
Eine am 16. Juni auf der Website für internationale Angelegenheiten der University of Texas Southwestern veröffentlichte Mitteilung bestätigt, dass das Department of Homeland Security einen Regelungsvorschlag an das Federal Register übermittelt hat, der die bisher offene „Duration of Status“ (D/S) Zulassung für F-1-Studierende und J-1-Austauschbesucher durch feste Enddaten ersetzen würde. Laut dem Entwurf müssten betroffene Nicht-Einwanderer das Formular I-539 zur Verlängerung einreichen – bei den aktuellen Bearbeitungszeiten möglicherweise alle zwei Jahre –, um ihren legalen Status aufrechtzuerhalten. Diese Änderung würde eine über 30 Jahre geltende Praxis aufheben, die es Studierenden erlaubte, so lange in den USA zu bleiben, wie es zur Erfüllung ihrer akademischen Ziele plus genehmigter Ausbildung erforderlich war.
Universitäten und Wirtschaftsverbände befürchten weitreichende Folgen: USCIS kämpft bereits mit hohen Fallzahlen, und verzögerte Verlängerungen könnten Absolventen daran hindern, ihr Optional Practical Training oder STEM OPT zu beginnen, was Forschung an den Hochschulen und Talentpools in Unternehmen stören würde. Das DHS argumentiert, dass feste Aufenthaltszeiten Visa-Überziehungen eindämmen und die Zulassung von Studierenden an andere Nicht-Einwanderer-Kategorien angleichen würden. Kritiker entgegnen, das eigentliche Problem sei eine unzureichende Ausreisekontrolle, nicht böswillige Studierende.
Die Kosten-Nutzen-Analyse der Regelung schätzt fast eine Million zusätzlicher I-539-Anträge pro Jahr, was zwar Gebühreneinnahmen generiert, aber auch Hunderte Millionen Dollar an Verwaltungsaufwand für Hochschulen und Arbeitgeber verursacht. Sollte die Regelung in Kraft treten, sollten globale Mobilitätsmanager die Nachverfolgung von Visumsabläufen für Praktikanten und Trainees in HRIS-Systeme integrieren, Budgets für wiederholte Anträge einplanen und Notfallpläne vorbereiten – etwa Remote-Onboarding oder Einsätze außerhalb der USA –, solange Verlängerungen ausstehen.
Es wird erwartet, dass Universitäten vor Ablauf der 60-tägigen öffentlichen Kommentierungsfrist im Sommer einen gemeinsamen Einspruch gegen die Maßnahme koordinieren. Da der Vorschlag auch Ehepartner und Kinder mit F-2- und J-2-Status betrifft, könnte Familienreisen riskanter werden; die Einreise an einer Grenze mit bald ablaufendem Visum würde den Nachweis einer rechtzeitigen Verlängerungsantragstellung erfordern. Mobilitätspolitiken sollten entsprechend angepasst werden.
Universitäten und Wirtschaftsverbände befürchten weitreichende Folgen: USCIS kämpft bereits mit hohen Fallzahlen, und verzögerte Verlängerungen könnten Absolventen daran hindern, ihr Optional Practical Training oder STEM OPT zu beginnen, was Forschung an den Hochschulen und Talentpools in Unternehmen stören würde. Das DHS argumentiert, dass feste Aufenthaltszeiten Visa-Überziehungen eindämmen und die Zulassung von Studierenden an andere Nicht-Einwanderer-Kategorien angleichen würden. Kritiker entgegnen, das eigentliche Problem sei eine unzureichende Ausreisekontrolle, nicht böswillige Studierende.
Die Kosten-Nutzen-Analyse der Regelung schätzt fast eine Million zusätzlicher I-539-Anträge pro Jahr, was zwar Gebühreneinnahmen generiert, aber auch Hunderte Millionen Dollar an Verwaltungsaufwand für Hochschulen und Arbeitgeber verursacht. Sollte die Regelung in Kraft treten, sollten globale Mobilitätsmanager die Nachverfolgung von Visumsabläufen für Praktikanten und Trainees in HRIS-Systeme integrieren, Budgets für wiederholte Anträge einplanen und Notfallpläne vorbereiten – etwa Remote-Onboarding oder Einsätze außerhalb der USA –, solange Verlängerungen ausstehen.
Es wird erwartet, dass Universitäten vor Ablauf der 60-tägigen öffentlichen Kommentierungsfrist im Sommer einen gemeinsamen Einspruch gegen die Maßnahme koordinieren. Da der Vorschlag auch Ehepartner und Kinder mit F-2- und J-2-Status betrifft, könnte Familienreisen riskanter werden; die Einreise an einer Grenze mit bald ablaufendem Visum würde den Nachweis einer rechtzeitigen Verlängerungsantragstellung erfordern. Mobilitätspolitiken sollten entsprechend angepasst werden.