
Russische Unternehmen, die Mitarbeiter nach Frankreich entsenden wollen, sehen sich in diesem Sommer mit deutlich strengeren Visabestimmungen konfrontiert. Daten von AK&M, veröffentlicht am 27. Juni 2026, zeigen, dass die Anzahl der mehrfachen Schengen-Visa für russische Staatsbürger im Vergleich zum Sommer 2023 um 90 % eingebrochen ist. Die französischen und spanischen Konsulate – lange Zeit wegen ihrer großzügigen Vergabepraxis beliebt – erteilen kaum noch ein- oder zweijährige C-Visa, außer an Antragsteller mit makelloser Reisehistorie. Die Termine für Visaanträge in Moskau und St. Petersburg sind bis Ende August komplett ausgebucht, was Unternehmen zwingt, Reisende über Drittstaaten zu schicken oder Einsätze zeitlich zu staffeln. Erteilte Visa sind häufig nur einmalig gültig und streng auf die angegebenen Reisedaten beschränkt, was die Flexibilität multinationaler Unternehmen für kurzfristige Meetings oder dringende Wartungseinsätze stark einschränkt.
Diese Entwicklung folgt auf die Verlängerung restriktiver EU-Maßnahmen im Zusammenhang mit Russlands Invasion in der Ukraine sowie neue Schengen-Visakodex-Richtlinien, die eine „außenpolitische Kohärenz“ betonen. Frankreich nutzt die maximal zulässige Prüfungstiefe und führt zusätzliche Kontrollen zu Finanzierungsquellen und Reiseplänen durch. Nach Angaben von in Moskau ansässigen Einwanderungsanwälten sind die Ablehnungsquoten auf 28 % gestiegen, und Antragsteller müssen häufig erstmals im Voraus Zahlungsnachweise für Unterkünfte vorlegen – ein Bruch mit bisherigen Gepflogenheiten.
Für französische Unternehmen mit Niederlassungen in Russland oder russische Firmen, die an Messen in Paris, Lyon oder Cannes teilnehmen, hat dies unmittelbare Folgen: Projektpläne müssen nun unvorhersehbare Visabearbeitungszeiten berücksichtigen, und die Kosten für wiederholte Anträge haben sich verdoppelt. Einige Unternehmen setzen auf das französische Langzeitvisum „Talent Passport“ für Schlüsselpersonal, doch dieses Verfahren erfordert eine Arbeitsmarktprüfung und kann bis zu drei Monate dauern.
Mobilitätsmanager sollten ihre Reiseplanung überprüfen, Mitarbeiter mit noch gültigen Mehrfacheinreisevisa priorisieren und für weniger dringliche Meetings auf Remote-Teilnahme setzen. Wo physische Anwesenheit unverzichtbar ist, kann die Beantragung von Visa über Länder mit kürzeren Wartezeiten – etwa Kasachstan – einige wertvolle Tage gewinnen. Dennoch deutet die grundsätzliche politische Neuausrichtung darauf hin, dass ein- oder mehrmalige „Mission“-Visa auf absehbare Zeit die Regel bleiben werden.
Diese Entwicklung folgt auf die Verlängerung restriktiver EU-Maßnahmen im Zusammenhang mit Russlands Invasion in der Ukraine sowie neue Schengen-Visakodex-Richtlinien, die eine „außenpolitische Kohärenz“ betonen. Frankreich nutzt die maximal zulässige Prüfungstiefe und führt zusätzliche Kontrollen zu Finanzierungsquellen und Reiseplänen durch. Nach Angaben von in Moskau ansässigen Einwanderungsanwälten sind die Ablehnungsquoten auf 28 % gestiegen, und Antragsteller müssen häufig erstmals im Voraus Zahlungsnachweise für Unterkünfte vorlegen – ein Bruch mit bisherigen Gepflogenheiten.
Für französische Unternehmen mit Niederlassungen in Russland oder russische Firmen, die an Messen in Paris, Lyon oder Cannes teilnehmen, hat dies unmittelbare Folgen: Projektpläne müssen nun unvorhersehbare Visabearbeitungszeiten berücksichtigen, und die Kosten für wiederholte Anträge haben sich verdoppelt. Einige Unternehmen setzen auf das französische Langzeitvisum „Talent Passport“ für Schlüsselpersonal, doch dieses Verfahren erfordert eine Arbeitsmarktprüfung und kann bis zu drei Monate dauern.
Mobilitätsmanager sollten ihre Reiseplanung überprüfen, Mitarbeiter mit noch gültigen Mehrfacheinreisevisa priorisieren und für weniger dringliche Meetings auf Remote-Teilnahme setzen. Wo physische Anwesenheit unverzichtbar ist, kann die Beantragung von Visa über Länder mit kürzeren Wartezeiten – etwa Kasachstan – einige wertvolle Tage gewinnen. Dennoch deutet die grundsätzliche politische Neuausrichtung darauf hin, dass ein- oder mehrmalige „Mission“-Visa auf absehbare Zeit die Regel bleiben werden.
Quelle: AK&M Newswire
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