
Reisende, die zum Londoner Flughafen Gatwick unterwegs sind, müssen ab dem 6. Januar 2026 für die Nutzung der Abholspuren vor dem Terminal 10 Pfund statt bisher 7 Pfund zahlen – eine deutliche Preiserhöhung um 40 Prozent. Geschäftsführer Stewart Wingate machte für den Anstieg die letzte Herbst-Budgetentscheidung verantwortlich, die Gatwicks jährliche Gewerbesteuer von rund 40 Millionen auf 90 Millionen Pfund in den nächsten drei Jahren mehr als verdoppelt.
Normalerweise treffen Neubewertungen der Gewerbesteuer vor allem Einzelhändler in den Innenstädten, doch Flughäfen zählen erneut zu den größten Einzelstandort-Steuerzahlern im Vereinigten Königreich; nur Heathrow zahlt mehr als Gatwick. Wingate warnte Investoren, dass die Kombination aus höheren Steuern und weiterhin hohen Kreditkosten das Vertrauen in den 2,2 Milliarden Pfund schweren Investitionsplan des Flughafens gefährde. Dieses Projekt sieht vor, die Reserve-Landebahn in den regulären Betrieb zu integrieren, um die jährliche Kapazität von 45 auf 80 Millionen Passagiere zu erhöhen und damit eine Milliarde Pfund zum nationalen BIP beizutragen.
Für Mobilitätsmanager und Reiseeinkäufer ist die Preiserhöhung mehr als nur ein Ärgernis für Urlauber: Gatwick ist der zweitwichtigste Geschäftsreise-Flughafen Großbritanniens und ein bedeutendes Drehkreuz für Billigfluggesellschaften. Experten für Bodentransport schätzen, dass ein typischer Firmen-Shuttle am Montagmorgen mit 25 Premium-Reisenden durch die Erhöhung der Abholgebühr jährlich etwa 600 Pfund mehr kostet. Taxis und Fahrdienste können die Gebühr direkt weitergeben, Arbeitgeber, die private Busse betreiben oder Busunternehmen beauftragen, müssen die Mehrkosten jedoch selbst tragen oder weiterverrechnen.
Gatwick betont, dass Passagiere weiterhin kostenlos an den Langzeitparkplätzen abgesetzt werden können, von wo aus ein sechsminütiger Shuttlebus zu den Terminals fährt, und dass Inhaber eines Blue Badge von der Gebühr befreit bleiben. Dennoch verdeutlicht die Maßnahme einen größeren Trend: Da britische Flughäfen mit steigenden Betriebskosten – von Nachhaltigkeitsmaßnahmen über neue Sicherheitskontrollen bis hin zur bevorstehenden elektronischen Reisegenehmigung (ETA) – konfrontiert sind, steigen Zusatzgebühren schneller als die Flugpreise. Mobilitätsteams sollten ihre Budgetplanungen für 2026 daher überdenken und insbesondere bei häufigen Flughafentransfers in London und Südostengland die Gesamtkosten der Reisen neu kalkulieren.
Normalerweise treffen Neubewertungen der Gewerbesteuer vor allem Einzelhändler in den Innenstädten, doch Flughäfen zählen erneut zu den größten Einzelstandort-Steuerzahlern im Vereinigten Königreich; nur Heathrow zahlt mehr als Gatwick. Wingate warnte Investoren, dass die Kombination aus höheren Steuern und weiterhin hohen Kreditkosten das Vertrauen in den 2,2 Milliarden Pfund schweren Investitionsplan des Flughafens gefährde. Dieses Projekt sieht vor, die Reserve-Landebahn in den regulären Betrieb zu integrieren, um die jährliche Kapazität von 45 auf 80 Millionen Passagiere zu erhöhen und damit eine Milliarde Pfund zum nationalen BIP beizutragen.
Für Mobilitätsmanager und Reiseeinkäufer ist die Preiserhöhung mehr als nur ein Ärgernis für Urlauber: Gatwick ist der zweitwichtigste Geschäftsreise-Flughafen Großbritanniens und ein bedeutendes Drehkreuz für Billigfluggesellschaften. Experten für Bodentransport schätzen, dass ein typischer Firmen-Shuttle am Montagmorgen mit 25 Premium-Reisenden durch die Erhöhung der Abholgebühr jährlich etwa 600 Pfund mehr kostet. Taxis und Fahrdienste können die Gebühr direkt weitergeben, Arbeitgeber, die private Busse betreiben oder Busunternehmen beauftragen, müssen die Mehrkosten jedoch selbst tragen oder weiterverrechnen.
Gatwick betont, dass Passagiere weiterhin kostenlos an den Langzeitparkplätzen abgesetzt werden können, von wo aus ein sechsminütiger Shuttlebus zu den Terminals fährt, und dass Inhaber eines Blue Badge von der Gebühr befreit bleiben. Dennoch verdeutlicht die Maßnahme einen größeren Trend: Da britische Flughäfen mit steigenden Betriebskosten – von Nachhaltigkeitsmaßnahmen über neue Sicherheitskontrollen bis hin zur bevorstehenden elektronischen Reisegenehmigung (ETA) – konfrontiert sind, steigen Zusatzgebühren schneller als die Flugpreise. Mobilitätsteams sollten ihre Budgetplanungen für 2026 daher überdenken und insbesondere bei häufigen Flughafentransfers in London und Südostengland die Gesamtkosten der Reisen neu kalkulieren.
Quelle: Financial Times
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