
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) bestätigte am 15. Januar, dass ihre Testpiloten eine Reihe von Evaluierungsflügen mit dem chinesischen COMAC C919 in Shanghai abgeschlossen haben. Diese Flüge markieren einen wichtigen Meilenstein im Validierungsprozess der EASA – eine Voraussetzung dafür, dass der chinesische Schmalrumpfjet für den kommerziellen Einsatz bei europäischen Fluggesellschaften zugelassen wird.
Der C919, entwickelt von der staatlichen Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC), wurde 2025 bei China Eastern Airlines in den Inlandsdienst aufgenommen. Die internationale Anerkennung hängt jedoch von der Zustimmung durch Behörden wie die EASA und die US-amerikanische Federal Aviation Administration ab. Die Testkampagne der EASA, bei der Flugverhalten, Avionik, Flugsteuerungssysteme und Sicherheitsdokumentation geprüft wurden, bringt COMAC dem Zugang zu lukrativen Exportmärkten einen Schritt näher.
Sollte die Zertifizierung erteilt werden, könnten europäische Fluggesellschaften, die stark frequentierte innergemeinschaftliche Strecken bedienen, den C919 als Alternative zu den Airbus A320neo- und Boeing 737 MAX-Familien in ihre Flotten aufnehmen. Dies würde frischen Wettbewerb in ein Duopol bringen, das lange von Airbus und Boeing dominiert wird. Experten weisen zudem darauf hin, dass eine europäische Zulassung es afrikanischen und nahöstlichen Luftfahrtbehörden – von denen viele EASA-Standards übernehmen – erleichtern würde, das Flugzeug freizugeben und so COMACs globale Reichweite zu erweitern.
Für chinesische Zulieferer würde die europäische Anerkennung die Nachfrage nach inländisch produzierter Avionik, Fahrwerken und Verbundwerkstoffen ankurbeln. Multinationale Unternehmen, die mit einem Passagierwachstum in China rechnen, müssten ihre Technikteams womöglich mit einem dritten Flugzeugtyp vertraut machen, was Wartungsplanung und Pilotenschulungen beeinflusst. Leasinggesellschaften mit Sitz in Irland und Singapur prüfen bereits Szenarien zum Restwert der ersten Exportmaschinen.
Die EASA hat keinen Zeitplan für den Abschluss des Verfahrens veröffentlicht, doch Branchenbeobachter rechnen mit mindestens sechs weiteren Monaten Datenanalyse. Manager für Unternehmensmobilität sollten den Fortschritt genau verfolgen: Mit der europäischen Zulassung könnten chinesische Airlines C919 auf wichtigen Verbindungen zwischen China und Europa einsetzen, was die Flottenzusammensetzung verändert und möglicherweise die Kabinenstandards für Geschäftsreisende beeinflusst.
Der C919, entwickelt von der staatlichen Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC), wurde 2025 bei China Eastern Airlines in den Inlandsdienst aufgenommen. Die internationale Anerkennung hängt jedoch von der Zustimmung durch Behörden wie die EASA und die US-amerikanische Federal Aviation Administration ab. Die Testkampagne der EASA, bei der Flugverhalten, Avionik, Flugsteuerungssysteme und Sicherheitsdokumentation geprüft wurden, bringt COMAC dem Zugang zu lukrativen Exportmärkten einen Schritt näher.
Sollte die Zertifizierung erteilt werden, könnten europäische Fluggesellschaften, die stark frequentierte innergemeinschaftliche Strecken bedienen, den C919 als Alternative zu den Airbus A320neo- und Boeing 737 MAX-Familien in ihre Flotten aufnehmen. Dies würde frischen Wettbewerb in ein Duopol bringen, das lange von Airbus und Boeing dominiert wird. Experten weisen zudem darauf hin, dass eine europäische Zulassung es afrikanischen und nahöstlichen Luftfahrtbehörden – von denen viele EASA-Standards übernehmen – erleichtern würde, das Flugzeug freizugeben und so COMACs globale Reichweite zu erweitern.
Für chinesische Zulieferer würde die europäische Anerkennung die Nachfrage nach inländisch produzierter Avionik, Fahrwerken und Verbundwerkstoffen ankurbeln. Multinationale Unternehmen, die mit einem Passagierwachstum in China rechnen, müssten ihre Technikteams womöglich mit einem dritten Flugzeugtyp vertraut machen, was Wartungsplanung und Pilotenschulungen beeinflusst. Leasinggesellschaften mit Sitz in Irland und Singapur prüfen bereits Szenarien zum Restwert der ersten Exportmaschinen.
Die EASA hat keinen Zeitplan für den Abschluss des Verfahrens veröffentlicht, doch Branchenbeobachter rechnen mit mindestens sechs weiteren Monaten Datenanalyse. Manager für Unternehmensmobilität sollten den Fortschritt genau verfolgen: Mit der europäischen Zulassung könnten chinesische Airlines C919 auf wichtigen Verbindungen zwischen China und Europa einsetzen, was die Flottenzusammensetzung verändert und möglicherweise die Kabinenstandards für Geschäftsreisende beeinflusst.
Quelle: Reuters
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für China.Mehr von China
Alle anzeigen
Juneyao Air startet erste Direktverbindung Shanghai–Tawau und verbindet China mit Malaysias Tauchparadies
Philippinen gewähren chinesischen Staatsangehörigen ab 16. Januar eine 14-tägige visafreie Einreise