
Eurostar- und Eurotunnel-Verbindungen durch den Eurotunnel wurden nach der Reparatur einer schweren Oberleitungsstörung wieder aufgenommen, die den grenzüberschreitenden Bahnverkehr am 30. Dezember lahmgelegt hatte. Der Defekt, der in einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres auftrat, führte dazu, dass mehrere Züge bis zu 11 Stunden ohne Strom, Beleuchtung und Heizung auskommen mussten. Tausende Passagiere waren gezwungen, in feststeckenden Zügen oder in den Terminals zu übernachten.
Getlink, der Betreiber des Tunnels, bestätigte in einer Erklärung am frühen Morgen des 31. Dezember, dass die 50 Kilometer lange Unterwasserverbindung wieder „voll einsatzfähig“ sei. Eurostar warnte jedoch, dass sich Züge und Personal noch nicht an den richtigen Positionen befänden und kurzfristige Ausfälle sowie mehrstündige Verspätungen mindestens 24 Stunden andauern könnten, während die Fahrpläne neu abgestimmt werden. Am 31. Dezember wurden zwei London–Paris-Verbindungen und eine Brüssel–London-Rotation komplett gestrichen, viele weitere Züge hatten verlängerte Aufenthaltszeiten, um die Terminal-Kapazitäten zu entlasten.
Für Mobilitätsmanager ist die Störung eine Mahnung an die Verwundbarkeit der meistgenutzten internationalen Bahnstrecke Europas. Eurostar befördert einen großen Anteil an Geschäftsreisenden zwischen Paris, Brüssel, Amsterdam und London, da die Fahrzeiten von Stadtzentrum zu Stadtzentrum mit dem Flugzeug konkurrieren können. Unternehmen, die Mitarbeiter oder wichtige Teile zwischen Großbritannien und Frankreich transportieren, sollten ihre Notfallpläne überprüfen und alternative Flugverbindungen über Paris-Orly, Lille oder Brüssel sowie Fähr- und Luftfrachtoptionen in Betracht ziehen.
Obwohl Eurostar-Tickets durch die EU-UK-Verordnung zum Schutz von Bahnreisenden abgesichert sind, ist die Verfügbarkeit von Ersatzverbindungen während der Feiertagsspitze äußerst knapp. Reisende, die in Paris oder London übernachten müssen, sollten Belege aufbewahren; Eurostar hat angekündigt, „angemessene“ Hotel- und Verpflegungskosten zu erstatten. Auch der Güterverkehr war betroffen: Die Eurotunnel-Frachtverbindung Le Shuttle verzeichnete Wartezeiten von bis zu sechs Stunden, was Just-in-Time-Lieferketten für die Automobilindustrie und verderbliche Waren beeinträchtigte.
Französische und britische Behörden haben eine gemeinsame Untersuchung zur Ursache des Stromausfalls eingeleitet, nachdem es bereits im August und Oktober kleinere Zwischenfälle gab. Terrorismus wurde ausgeschlossen, doch Experten für Geschäftskontinuität weisen darauf hin, dass die veraltete Oberleitungsausrüstung ab Ende 2026 schrittweise ersetzt werden soll. Weitere geplante Wartungsarbeiten könnten nächtliche Güterverkehrszeiten beeinträchtigen.
Getlink, der Betreiber des Tunnels, bestätigte in einer Erklärung am frühen Morgen des 31. Dezember, dass die 50 Kilometer lange Unterwasserverbindung wieder „voll einsatzfähig“ sei. Eurostar warnte jedoch, dass sich Züge und Personal noch nicht an den richtigen Positionen befänden und kurzfristige Ausfälle sowie mehrstündige Verspätungen mindestens 24 Stunden andauern könnten, während die Fahrpläne neu abgestimmt werden. Am 31. Dezember wurden zwei London–Paris-Verbindungen und eine Brüssel–London-Rotation komplett gestrichen, viele weitere Züge hatten verlängerte Aufenthaltszeiten, um die Terminal-Kapazitäten zu entlasten.
Für Mobilitätsmanager ist die Störung eine Mahnung an die Verwundbarkeit der meistgenutzten internationalen Bahnstrecke Europas. Eurostar befördert einen großen Anteil an Geschäftsreisenden zwischen Paris, Brüssel, Amsterdam und London, da die Fahrzeiten von Stadtzentrum zu Stadtzentrum mit dem Flugzeug konkurrieren können. Unternehmen, die Mitarbeiter oder wichtige Teile zwischen Großbritannien und Frankreich transportieren, sollten ihre Notfallpläne überprüfen und alternative Flugverbindungen über Paris-Orly, Lille oder Brüssel sowie Fähr- und Luftfrachtoptionen in Betracht ziehen.
Obwohl Eurostar-Tickets durch die EU-UK-Verordnung zum Schutz von Bahnreisenden abgesichert sind, ist die Verfügbarkeit von Ersatzverbindungen während der Feiertagsspitze äußerst knapp. Reisende, die in Paris oder London übernachten müssen, sollten Belege aufbewahren; Eurostar hat angekündigt, „angemessene“ Hotel- und Verpflegungskosten zu erstatten. Auch der Güterverkehr war betroffen: Die Eurotunnel-Frachtverbindung Le Shuttle verzeichnete Wartezeiten von bis zu sechs Stunden, was Just-in-Time-Lieferketten für die Automobilindustrie und verderbliche Waren beeinträchtigte.
Französische und britische Behörden haben eine gemeinsame Untersuchung zur Ursache des Stromausfalls eingeleitet, nachdem es bereits im August und Oktober kleinere Zwischenfälle gab. Terrorismus wurde ausgeschlossen, doch Experten für Geschäftskontinuität weisen darauf hin, dass die veraltete Oberleitungsausrüstung ab Ende 2026 schrittweise ersetzt werden soll. Weitere geplante Wartungsarbeiten könnten nächtliche Güterverkehrszeiten beeinträchtigen.
Quelle: Associated Press