
Der Reiseverkehr zwischen Großbritannien und Frankreich kam am 20. Dezember zum Erliegen, nachdem das Passkontrollsystem der Police aux Frontières fast vier Stunden lang ausgefallen war. Der Vorfall, der in einer Analyse am 22. Dezember bestätigt wurde, betraf gleichzeitig die französischen Kontrollstellen im Hafen von Dover und das Eurotunnel-Terminal in Folkestone, wodurch die Beamten auf manuelle Stempelung zurückgreifen mussten.
Mit über 30.000 Fahrzeugen, die für das vorweihnachtliche Wochenende erwartet wurden, führten die Ausfälle schnell zu massiven Staus auf den Zufahrtsstraßen. Die Warteschlangen zogen sich mehrere Kilometer entlang der A20 und A2, und Lkw-Fahrer mussten ihre Fahrten unterbrechen, um die EU-Tachographenregeln einzuhalten. Die Fährgesellschaft P&O buchte verpasste Abfahrten kostenlos um, während Spediteure warnten, dass Just-in-Time-Lieferketten für Supermärkte bis zu sechs Stunden Verzögerung aufwiesen.
Gewerkschaften der Grenzschutzbeamten sehen in dem Ausfall ein deutliches Zeichen für die Anfälligkeit der veralteten IT-Systeme, insbesondere vor der Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im Oktober 2025, das biometrische Kontrollen hinzufügen wird. Sie fordern zusätzliches Personal und Redundanzserver an den Grenzstationen vor dem touristischen Sommeransturm.
Firmen, die Mitarbeiter per Straße oder Bus transportieren, wird empfohlen, mehr Pufferzeit einzuplanen, flexible Tickets im Voraus zu buchen und die Reisenden darauf hinzuweisen, dass ähnliche Störungen während der EES-Übergangsphase auftreten können. Eurotunnel hat einen Bericht zur Ursachenanalyse für Januar 2026 angekündigt und will im nächsten Quartal gemeinsam mit den französischen Behörden die Ausfallsicherheitsprotokolle testen.
Das französische Innenministerium, das die Grenzpolizei beaufsichtigt, hat sich bisher nicht öffentlich geäußert, koordiniert jedoch offenbar mit dem britischen Innenministerium Notfallpläne für den Rückreiseansturm nach Neujahr.
Mit über 30.000 Fahrzeugen, die für das vorweihnachtliche Wochenende erwartet wurden, führten die Ausfälle schnell zu massiven Staus auf den Zufahrtsstraßen. Die Warteschlangen zogen sich mehrere Kilometer entlang der A20 und A2, und Lkw-Fahrer mussten ihre Fahrten unterbrechen, um die EU-Tachographenregeln einzuhalten. Die Fährgesellschaft P&O buchte verpasste Abfahrten kostenlos um, während Spediteure warnten, dass Just-in-Time-Lieferketten für Supermärkte bis zu sechs Stunden Verzögerung aufwiesen.
Gewerkschaften der Grenzschutzbeamten sehen in dem Ausfall ein deutliches Zeichen für die Anfälligkeit der veralteten IT-Systeme, insbesondere vor der Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im Oktober 2025, das biometrische Kontrollen hinzufügen wird. Sie fordern zusätzliches Personal und Redundanzserver an den Grenzstationen vor dem touristischen Sommeransturm.
Firmen, die Mitarbeiter per Straße oder Bus transportieren, wird empfohlen, mehr Pufferzeit einzuplanen, flexible Tickets im Voraus zu buchen und die Reisenden darauf hinzuweisen, dass ähnliche Störungen während der EES-Übergangsphase auftreten können. Eurotunnel hat einen Bericht zur Ursachenanalyse für Januar 2026 angekündigt und will im nächsten Quartal gemeinsam mit den französischen Behörden die Ausfallsicherheitsprotokolle testen.
Das französische Innenministerium, das die Grenzpolizei beaufsichtigt, hat sich bisher nicht öffentlich geäußert, koordiniert jedoch offenbar mit dem britischen Innenministerium Notfallpläne für den Rückreiseansturm nach Neujahr.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News