
Der Airport Council International (ACI) Europe hat in einem offenen Brief die Europäische Kommission und die Schengen-Staaten – darunter auch Belgien – dringend aufgefordert, das neue digitale Ein- und Ausreisesystem (EES) schnellstmöglich zu stabilisieren. Seit dem Start des Systems am 12. Oktober haben sich die Abfertigungszeiten an Flughäfen um bis zu 70 Prozent verlängert. In Frankreich, Deutschland und Spanien wurden Spitzenwartezeiten von bis zu drei Stunden gemeldet. Während der Flughafen Brüssel dank 36 neu installierter E-Gates und 61 Selbstbedienungskioske weitgehend größere Staus vermeiden konnte, geben die Grenzbeamten zu, dass Ausfälle der Kioske und die noch fehlende Smartphone-Voranmeldungs-App bereits für Verwirrung bei Nicht-EU-Reisenden sorgen.
Ab dem 9. Januar 2026 plant die EU, die verpflichtende biometrische Registrierung von derzeit 10 auf 35 Prozent der Ankünfte aus Drittstaaten anzuheben – ein Schritt, den der ACI ohne dringende Software-Updates und flexiblere Personaleinsatzregelungen als „unhaltbar“ bezeichnet. Das belgische Innenministerium wird am 8. Januar an einem außerordentlichen Schengen-Koordinierungstreffen teilnehmen, um gestaffelte Schwellenwerte und eine Ausnahme für Kurzstreckentransitpassagiere durchzusetzen, die sonst ihre Anschlussflüge in Brüssel verpassen könnten.
Für Firmen mit Mobilitätsprogrammen lautet die klare Empfehlung: Planen Sie eine zusätzliche Stunde für die Reise ein, legen Sie Ankünfte auf die frühen Morgenstunden, wenn die Warteschlangen kürzer sind, und weisen Sie Führungskräfte an, gedruckte Nachweise über Unterkunft und Termine für den Fall manueller Kontrollen mitzuführen. Verpasste Anschlussflüge könnten EU-261-Entschädigungsansprüche auslösen, weshalb Reiseverantwortliche alternative Flüge vorab genehmigen und für wichtige Mitarbeiter Premium-Pässe für Schnellspuren in Betracht ziehen sollten.
Branchenexperten stellen fest, dass die Bedienung der Kioske zunehmend zu einer Soft Skill für Vielreisende wird. Einige Arbeitgeber bieten bereits Lunch-and-Learn-Sessions an, um den Fingerabdruck- und Gesichtserfassungsprozess zu üben. Langfristig ebnet die EES-Infrastruktur den Weg für ETIAS – die neue EU-Reisegenehmigung –, deren Einführung sich nun bis Ende 2026 verzögert hat. Clevere Unternehmen integrieren daher EES-Kontrollen in ihre Reiserichtlinien und planen regelmäßige Auffrischungsschulungen ein, um mit der Systementwicklung Schritt zu halten.
Belgien wirbt derweil weiter mit seiner Einsatzbereitschaft: Der Flughafen Brüssel betont, dass Sicherheitspersonal kurzfristig an Grenzkontrollstellen eingesetzt werden kann, und setzt sich dafür ein, dass vertrauenswürdige Reisende aus bestimmten Drittstaaten die E-Gates nutzen dürfen, um den Passagierfluss zu erleichtern. Ob das ausreicht, wenn das Passagieraufkommen im Frühjahr wieder ansteigt, bleibt die offene Frage, auf die der ACI eine Antwort erwartet.
Ab dem 9. Januar 2026 plant die EU, die verpflichtende biometrische Registrierung von derzeit 10 auf 35 Prozent der Ankünfte aus Drittstaaten anzuheben – ein Schritt, den der ACI ohne dringende Software-Updates und flexiblere Personaleinsatzregelungen als „unhaltbar“ bezeichnet. Das belgische Innenministerium wird am 8. Januar an einem außerordentlichen Schengen-Koordinierungstreffen teilnehmen, um gestaffelte Schwellenwerte und eine Ausnahme für Kurzstreckentransitpassagiere durchzusetzen, die sonst ihre Anschlussflüge in Brüssel verpassen könnten.
Für Firmen mit Mobilitätsprogrammen lautet die klare Empfehlung: Planen Sie eine zusätzliche Stunde für die Reise ein, legen Sie Ankünfte auf die frühen Morgenstunden, wenn die Warteschlangen kürzer sind, und weisen Sie Führungskräfte an, gedruckte Nachweise über Unterkunft und Termine für den Fall manueller Kontrollen mitzuführen. Verpasste Anschlussflüge könnten EU-261-Entschädigungsansprüche auslösen, weshalb Reiseverantwortliche alternative Flüge vorab genehmigen und für wichtige Mitarbeiter Premium-Pässe für Schnellspuren in Betracht ziehen sollten.
Branchenexperten stellen fest, dass die Bedienung der Kioske zunehmend zu einer Soft Skill für Vielreisende wird. Einige Arbeitgeber bieten bereits Lunch-and-Learn-Sessions an, um den Fingerabdruck- und Gesichtserfassungsprozess zu üben. Langfristig ebnet die EES-Infrastruktur den Weg für ETIAS – die neue EU-Reisegenehmigung –, deren Einführung sich nun bis Ende 2026 verzögert hat. Clevere Unternehmen integrieren daher EES-Kontrollen in ihre Reiserichtlinien und planen regelmäßige Auffrischungsschulungen ein, um mit der Systementwicklung Schritt zu halten.
Belgien wirbt derweil weiter mit seiner Einsatzbereitschaft: Der Flughafen Brüssel betont, dass Sicherheitspersonal kurzfristig an Grenzkontrollstellen eingesetzt werden kann, und setzt sich dafür ein, dass vertrauenswürdige Reisende aus bestimmten Drittstaaten die E-Gates nutzen dürfen, um den Passagierfluss zu erleichtern. Ob das ausreicht, wenn das Passagieraufkommen im Frühjahr wieder ansteigt, bleibt die offene Frage, auf die der ACI eine Antwort erwartet.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News
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