
Das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union befindet sich zwar noch in der Testphase, doch der Weihnachtsreiseverkehr hat deutliche Schwächen offengelegt. Am Samstag, den 27. Dezember, posteten Passagiere am Flughafen Málaga Fotos von zwei Stunden langen Warteschlangen bei der Passkontrolle; ähnliche Beschwerden gab es aus Berlin, Lissabon und Paris-Charles-de-Gaulle, wo laut Flughafenbetreiber nur die Hälfte der biometrischen Kioske funktionierte.
Das EES verlangt von Nicht-EU-Reisenden, bei der ersten Ein- oder Ausreise in den Schengen-Raum Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abzugeben. Die französische Grenzpolizei teilte den Fluggesellschaften mit, dass die Registrierkioske etwa 55 Passagiere pro Stunde abfertigten – deutlich unter dem Ziel von 120 pro Stunde –, da Reisende mit den mehrsprachigen Bildschirmen Schwierigkeiten hatten und die Beamten häufig eingreifen mussten. Das Innenministerium hat den vollständigen Einsatz am Flughafen CDG und Orly bereits bis nach dem Ski-Hochbetrieb im Februar verschoben, dennoch bleibt die Testabfertigung für ausgewählte Flüge aus den USA, Großbritannien und Kanada verpflichtend.
Der Flughafenbetreiber Groupe ADP kündigte an, während der Spitzenankunftszeiten zusätzliches Personal aus den Einzelhandelsbereichen umzuschichten, und die bestehenden PARAFE-E-Gates werden im Januar mit Fingerabdrucksensoren nachgerüstet. Die Fluggesellschaften informieren ihre Kunden inzwischen, vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein; Air France warnte Firmenkunden, dass verpasste Flüge aufgrund von EES-Verzögerungen nicht kostenfrei umgebucht werden.
Für Mobilitäts- und Reisemanagement ist die Botschaft klar: In Reisepläne sollte mehr Pufferzeit eingeplant werden, besonders für Erstankömmlinge mit kurzfristigen Geschäftsvisa. Unternehmen sollten ihre Reisenden auf die Kiosk-Prozeduren vorbereiten, gedruckte Hotelbestätigungen mitführen (die oft im EES-Fragebogen verlangt werden) und, wo möglich, Zusatzoptionen für bevorzugte Passagierwege in Betracht ziehen.
Das EES verlangt von Nicht-EU-Reisenden, bei der ersten Ein- oder Ausreise in den Schengen-Raum Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abzugeben. Die französische Grenzpolizei teilte den Fluggesellschaften mit, dass die Registrierkioske etwa 55 Passagiere pro Stunde abfertigten – deutlich unter dem Ziel von 120 pro Stunde –, da Reisende mit den mehrsprachigen Bildschirmen Schwierigkeiten hatten und die Beamten häufig eingreifen mussten. Das Innenministerium hat den vollständigen Einsatz am Flughafen CDG und Orly bereits bis nach dem Ski-Hochbetrieb im Februar verschoben, dennoch bleibt die Testabfertigung für ausgewählte Flüge aus den USA, Großbritannien und Kanada verpflichtend.
Der Flughafenbetreiber Groupe ADP kündigte an, während der Spitzenankunftszeiten zusätzliches Personal aus den Einzelhandelsbereichen umzuschichten, und die bestehenden PARAFE-E-Gates werden im Januar mit Fingerabdrucksensoren nachgerüstet. Die Fluggesellschaften informieren ihre Kunden inzwischen, vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein; Air France warnte Firmenkunden, dass verpasste Flüge aufgrund von EES-Verzögerungen nicht kostenfrei umgebucht werden.
Für Mobilitäts- und Reisemanagement ist die Botschaft klar: In Reisepläne sollte mehr Pufferzeit eingeplant werden, besonders für Erstankömmlinge mit kurzfristigen Geschäftsvisa. Unternehmen sollten ihre Reisenden auf die Kiosk-Prozeduren vorbereiten, gedruckte Hotelbestätigungen mitführen (die oft im EES-Fragebogen verlangt werden) und, wo möglich, Zusatzoptionen für bevorzugte Passagierwege in Betracht ziehen.
Quelle: Euro Weekly News