
Das irische Amt für internationalen Schutz (IPO) bestätigte in seinem Website-Update vom 7. April, dass die Behörde nun ein „Digital-First“-Modell anwendet, bei dem jegliche Korrespondenz per E-Mail und nicht mehr per Post eingereicht werden muss. Asylsuchende oder Antragsteller auf Aufenthaltsgenehmigung, die keine funktionierende E-Mail-Adresse angeben, riskieren, dass ihre Fälle auf Basis vorhandener Informationen bearbeitet oder im Extremfall geschlossen werden, wenn wiederholte Kontaktversuche scheitern.
Dieser Schritt ist Teil eines mehrjährigen Modernisierungsprogramms, das bereits die Einführung des IPO-Bewerberportals und ein zweistufiges Aufnahmeverfahren umfasst, bei dem Familien- und Einzelbewerber zwischen dem Citywest Convention Centre und dem Timberlay House im Zentrum Dublins aufgeteilt werden. Durch die Abschaffung von Papierakten will das IPO die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten verkürzen, die bei einigen Nationalitäten auf über zwei Jahre angestiegen sind, und die Mitarbeiter für inhaltliche Interviews statt für die Dokumentenverwaltung entlasten.
Für Arbeitgeber ist diese Änderung wichtig, da Verzögerungen oder Schließungen von Schutzverfahren die Arbeitsberechtigung einer Person gemäß Abschnitt 16 des International Protection Act nach Ablauf der neunmonatigen Wartezeit beeinträchtigen können. Personalabteilungen sollten daher sicherstellen, dass Mitarbeiter oder Auftragnehmer mit laufenden IPO-Verfahren ihre Kontaktdaten aktuell halten und ihre Portal-Konten regelmäßig überprüfen.
Migrationsberater begrüßen die Digitalisierung, weisen jedoch darauf hin, dass einige schutzbedürftige Antragsteller keinen stabilen Internetzugang oder keine digitalen Kenntnisse haben. Das IPO betont, dass Dolmetscherdienste und Unterstützung vor Ort während der Öffnungszeiten weiterhin verfügbar sind und gedruckte Anleitungen in 13 Sprachen zum Download für die Verteilung in Gemeinschaftsgruppen bereitstehen.
Das Update erinnert zudem daran, dass Begünstigte der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz – insbesondere Ukrainer – ihre Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in Irland mindestens bis zum 4. März 2026 behalten, jedoch ihre irischen Aufenthaltserlaubniskarten erneuern müssen. Unternehmen, die ukrainische Staatsangehörige beschäftigen, sollten die Erneuerungstermine im Blick behalten, um unbeabsichtigte Unterbrechungen der Arbeitserlaubnis zu vermeiden.
Dieser Schritt ist Teil eines mehrjährigen Modernisierungsprogramms, das bereits die Einführung des IPO-Bewerberportals und ein zweistufiges Aufnahmeverfahren umfasst, bei dem Familien- und Einzelbewerber zwischen dem Citywest Convention Centre und dem Timberlay House im Zentrum Dublins aufgeteilt werden. Durch die Abschaffung von Papierakten will das IPO die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten verkürzen, die bei einigen Nationalitäten auf über zwei Jahre angestiegen sind, und die Mitarbeiter für inhaltliche Interviews statt für die Dokumentenverwaltung entlasten.
Für Arbeitgeber ist diese Änderung wichtig, da Verzögerungen oder Schließungen von Schutzverfahren die Arbeitsberechtigung einer Person gemäß Abschnitt 16 des International Protection Act nach Ablauf der neunmonatigen Wartezeit beeinträchtigen können. Personalabteilungen sollten daher sicherstellen, dass Mitarbeiter oder Auftragnehmer mit laufenden IPO-Verfahren ihre Kontaktdaten aktuell halten und ihre Portal-Konten regelmäßig überprüfen.
Migrationsberater begrüßen die Digitalisierung, weisen jedoch darauf hin, dass einige schutzbedürftige Antragsteller keinen stabilen Internetzugang oder keine digitalen Kenntnisse haben. Das IPO betont, dass Dolmetscherdienste und Unterstützung vor Ort während der Öffnungszeiten weiterhin verfügbar sind und gedruckte Anleitungen in 13 Sprachen zum Download für die Verteilung in Gemeinschaftsgruppen bereitstehen.
Das Update erinnert zudem daran, dass Begünstigte der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz – insbesondere Ukrainer – ihre Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in Irland mindestens bis zum 4. März 2026 behalten, jedoch ihre irischen Aufenthaltserlaubniskarten erneuern müssen. Unternehmen, die ukrainische Staatsangehörige beschäftigen, sollten die Erneuerungstermine im Blick behalten, um unbeabsichtigte Unterbrechungen der Arbeitserlaubnis zu vermeiden.
Quelle: International Protection Office
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