
Der Billigflieger-Riese Ryanair wird im Sommerflugplan 2026 am Flughafen Brüssel Süd Charleroi 1,1 Millionen Passagiersitze streichen – und weitere 1,1 Millionen im Jahr 2027 –, nachdem die belgischen Behörden zwei Steuererhöhungen angekündigt haben.
• Bundesebene: Die nationale Flugsteuer steigt ab dem 1. Januar 2027 von derzeit 2 € auf 10 € pro abfliegendem Passagier.
• Kommunalebene: Der Stadtrat von Charleroi plant ab April 2026 eine zusätzliche lokale Abgabe von 3 €.
CEO Michael O’Leary bezeichnete die Maßnahmen als „dämliche Steuern auf die Konnektivität“ und drohte damit, Flugzeuge in Märkte mit niedrigeren Steuern wie Schweden, Ungarn und Italien zu verlagern. Charleroi ist zu über 70 % von Ryanair abhängig; die Flughafenleitung warnt, dass bis zu 400 Arbeitsplätze im Bereich Bodenabfertigung und Einzelhandel gefährdet sind.
Auswirkungen auf Geschäftsreisen
1. Streckenreduzierung: Die Frequenzen zu Zielen in Spanien, Italien und Osteuropa – beliebt bei KMU-Reisenden – werden sinken, was mehr Umsteigeverbindungen über Brüssel oder ausländische Drehkreuze erforderlich macht.
2. Flugpreisinflation: Weniger Wettbewerb führt meist zu höheren Preisen; Analysten erwarten auf betroffenen Strecken Preiserhöhungen von 8 bis 12 %.
3. Überprüfung der Reiserichtlinien: Unternehmen müssen möglicherweise Tagespauschalen und Buchungsfristen anpassen; Mobilitätsberater sollten auf mögliche Visafragen hinweisen, wenn Reiserouten nun Transitaufenthalte außerhalb des Schengen-Raums erfordern.
Umweltkontext: Die belgische Regierung argumentiert, dass die höheren Abgaben Belgien an die Nachbarländer angleichen und den grünen Wandel unterstützen. Die Fluggesellschaften entgegnen jedoch, dass der Verkehr einfach über die Grenzen abwandern werde, was das politische Ziel untergrabe.
• Bundesebene: Die nationale Flugsteuer steigt ab dem 1. Januar 2027 von derzeit 2 € auf 10 € pro abfliegendem Passagier.
• Kommunalebene: Der Stadtrat von Charleroi plant ab April 2026 eine zusätzliche lokale Abgabe von 3 €.
CEO Michael O’Leary bezeichnete die Maßnahmen als „dämliche Steuern auf die Konnektivität“ und drohte damit, Flugzeuge in Märkte mit niedrigeren Steuern wie Schweden, Ungarn und Italien zu verlagern. Charleroi ist zu über 70 % von Ryanair abhängig; die Flughafenleitung warnt, dass bis zu 400 Arbeitsplätze im Bereich Bodenabfertigung und Einzelhandel gefährdet sind.
Auswirkungen auf Geschäftsreisen
1. Streckenreduzierung: Die Frequenzen zu Zielen in Spanien, Italien und Osteuropa – beliebt bei KMU-Reisenden – werden sinken, was mehr Umsteigeverbindungen über Brüssel oder ausländische Drehkreuze erforderlich macht.
2. Flugpreisinflation: Weniger Wettbewerb führt meist zu höheren Preisen; Analysten erwarten auf betroffenen Strecken Preiserhöhungen von 8 bis 12 %.
3. Überprüfung der Reiserichtlinien: Unternehmen müssen möglicherweise Tagespauschalen und Buchungsfristen anpassen; Mobilitätsberater sollten auf mögliche Visafragen hinweisen, wenn Reiserouten nun Transitaufenthalte außerhalb des Schengen-Raums erfordern.
Umweltkontext: Die belgische Regierung argumentiert, dass die höheren Abgaben Belgien an die Nachbarländer angleichen und den grünen Wandel unterstützen. Die Fluggesellschaften entgegnen jedoch, dass der Verkehr einfach über die Grenzen abwandern werde, was das politische Ziel untergrabe.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News