
Im Gespräch mit The Independent am 17. Juli 2026 erklärte das französische Innenministerium, dass das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) „sich bereits bewährt hat“. Seit dem Start im Oktober 2025 wurden mehr als 44.000 Einreiseverweigerungen verzeichnet, darunter 1.100 Personen, die als Sicherheitsrisiko eingestuft wurden. Die Behörden betonten, dass Frankreich die in anderen Ländern berichteten sechs Stunden langen Warteschlangen an Flughäfen vermieden hat, indem es die Ausnahmeregelungen der EES-Verordnung nutzt, um die Anzahl der Passagiere, die zu Spitzenzeiten an den Kiosken abgefertigt werden, zu begrenzen.
Das Ministerium bestätigte die Einstellung von 350 zusätzlichen Grenzbeamten und kündigte an, dass im August eine mobile App für die Vorregistrierung in die Beta-Phase geht. Mit der App können Reisende Passdaten und biometrische Gesichtserkennung vorab hochladen, wodurch die durchschnittliche Interaktion am Kiosk auf „unter 60 Sekunden“ verkürzt wird. Verkehrsknotenpunkte wie Paris-Charles-de-Gaulle, der Eurostar-Bahnhof Gare du Nord und der Hafen von Calais rüsten vor der Sommerspitze mit zusätzlichen elektronischen Gates und Tablet-Stationen auf.
Flughafen- und Fährbetreiber, die im Juni eine Verschiebung der vollständigen Umsetzung in Brüssel gefordert hatten, sehen im französischen Modell ein Vorbild für die Balance zwischen Sicherheit und reibungslosem Ablauf. „Gestaffelte Einführung, Echtzeit-Personaleinsatz und Voranmeldung sorgen dafür, dass die Warteschlangen fließen“, kommentierte der Betriebsleiter von Aéroports de Paris während eines Stakeholder-Webinars.
Für Geschäftsreisende sind die Nachrichten gemischt. Kurzfristig bleibt die manuelle Stempelung möglich, falls die Kioske ausfallen, sodass die meisten französischen Flughäfen normal funktionieren. Nach Ablauf der vorübergehenden Notfallregelungen am 6. September 2026 müssen jedoch alle Nicht-EU-Besucher – darunter britische und amerikanische Führungskräfte – biometrisch erfasst werden. Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, die kommende App herunterzuladen und für See- und Bahnüberfahrten, bei denen die Hardware noch installiert wird, mehr Zeit einzuplanen.
Das Innen- und das Verkehrsministerium werden ab dem 1. August wöchentliche Berichte zur Wartezeit veröffentlichen. Unternehmen, die häufige Shuttle-Verbindungen über den Ärmelkanal betreiben, sind eingeladen, einer öffentlich-privaten Überwachungsgruppe beizutreten, die bis Jahresende alle zwei Wochen tagt.
Das Ministerium bestätigte die Einstellung von 350 zusätzlichen Grenzbeamten und kündigte an, dass im August eine mobile App für die Vorregistrierung in die Beta-Phase geht. Mit der App können Reisende Passdaten und biometrische Gesichtserkennung vorab hochladen, wodurch die durchschnittliche Interaktion am Kiosk auf „unter 60 Sekunden“ verkürzt wird. Verkehrsknotenpunkte wie Paris-Charles-de-Gaulle, der Eurostar-Bahnhof Gare du Nord und der Hafen von Calais rüsten vor der Sommerspitze mit zusätzlichen elektronischen Gates und Tablet-Stationen auf.
Flughafen- und Fährbetreiber, die im Juni eine Verschiebung der vollständigen Umsetzung in Brüssel gefordert hatten, sehen im französischen Modell ein Vorbild für die Balance zwischen Sicherheit und reibungslosem Ablauf. „Gestaffelte Einführung, Echtzeit-Personaleinsatz und Voranmeldung sorgen dafür, dass die Warteschlangen fließen“, kommentierte der Betriebsleiter von Aéroports de Paris während eines Stakeholder-Webinars.
Für Geschäftsreisende sind die Nachrichten gemischt. Kurzfristig bleibt die manuelle Stempelung möglich, falls die Kioske ausfallen, sodass die meisten französischen Flughäfen normal funktionieren. Nach Ablauf der vorübergehenden Notfallregelungen am 6. September 2026 müssen jedoch alle Nicht-EU-Besucher – darunter britische und amerikanische Führungskräfte – biometrisch erfasst werden. Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, die kommende App herunterzuladen und für See- und Bahnüberfahrten, bei denen die Hardware noch installiert wird, mehr Zeit einzuplanen.
Das Innen- und das Verkehrsministerium werden ab dem 1. August wöchentliche Berichte zur Wartezeit veröffentlichen. Unternehmen, die häufige Shuttle-Verbindungen über den Ärmelkanal betreiben, sind eingeladen, einer öffentlich-privaten Überwachungsgruppe beizutreten, die bis Jahresende alle zwei Wochen tagt.
Quelle: The Independent