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IRCC schafft Pflicht für Co-op-Arbeitserlaubnis ab und prüft erweiterte Arbeitsrechte für Studierende

Apr. 10, 2026
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IRCC schafft Pflicht für Co-op-Arbeitserlaubnis ab und prüft erweiterte Arbeitsrechte für Studierende
Internationale Studierende in Kanada benötigen seit dem 1. April 2026 keine separate Co-op-Arbeitserlaubnis mehr, um verpflichtende Praktika oder Arbeitseinsätze im Rahmen ihres Studiums zu absolvieren. Am 9. April veröffentlichte IRCC zusätzliche Richtlinien und startete Konsultationen zur Ausweitung der Arbeitsrechte auf dem Campus und außerhalb, während Studierende auf die Verlängerung ihrer Studienerlaubnis oder auf Entscheidungen zum Post-Graduation Work Permit (PGWP) warten.

Die Änderung bei der Co-op-Regelung beseitigt eine lange kritisierte Engstelle, die Studierende oft monatelang in Warteschlangen festhielt. Berechtigte Studierende – deren Studiengang eine Arbeitserfahrung vorsieht und die einen Vollzeitstatus haben – dürfen nun bis zu 50 Prozent der Programmdauer arbeiten, ohne eine separate Genehmigung beantragen zu müssen. Hochschulen begrüßen diesen Schritt, da zuvor verzögerte Genehmigungen Arbeitgeber dazu zwangen, Stellenangebote zurückzuziehen.

IRCC schafft Pflicht für Co-op-Arbeitserlaubnis ab und prüft erweiterte Arbeitsrechte für Studierende


Das Diskussionspapier von IRCC schlägt zwei weitere Reformen vor: die Erlaubnis zur Vollzeitarbeit zwischen Ablauf der Studienerlaubnis und Ausstellung des PGWP sowie die Einführung einer Online-Bestätigung („Continuation Notice“), die Bildungseinrichtungen ausstellen können, um die Immatrikulation während der Bearbeitung einer Verlängerung zu bestätigen. Die Regierung betont, dass diese Maßnahmen Schlupflöcher schließen, die Absolventen in einen illegalen Status drängen, und die Regeln besser an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anpassen würden.

Für Teams im Bereich globale Mobilität bedeutet dies eine schnellere Integration von Praktikanten und weniger bürokratischen Aufwand. Arbeitgeber müssen jedoch weiterhin sicherstellen, dass die Arbeit integraler Bestandteil des Curriculums ist; rein freiwillige oder nicht fachbezogene Tätigkeiten bleiben während der Vorlesungszeit auf 24 Stunden pro Woche begrenzt.

Bildungseinrichtungen aktualisieren derzeit ihre Unterstützungsschreiben, um die neue Regelung widerzuspiegeln, und Migrationsberater empfehlen, eine Formulierung hinzuzufügen, die bestätigt, dass das Praktikum verpflichtend ist. Interessierte können bis zum 15. Mai 2026 Stellung zu den umfassenderen Vorschlägen zu Arbeitsrechten nehmen. Bei Annahme könnten die Maßnahmen bereits im Herbst 2026 in Kraft treten – rechtzeitig zum nächsten Studienjahr und dem wichtigsten Rekrutierungszeitraum für Praktikanten in Technologie- und Ingenieurunternehmen.
Quelle: CIC News

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