
In einer Kundeninformation vom 3. April bestätigte die Kanzlei Clark Hill, dass das Einwanderungsamt nun Anträge auf Verlängerung von Visa bis zu 90 Tage vor Ablauf akzeptiert – und zwar für sechs wichtige Talentprogramme, darunter die General Employment Policy, ASMTP, TechTAS, IANG, QMAS und ASSG. Damit werden diese Programme an das Top Talent Pass Scheme angeglichen. Die Änderung, die ab dem 1. März 2026 gilt, verdreifacht das bisherige 30-Tage-Fenster und verschafft Arbeitgebern mehr Zeit, um Vertragsverlängerungen, Steuerbescheinigungen und MPF-Nachweise zusammenzustellen. Personalverantwortliche betonen, dass diese Anpassung besonders für vielreisende Entsandte hilfreich ist; zuvor mussten viele ihre Reisen einschränken oder Pässe per Kurier nach Hongkong schicken, weil sich Verlängerungs- und Reisezeiten überschnitten. Für globale Mobilitätsteams passt der neue Zeitrahmen zudem gut zu den halbjährlichen Gehaltsüberprüfungen, sodass Gehaltsbescheinigungen und Verlängerungsanträge parallel bearbeitet werden können. Unternehmen sollten dennoch frühzeitig Termine für die vorgeschriebenen medizinischen Einwanderungsuntersuchungen einplanen, da die Kapazitäten in den zugelassenen Kliniken begrenzt sind. Clark Hill empfiehlt außerdem, die Ablaufdaten von Angehörigen separat zu überwachen: Familien können nun gemeinsam Verlängerungen beantragen, wenn auch nur ein Mitglied in das 90-Tage-Fenster fällt, was den Papierkram deutlich erleichtert.
Quelle: Clark Hill PLC
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