
Eine Analyse, die am 29. Juni 2026 von Abul Rizvi, ehemaliger stellvertretender Staatssekretär im Innenministerium, veröffentlicht wurde, zeigt, dass das Department of Home Affairs in der Juni-Runde für das Skilled-Independent-Visum 10.000 Hauptantragsteller eingeladen hat – ein Anstieg gegenüber 6.887 im August des Vorjahres, jedoch mit einem enger gefassten Berufsspektrum. Bauhandwerker, Pflegekräfte und Elektroingenieure dominierten, während frühkindliche Erzieher, Bauingenieurtechniker und mehrere medizinische Fachrichtungen komplett gestrichen wurden. Das Skilled Independent (Subclass 189) Visum basiert auf einem Punktesystem, weshalb die Einladungsliste ein aktueller Indikator für Australiens Prioritäten im Arbeitsmarkt ist.
In der Juni-Runde wurde die Gesamtzahl der eingeladenen Berufe auf 145 reduziert (von 149 im November 2025). Die Analyse der Mindestpunktzahlen zeigt, dass Bauhandwerker mit den erforderlichen 65 Punkten akzeptiert wurden, allgemeine Pflegekräfte mit 75 Punkten und Spezialisten wie Dermatologen mit 100 Punkten – ein Beleg für eine gezielte Nachfrageausrichtung. Rizvi argumentiert, dass der erneute Fokus auf Bauhandwerk mit der Wohnungsbaupolitik der Regierung übereinstimmt, während die anhaltende Bedeutung der Pflegekräfte die chronischen Engpässe in der Alten- und Akutpflege widerspiegelt. Im Gegensatz dazu signalisiert der Ausschluss von Finanzfachleuten und Köchen, dass Arbeitgeber in diesen Bereichen eher auf Arbeitgebersponsoring als auf den unabhängigen Visumsweg angewiesen sind.
Für Arbeitgeber bedeutet dies einen leichteren Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für Elektriker, Klempner und Monteure, während Buchhalter und Führungskräfte im Gastgewerbe mit größeren Herausforderungen rechnen müssen. Mobilitätsteams, die langfristige Einsätze planen, sollten prüfen, ob potenzielle Mitarbeiter den eingeladenen Berufscodes entsprechen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Die nächste Einladungsrunde ist für den 30. September 2026 angesetzt, was Unternehmen ein dreimonatiges Zeitfenster gibt, um ihre Interessenbekundungen zu optimieren.
Der Artikel weist zudem auf eine geplante Erhöhung der Obergrenze für das 189-Programm auf 21.090 Plätze für 2026-27 hin, warnt jedoch, dass ein sich abschwächender Arbeitsmarkt in zukünftigen Runden zu höheren Mindestpunktzahlen führen könnte. Die kontinuierliche Beobachtung der Einladungsdaten bleibt daher entscheidend für erfolgreiche Talentakquise-Strategien.
In der Juni-Runde wurde die Gesamtzahl der eingeladenen Berufe auf 145 reduziert (von 149 im November 2025). Die Analyse der Mindestpunktzahlen zeigt, dass Bauhandwerker mit den erforderlichen 65 Punkten akzeptiert wurden, allgemeine Pflegekräfte mit 75 Punkten und Spezialisten wie Dermatologen mit 100 Punkten – ein Beleg für eine gezielte Nachfrageausrichtung. Rizvi argumentiert, dass der erneute Fokus auf Bauhandwerk mit der Wohnungsbaupolitik der Regierung übereinstimmt, während die anhaltende Bedeutung der Pflegekräfte die chronischen Engpässe in der Alten- und Akutpflege widerspiegelt. Im Gegensatz dazu signalisiert der Ausschluss von Finanzfachleuten und Köchen, dass Arbeitgeber in diesen Bereichen eher auf Arbeitgebersponsoring als auf den unabhängigen Visumsweg angewiesen sind.
Für Arbeitgeber bedeutet dies einen leichteren Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für Elektriker, Klempner und Monteure, während Buchhalter und Führungskräfte im Gastgewerbe mit größeren Herausforderungen rechnen müssen. Mobilitätsteams, die langfristige Einsätze planen, sollten prüfen, ob potenzielle Mitarbeiter den eingeladenen Berufscodes entsprechen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Die nächste Einladungsrunde ist für den 30. September 2026 angesetzt, was Unternehmen ein dreimonatiges Zeitfenster gibt, um ihre Interessenbekundungen zu optimieren.
Der Artikel weist zudem auf eine geplante Erhöhung der Obergrenze für das 189-Programm auf 21.090 Plätze für 2026-27 hin, warnt jedoch, dass ein sich abschwächender Arbeitsmarkt in zukünftigen Runden zu höheren Mindestpunktzahlen führen könnte. Die kontinuierliche Beobachtung der Einladungsdaten bleibt daher entscheidend für erfolgreiche Talentakquise-Strategien.
Quelle: Independent Australia