
Die britischen Flughäfen starteten die Arbeitswoche im Chaos: Eine Kombination aus starkem Schneefall und chronischem Personalmangel führte am 5. Januar 2026 zu 139 Flugausfällen und 1.531 Verspätungen, so der Passagierrechte-Analyst AirHelp. Bis zum frühen Abend waren schätzungsweise 260.000 Sitzplätze an Heathrow, Gatwick, Manchester, Bristol und Edinburgh betroffen, was die Fluggesellschaften dazu veranlasste, pauschale Umbuchungsgenehmigungen auszugeben.
Während der Schneesturm der unmittelbare Auslöser war, berichteten Flughafenkreise gegenüber VisaHQ, dass Engpässe bei der Flugsicherung und im Bodenpersonal das Chaos verschärften. Heathrow reduzierte vorsorglich Abflugslots, um während der Enteisungsverfahren sichere Abstände zu gewährleisten, was zu Kettenreaktionen und Verzögerungen im europäischen und nordamerikanischen Flugnetz führte. Geschäftsreisende klagten über Wartezeiten von über zwei Stunden bei den Hotlines, da die Airlines Schwierigkeiten hatten, alternative Routen zu organisieren.
Nach der EU-Verordnung 261/2004, die weiterhin im britischen Recht verankert ist, können Passagiere bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden eine Entschädigung von bis zu 600 Euro geltend machen – es sei denn, die Fluggesellschaft kann nachweisen, dass die Störung ausschließlich auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückzuführen ist. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass zwar schweres Wetter als solcher Umstand gelten kann, Verzögerungen durch Personalengpässe jedoch oft nicht. Unternehmen sollten daher belastbare Nachweise wie Gate-Zeiten und Flugbenachrichtigungen sammeln, um Entschädigungsansprüche für ihre reisenden Mitarbeiter zu untermauern.
Risikomanager werden zudem dazu angehalten, bei wichtigen Geschäftsreisen in der Wintersaison alternative Routen zu planen und Flughafenlounges vorzubuchen, die als flexible Arbeitsbereiche dienen können. VisaHQ empfiehlt globalen Mobilitätsteams, die Reiserichtlinien mit Echtzeit-Informationsdiensten zu verknüpfen, damit Mitarbeiter wissen, wie sie am Flughafen ohne Vorgesetztenfreigabe gesetzliche Betreuungsleistungen wie Mahlzeiten, Hotels und Kommunikation in Anspruch nehmen können.
Blick in die Zukunft: Die britische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority hat eine Branchenarbeitsgruppe einberufen, um die Winter-Resilienzplanung zu überprüfen. Hintergrund sind Befürchtungen, dass der Personalabbau nach der Pandemie kritische Flughafenfunktionen unterbesetzt hat. Die im März erwarteten Empfehlungen könnten verbindliche Mindestpersonalquoten zur Folge haben, die sich auf Slot-Zuteilungen und damit auf die Planung von Geschäftsreisen für 2026/27 auswirken.
Während der Schneesturm der unmittelbare Auslöser war, berichteten Flughafenkreise gegenüber VisaHQ, dass Engpässe bei der Flugsicherung und im Bodenpersonal das Chaos verschärften. Heathrow reduzierte vorsorglich Abflugslots, um während der Enteisungsverfahren sichere Abstände zu gewährleisten, was zu Kettenreaktionen und Verzögerungen im europäischen und nordamerikanischen Flugnetz führte. Geschäftsreisende klagten über Wartezeiten von über zwei Stunden bei den Hotlines, da die Airlines Schwierigkeiten hatten, alternative Routen zu organisieren.
Nach der EU-Verordnung 261/2004, die weiterhin im britischen Recht verankert ist, können Passagiere bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden eine Entschädigung von bis zu 600 Euro geltend machen – es sei denn, die Fluggesellschaft kann nachweisen, dass die Störung ausschließlich auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückzuführen ist. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass zwar schweres Wetter als solcher Umstand gelten kann, Verzögerungen durch Personalengpässe jedoch oft nicht. Unternehmen sollten daher belastbare Nachweise wie Gate-Zeiten und Flugbenachrichtigungen sammeln, um Entschädigungsansprüche für ihre reisenden Mitarbeiter zu untermauern.
Risikomanager werden zudem dazu angehalten, bei wichtigen Geschäftsreisen in der Wintersaison alternative Routen zu planen und Flughafenlounges vorzubuchen, die als flexible Arbeitsbereiche dienen können. VisaHQ empfiehlt globalen Mobilitätsteams, die Reiserichtlinien mit Echtzeit-Informationsdiensten zu verknüpfen, damit Mitarbeiter wissen, wie sie am Flughafen ohne Vorgesetztenfreigabe gesetzliche Betreuungsleistungen wie Mahlzeiten, Hotels und Kommunikation in Anspruch nehmen können.
Blick in die Zukunft: Die britische Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority hat eine Branchenarbeitsgruppe einberufen, um die Winter-Resilienzplanung zu überprüfen. Hintergrund sind Befürchtungen, dass der Personalabbau nach der Pandemie kritische Flughafenfunktionen unterbesetzt hat. Die im März erwarteten Empfehlungen könnten verbindliche Mindestpersonalquoten zur Folge haben, die sich auf Slot-Zuteilungen und damit auf die Planung von Geschäftsreisen für 2026/27 auswirken.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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