
Der Verband der indischen Piloten (FIP) hat sich mit einem Schreiben an das Aircraft Accident Investigation Bureau (AAIB) gewandt und mehrere Erkenntnisse im vorläufigen Bericht zum Absturz des Air India-Flugs AI-171 am 9. Mai von Ahmedabad nach London angefochten. Die Dreamliner-Maschine zerbrach kurz nach dem Start, wobei alle 260 Insassen ums Leben kamen. Der FIP verweist auf Simulator-Tests, die eine deutlich längere Zeitspanne – etwa 18 Sekunden – zwischen dem Abbruch des Treibstoffflusses und dem Ausfahren der Ram Air Turbine (RAT) zeigen, als die von den Ermittlern angegebenen 4-5 Sekunden. Sicherheitskamerabilder sollen die RAT bereits vor dem Abheben ausgefahren zeigen, was auf einen vorbestehenden elektrischen Defekt statt auf die im Bericht vermutete Anomalie im Kraftstoffsystem hindeutet. Die Gewerkschaft fordert, dass das AAIB die Cockpit-Voice- und Flugdatenschreiberaufzeichnungen erneut mit Anwesenheit von Boeing-Ingenieuren überprüft.
Warum das für die globale Mobilität wichtig ist: Air India hatte für den Sommer die Kapazitäten bei Großraumflugzeugen wegen des Rückkehreransturms erhöht. Sollten systemische elektrische Probleme bestätigt werden, könnten die Aufsichtsbehörden stufenweise Inspektionen für die gesamte Dreamliner-Flotte von 32 Maschinen anordnen, was weitere Flugausfälle zur Folge hätte. Die Fluggesellschaft plant bereits, Flugzeuge von europäischen Charteranbietern zu leasen, um Lücken zu schließen – Kosten, die möglicherweise auf die Budgets für Geschäftsreisen umgelegt werden. Eine langwierige Untersuchung könnte zudem Indiens neues „Selbstzertifizierungs“-System verändern, das es Airlines erlaubt, kleinere Mängel ohne DGCA-Kontrolle zu beheben. Leasinggeber und Versicherer werden genau auf Haftungsfragen achten; multinationale Unternehmen, die Firmenflüge ab Indien chartern, könnten mit höheren Prämien rechnen, falls das Ausfahren der RAT als Konstruktionsfehler und nicht als Fehler der Besatzung eingestuft wird. Das AAIB hat keinen Termin für den Abschlussbericht genannt, erklärt aber, alle Stellungnahmen der Beteiligten zu prüfen. Reiseverantwortliche sollten die technischen Hinweise von Air India im Blick behalten und Ausweichrouten für Mitarbeiter mit Europa-Zielen bereithalten.
Warum das für die globale Mobilität wichtig ist: Air India hatte für den Sommer die Kapazitäten bei Großraumflugzeugen wegen des Rückkehreransturms erhöht. Sollten systemische elektrische Probleme bestätigt werden, könnten die Aufsichtsbehörden stufenweise Inspektionen für die gesamte Dreamliner-Flotte von 32 Maschinen anordnen, was weitere Flugausfälle zur Folge hätte. Die Fluggesellschaft plant bereits, Flugzeuge von europäischen Charteranbietern zu leasen, um Lücken zu schließen – Kosten, die möglicherweise auf die Budgets für Geschäftsreisen umgelegt werden. Eine langwierige Untersuchung könnte zudem Indiens neues „Selbstzertifizierungs“-System verändern, das es Airlines erlaubt, kleinere Mängel ohne DGCA-Kontrolle zu beheben. Leasinggeber und Versicherer werden genau auf Haftungsfragen achten; multinationale Unternehmen, die Firmenflüge ab Indien chartern, könnten mit höheren Prämien rechnen, falls das Ausfahren der RAT als Konstruktionsfehler und nicht als Fehler der Besatzung eingestuft wird. Das AAIB hat keinen Termin für den Abschlussbericht genannt, erklärt aber, alle Stellungnahmen der Beteiligten zu prüfen. Reiseverantwortliche sollten die technischen Hinweise von Air India im Blick behalten und Ausweichrouten für Mitarbeiter mit Europa-Zielen bereithalten.
Quelle: Hindustan Times
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Indien.Mehr von Indien
Alle anzeigen
Assam plant, neue Aadhaar-Anmeldungen mit NRC-Daten zu verknüpfen, um illegale Einwanderung einzudämmen
Wartungsfenster für UK „One Login“ heute Nacht könnte indische Visaanträge verzögern