
Die Branchenverbände ABTA und Airlines UK haben am 3. Juni ihre bisher deutlichste Warnung zum neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union herausgegeben. Sie warnen davor, dass Inhaber britischer Pässe während der Mai-Halbzeitferien mit Wartezeiten von „deutlich über einer Stunde“ rechnen müssen und dass die Störungen im Sommer noch schlimmer ausfallen könnten, sofern Brüssel die Durchsetzung nicht aussetzt. In einem offenen Brief, der zuerst in Travel Weekly erschien und nun auf der ABTA-Newsseite erneut veröffentlicht wurde, fordern die Geschäftsführer Mark Tanzer und Tim Alderslade Ausnahmeregelungen, damit Grenzbeamte bei Ausfall der biometrischen Kioske wieder Pässe stempeln können.
Seit dem 10. April verlangt das EES von Drittstaatsangehörigen – darunter auch Briten – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum die Abgabe von vier Fingerabdrücken und eines Gesichtsscans. Fluggesellschaften berichten, dass Familien, die mit dem Verfahren nicht vertraut sind, an den Kiosken jeweils zwei bis drei Minuten benötigen, was zu Staus bei den Grenzkontrollen am Gate führt. Französische Flughäfen und der Hafen von Dover haben zusätzliche Kioske installiert, doch Betreiber geben an, dass diese während der Stoßzeiten bereits ausgelastet sind.
Die Reisebranche befürchtet eine Wiederholung der Ostern 2023, als Busse 14 Stunden auf die französischen Kontrollen warten mussten – diesmal könnten sich die Warteschlangen jedoch auf beengte Fährterminals und Bahnhöfe ausweiten. ABTA fordert die britische Regierung auf, die Europäische Kommission zu einer formellen Leistungsüberprüfung vor den Sommerferien im Juli zu drängen. Parallel dazu arbeitet das Verkehrsministerium an Leitlinien für Fluggesellschaften, wie sie Passagiere vor Abflug informieren und wie sie verpasste Anschlussverbindungen im Rahmen der EU261-Entschädigungsregeln handhaben sollen.
Firmenreisende sollten mit längeren Mindestanschlusszeiten bei Eurostar, der Frachtverbindung Dover–Calais und bei Verbindungen über Drehkreuzflughäfen rechnen. Empfehlungen raten dazu, mindestens drei Stunden zwischen Ankunft und Weiterreise innerhalb der EU einzuplanen, bis sich der Ablauf stabilisiert hat.
Seit dem 10. April verlangt das EES von Drittstaatsangehörigen – darunter auch Briten – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum die Abgabe von vier Fingerabdrücken und eines Gesichtsscans. Fluggesellschaften berichten, dass Familien, die mit dem Verfahren nicht vertraut sind, an den Kiosken jeweils zwei bis drei Minuten benötigen, was zu Staus bei den Grenzkontrollen am Gate führt. Französische Flughäfen und der Hafen von Dover haben zusätzliche Kioske installiert, doch Betreiber geben an, dass diese während der Stoßzeiten bereits ausgelastet sind.
Die Reisebranche befürchtet eine Wiederholung der Ostern 2023, als Busse 14 Stunden auf die französischen Kontrollen warten mussten – diesmal könnten sich die Warteschlangen jedoch auf beengte Fährterminals und Bahnhöfe ausweiten. ABTA fordert die britische Regierung auf, die Europäische Kommission zu einer formellen Leistungsüberprüfung vor den Sommerferien im Juli zu drängen. Parallel dazu arbeitet das Verkehrsministerium an Leitlinien für Fluggesellschaften, wie sie Passagiere vor Abflug informieren und wie sie verpasste Anschlussverbindungen im Rahmen der EU261-Entschädigungsregeln handhaben sollen.
Firmenreisende sollten mit längeren Mindestanschlusszeiten bei Eurostar, der Frachtverbindung Dover–Calais und bei Verbindungen über Drehkreuzflughäfen rechnen. Empfehlungen raten dazu, mindestens drei Stunden zwischen Ankunft und Weiterreise innerhalb der EU einzuplanen, bis sich der Ablauf stabilisiert hat.
Quelle: ABTA (via Travel Weekly)
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