
Am 16. Mai griff The Financial Express einen LinkedIn-Beitrag der indischen HR-Expertin Acacia D’Souza auf, in dem sie über wiederholte Absagen von Arbeitgebern in den VAE klagte, weil ihr die „lokale Erfahrung“ fehle. Trotz sieben Jahren in multinationalen Unternehmen wurden D’Souzas Bewerbungen regelmäßig abgelehnt, und einige Interviewer rieten ihr, deutlich niedrigere Gehälter zu akzeptieren. Ihre Geschichte fand schnell Resonanz bei Jobsuchenden in den sozialen Medien und entfachte erneut die Debatte darüber, ob der Arbeitsmarkt in den VAE ausländische Expertise, die nicht vor Ort erworben wurde, unterschätzt.
Obwohl es keine offizielle Richtlinie ist, ist der „UAE-Erfahrungs“-Filter in Stellenanzeigen weit verbreitet und erschwert oft firmeninterne Versetzungen. Manager für globale Mobilität berichten, dass selbst gesponserte Mitarbeiter manchmal ihre lokale Marktkenntnis nachweisen müssen, bevor sie für kundenorientierte Positionen in Betracht gezogen werden – was die Vorlaufzeiten verlängert und Umzüge gelegentlich verhindert.
Talentberater sehen in der Anforderung einen Stellvertreter für kulturelle Passung, regulatorisches Wissen und bestehende berufliche Netzwerke, doch Kritiker bemängeln, dass sie eine Art Teufelskreis erzeugt: Kandidaten können nur Erfahrung sammeln, wenn sie zuerst eingestellt werden. Das Problem betrifft Branchen von Bauwesen bis Finanzdienstleistungen und ist besonders ausgeprägt im mittleren Management, wo Arbeitgeber viele lokale Alternativen haben.
Für Unternehmen ist die öffentliche Diskussion ein Anlass, Stellenbeschreibungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Kriterien gerechtfertigt sind. Zu restriktive Filter können den Talentpool verkleinern, Kosten erhöhen und Diversitätsziele gefährden. Mobilitätsteams sollten Argumentationshilfen vorbereiten, um potenzielle Versetzte zu beruhigen, und gegebenenfalls Rollenbeschreibungen im Vorfeld verhandeln. Einige Firmen reagieren, indem sie Neueinsteiger mit lokalen Mentoren zusammenbringen oder kurze „Markt-Einführungsprogramme“ anbieten, um die Erfahrungslücke zu schließen, ohne qualifizierte Talente auszuschließen.
Der Fall verdeutlicht auch die Bedeutung von Soft Skills in der Einwanderungsstrategie: Ein Arbeitsvisum zu erhalten, ist nur die halbe Miete; die soziale Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt kann ebenso entscheidend für den Erfolg einer Entsendung sein.
Obwohl es keine offizielle Richtlinie ist, ist der „UAE-Erfahrungs“-Filter in Stellenanzeigen weit verbreitet und erschwert oft firmeninterne Versetzungen. Manager für globale Mobilität berichten, dass selbst gesponserte Mitarbeiter manchmal ihre lokale Marktkenntnis nachweisen müssen, bevor sie für kundenorientierte Positionen in Betracht gezogen werden – was die Vorlaufzeiten verlängert und Umzüge gelegentlich verhindert.
Talentberater sehen in der Anforderung einen Stellvertreter für kulturelle Passung, regulatorisches Wissen und bestehende berufliche Netzwerke, doch Kritiker bemängeln, dass sie eine Art Teufelskreis erzeugt: Kandidaten können nur Erfahrung sammeln, wenn sie zuerst eingestellt werden. Das Problem betrifft Branchen von Bauwesen bis Finanzdienstleistungen und ist besonders ausgeprägt im mittleren Management, wo Arbeitgeber viele lokale Alternativen haben.
Für Unternehmen ist die öffentliche Diskussion ein Anlass, Stellenbeschreibungen zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Kriterien gerechtfertigt sind. Zu restriktive Filter können den Talentpool verkleinern, Kosten erhöhen und Diversitätsziele gefährden. Mobilitätsteams sollten Argumentationshilfen vorbereiten, um potenzielle Versetzte zu beruhigen, und gegebenenfalls Rollenbeschreibungen im Vorfeld verhandeln. Einige Firmen reagieren, indem sie Neueinsteiger mit lokalen Mentoren zusammenbringen oder kurze „Markt-Einführungsprogramme“ anbieten, um die Erfahrungslücke zu schließen, ohne qualifizierte Talente auszuschließen.
Der Fall verdeutlicht auch die Bedeutung von Soft Skills in der Einwanderungsstrategie: Ein Arbeitsvisum zu erhalten, ist nur die halbe Miete; die soziale Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt kann ebenso entscheidend für den Erfolg einer Entsendung sein.
Quelle: The Financial Express
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