
In einer scharfen Zurückweisung des Haushaltsanhangs des Kongresses für 2025 hat ein US-Bezirksrichter entschieden, dass die außergewöhnliche Zusatzgebühr von 100.000 US-Dollar für jede neue H-1B-Antragstellung eine verfassungswidrige Steuer darstellt. Die Gebühr sollte sogenannte „outsourcing-lastige“ Arbeitgeber abschrecken und Einnahmen generieren, doch das Gericht stellte fest, dass nur der Kongress – nicht die Exekutive – Steuern erheben darf. Für indische IT-Dienstleister und US-Start-ups gleichermaßen ist das Urteil eine willkommene Nachricht: Modellrechnungen von NASSCOM zeigten, dass die Gebühr die Kosten für eine einzelne Einstiegs-H-1B-Stelle im ersten Jahr auf etwa 138.000 US-Dollar erhöhen würde, was viele Projekte nahezu auf Augenhöhe mit der Inlandsbeschäftigung bringen würde. Doch die Freude ist verfrüht. Der Richterin zufolge wurde ihre Entscheidung bis zur Berufung ausgesetzt, was bedeutet, dass die Gebühr technisch gesehen weiterhin gilt, bis das Berufungsgericht entscheidet – möglicherweise erst in einigen Monaten und damit lange nach Beginn der Antragsphase für das Geschäftsjahr 2027 im März. Unterdessen haben republikanische Abgeordnete mit Gesetzentwürfen nachgelegt, die neue H-1B-Visa für drei Jahre einfrieren, das Losverfahren durch ein nach Lohn gestaffeltes System ersetzen und den Weg über das Optional Practical Training abschaffen würden. Keiner dieser Entwürfe hat bisher den Ausschuss passiert, doch sie sorgen für zusätzliche Unsicherheit bei der Personalplanung. Einwanderungsberater empfehlen eine „Parallelstrategie“: Budgetierung für die Zusatzgebühr, falls die Aussetzung bestehen bleibt, Vorbereitung von kap-freien oder O-1-Alternativen für unverzichtbare Talente und Beschleunigung der Green-Card-Sponsorship, wo möglich. Der Fall zeigt auch, wie schnell sich politische Veränderungen auf die Wirtschaftlichkeit der Talentakquise in den USA auswirken können.
Quelle: Moneycontrol
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Vereinigte Staaten (USA).Mehr von Vereinigte Staaten (USA)
Alle anzeigen
Bundesrichter ordnet USCIS an, die Bearbeitung für Staatsangehörige aus 39 Ländern wieder aufzunehmen
Die Einführung von Pay.gov durch das Außenministerium führt zu Verwirrung bei Konsulatsgebühren und Visa-Blockaden nach Abschnitt 221(g)