäftsjahr starten sollen.
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