
Die indische Generaldirektion für maritime Verwaltung (DGMA) hat Schiffe unter indischer Flagge – sowie alle ausländischen Schiffe mit indischer Besatzung – eindringlich dazu aufgefordert, im Schwarzen Meer und den angrenzenden Gewässern „höchste Vorsicht“ walten zu lassen. Das Rundschreiben 41 von 2026, veröffentlicht am 23. Juli 2026, folgt auf einen tödlichen Angriff Anfang der Woche, bei dem vier indische Staatsangehörige an Bord eines Getreidetransporters vor dem ukrainischen Hafen Odessa ums Leben kamen.
Die Warnung fordert Schiffseigner auf:
• Reisen, wo möglich, so umzuleiten, dass der nordwestliche Teil des Schwarzen Meeres gemieden wird.
• Langstrecken-Identifikations- und Ortungssysteme (LRIT) sowie AIS-Transponder jederzeit aktiviert zu halten und Schutzräume für die Besatzung vorzubereiten.
• Täglichen Kontakt mit dem Maritime Rescue Coordination Centre (Mumbai) zu halten und feindliche Aktivitäten innerhalb von sechs Stunden zu melden.
Indische Rekrutierungs- und Vermittlungsunternehmen (RPSL) müssen nun eine schriftliche Bestätigung der Kapitäne einholen, dass die Risikobewertung der Route vor Dienstantritt mit der Besatzung geteilt wurde. Bei Nichteinhaltung droht eine Lizenzsperre gemäß den Merchant Shipping Rules 2025 Indiens.
Warum das für Mobilitätsmanager wichtig ist: Indien stellt etwa 9 Prozent der weltweiten Seeleute. Viele große indische Unternehmen – darunter Adani, Essar und TATA NYK – betreiben Massengutfrachter, die im Schwarzen Meer Getreide transportieren. Die Versicherungsprämien für Anläufe in Mykolajiw und Tschornomorsk sind seit April bereits um 30 Prozent gestiegen; die DGMA-Warnung dürfte die Kriegsrisikozuschläge weiter in die Höhe treiben.
Praktische Empfehlungen: Die Personalabteilungen sollten sofort ihre Pläne für den Besatzungswechsel überprüfen. Das DGMA-Protokoll erlaubt es den Eignern, indische Besatzungsmitglieder ohne Strafe in türkischen Häfen abzulösen. Arbeitgeber sollten zudem die Seeleute daran erinnern, ihre Pravasi Bharatiya Bima Yojana (PBBY)-Versicherungen zu aktualisieren, da die Standarddeckung Kriegsschauplätze ausschließt, sofern keine Zusatzversicherungen abgeschlossen wurden.
Die Warnung fordert Schiffseigner auf:
• Reisen, wo möglich, so umzuleiten, dass der nordwestliche Teil des Schwarzen Meeres gemieden wird.
• Langstrecken-Identifikations- und Ortungssysteme (LRIT) sowie AIS-Transponder jederzeit aktiviert zu halten und Schutzräume für die Besatzung vorzubereiten.
• Täglichen Kontakt mit dem Maritime Rescue Coordination Centre (Mumbai) zu halten und feindliche Aktivitäten innerhalb von sechs Stunden zu melden.
Indische Rekrutierungs- und Vermittlungsunternehmen (RPSL) müssen nun eine schriftliche Bestätigung der Kapitäne einholen, dass die Risikobewertung der Route vor Dienstantritt mit der Besatzung geteilt wurde. Bei Nichteinhaltung droht eine Lizenzsperre gemäß den Merchant Shipping Rules 2025 Indiens.
Warum das für Mobilitätsmanager wichtig ist: Indien stellt etwa 9 Prozent der weltweiten Seeleute. Viele große indische Unternehmen – darunter Adani, Essar und TATA NYK – betreiben Massengutfrachter, die im Schwarzen Meer Getreide transportieren. Die Versicherungsprämien für Anläufe in Mykolajiw und Tschornomorsk sind seit April bereits um 30 Prozent gestiegen; die DGMA-Warnung dürfte die Kriegsrisikozuschläge weiter in die Höhe treiben.
Praktische Empfehlungen: Die Personalabteilungen sollten sofort ihre Pläne für den Besatzungswechsel überprüfen. Das DGMA-Protokoll erlaubt es den Eignern, indische Besatzungsmitglieder ohne Strafe in türkischen Häfen abzulösen. Arbeitgeber sollten zudem die Seeleute daran erinnern, ihre Pravasi Bharatiya Bima Yojana (PBBY)-Versicherungen zu aktualisieren, da die Standarddeckung Kriegsschauplätze ausschließt, sofern keine Zusatzversicherungen abgeschlossen wurden.
Quelle: The Economic Times & DGMA notice
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