
Die Canada Border Services Agency (CBSA) hat still und heimlich ihr neues Programm „Free Flow International-to-International Transit“ gestartet. Dieses ermöglicht den meisten internationalen Anschlussreisenden an den Flughäfen Toronto Pearson (Terminal 1), Vancouver International (YVR) und Montréal-Trudeau (YUL), direkt zu ihren Anschluss-Gates zu gelangen, ohne die kanadische Grenzkontrolle passieren zu müssen. Reisende mit einem bestätigten Weiterflug am selben Tag und durchgechecktem Gepäck werden nun in eine sterile internationale Abflugzone geleitet, was im Vergleich zum bisherigen Transitverfahren mit Kiosken eine Zeitersparnis von 30 bis 60 Minuten bedeutet.
Die Änderung, die seit dem 29. Juni 2026 gilt, ersetzt den 2018 gestarteten Pilotversuch, bei dem Passagiere ihre Pässe an speziellen Kiosken scannen mussten. Airlines übermitteln jetzt Passagier- und Reisedaten elektronisch an die CBSA, die im Hintergrund eine Risikoüberprüfung durchführt – ähnlich dem Advance Passenger Information/Passenger Name Record (API-PNR)-System, das an großen US-Drehkreuzen verwendet wird. CBSA-Vizepräsident Rob Chambers erklärte, das Ziel sei es, „einen einfacheren und effizienteren Prozess zu bieten, damit Reisende ohne Verzögerung zu ihren internationalen Zielen gelangen.“
Besonders Geschäftsreisende profitieren von der Neuerung. Laut der Canadian Global Mobility Association entfallen etwa 18 Prozent der Firmenreisen, die über Kanada geführt werden, auf Weiterflüge am selben Kalendertag in die USA, nach Lateinamerika oder Europa. Der Free Flow-Korridor beseitigt einen oft unvorhersehbaren Engpass, der Unternehmen bisher zwang, teure flexible Tarife oder Übernachtaufenthalte einzuplanen, um Anschlussverluste zu vermeiden.
Flughäfen außerhalb der drei großen Drehkreuze können sich für das Programm bewerben. Calgary, Edmonton und Halifax haben bereits Interesse bekundet, doch CBSA-Vertreter weisen darauf hin, dass die Teilnahme umfangreiche IT-Integration und Anpassungen in den Sicherheitsbereichen erfordert. Zudem betont die CBSA, dass die Ausnahmeregelung endet, wenn der Aufenthalt länger als 24 Stunden dauert, das Gepäck nicht durchgecheckt ist oder der Passagier den sterilen Bereich verlässt – in diesen Fällen ist eine vollständige Grenzkontrolle erforderlich.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Verbindungen über YYZ, YVR oder YUL sind für enge Anschlussflüge jetzt deutlich attraktiver geworden. Die Visabestimmungen bleiben unverändert – Transitvisa oder eTA sind weiterhin erforderlich – doch Mitarbeiter können kürzere Zwischenstopps mit größerer Sicherheit buchen, da die Gefahr, wegen eines Engpasses bei der Erstkontrolle Meetings zu verpassen, deutlich gesunken ist.
Die Änderung, die seit dem 29. Juni 2026 gilt, ersetzt den 2018 gestarteten Pilotversuch, bei dem Passagiere ihre Pässe an speziellen Kiosken scannen mussten. Airlines übermitteln jetzt Passagier- und Reisedaten elektronisch an die CBSA, die im Hintergrund eine Risikoüberprüfung durchführt – ähnlich dem Advance Passenger Information/Passenger Name Record (API-PNR)-System, das an großen US-Drehkreuzen verwendet wird. CBSA-Vizepräsident Rob Chambers erklärte, das Ziel sei es, „einen einfacheren und effizienteren Prozess zu bieten, damit Reisende ohne Verzögerung zu ihren internationalen Zielen gelangen.“
Besonders Geschäftsreisende profitieren von der Neuerung. Laut der Canadian Global Mobility Association entfallen etwa 18 Prozent der Firmenreisen, die über Kanada geführt werden, auf Weiterflüge am selben Kalendertag in die USA, nach Lateinamerika oder Europa. Der Free Flow-Korridor beseitigt einen oft unvorhersehbaren Engpass, der Unternehmen bisher zwang, teure flexible Tarife oder Übernachtaufenthalte einzuplanen, um Anschlussverluste zu vermeiden.
Flughäfen außerhalb der drei großen Drehkreuze können sich für das Programm bewerben. Calgary, Edmonton und Halifax haben bereits Interesse bekundet, doch CBSA-Vertreter weisen darauf hin, dass die Teilnahme umfangreiche IT-Integration und Anpassungen in den Sicherheitsbereichen erfordert. Zudem betont die CBSA, dass die Ausnahmeregelung endet, wenn der Aufenthalt länger als 24 Stunden dauert, das Gepäck nicht durchgecheckt ist oder der Passagier den sterilen Bereich verlässt – in diesen Fällen ist eine vollständige Grenzkontrolle erforderlich.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Verbindungen über YYZ, YVR oder YUL sind für enge Anschlussflüge jetzt deutlich attraktiver geworden. Die Visabestimmungen bleiben unverändert – Transitvisa oder eTA sind weiterhin erforderlich – doch Mitarbeiter können kürzere Zwischenstopps mit größerer Sicherheit buchen, da die Gefahr, wegen eines Engpasses bei der Erstkontrolle Meetings zu verpassen, deutlich gesunken ist.
Quelle: CIC News
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