
Die drei Regionen Belgiens haben die Vergütungsniveaus veröffentlicht, die ausländische Arbeitnehmer ab dem 1. Januar 2026 verdienen müssen, um eine Arbeitserlaubnis B, eine Einzelerlaubnis oder eine EU-Blaukarte zu erhalten oder zu verlängern – und die Anforderungen liegen deutlich höher als 2025.
• Die Region Brüssel-Hauptstadt verlangt nun ein Bruttomonatsgehalt von 3.703,44 € für „hochqualifizierte“ Profile (ca. 44.441 € pro Jahr), 6.647,20 € für Führungspositionen und 4.748 € für die EU-Blaukarte.
• Wallonien gibt Jahresbeträge vor: 53.220 € für hochqualifizierte Fachkräfte, 42.576 € für Junioren unter 30 Jahren und 88.790 € für Führungskräfte.
• Flandern wird seine Beträge in den nächsten Tagen veröffentlichen, folgt aber üblicherweise der gleichen automatischen Indexierungsformel, weshalb HR-Teams mit einer ähnlichen Steigerung von 6-7 % rechnen sollten.
Warum der Anstieg? Belgien indexiert die Gehaltsgrenzen automatisch an die Inflation und das durchschnittliche Lohnwachstum. Gleichzeitig wollen die Behörden das Land für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiver machen und die Zuwanderung mit niedrigen Löhnen einschränken. Arbeitgeber müssen die neuen Zahlen in den Verträgen angeben, die bei den Anträgen auf Arbeitserlaubnisse eingereicht werden; die Behörden lehnen bereits jetzt Anträge ab, die noch die Sätze von 2025 nennen.
Praktische Auswirkungen für Unternehmen
1. Budget: Die Verlegung von Junior-Mitarbeitern wird teurer; prüfen Sie alternative Genehmigungskategorien (z. B. EU-ICT-Erlaubnis oder Berufskarte).
2. Verlängerungen: Bestehende Genehmigungen behalten ihre Gültigkeit, aber jede Verlängerung ab dem 1. Januar muss die neuen Mindestgehälter erfüllen.
3. Lohnabrechnungssysteme: Brutto-Netto-Modelle und Anweisungen für Schattenabrechnungen aktualisieren; einige Regionen haben ihre Portale noch nicht angepasst, daher wird empfohlen, eine unterschriebene Ergänzung mit den Gehaltsangaben für 2026 hochzuladen, um Nachfragen zu vermeiden.
4. Timing: Da das Verfahren für die Einzelerlaubnis weiterhin 3-4 Monate dauert, sollten Arbeitgeber mit Start im zweiten Quartal jetzt die Anträge mit den neuen Gehaltsangaben einreichen.
Für multinationale Mobilitätsprogramme lautet die klare Botschaft: Überprüfen Sie die Zuweisungsbudgets für 2026 umgehend, informieren Sie die Fach- und Talentmanagement-Teams über die Änderungen und behalten Sie die bevorstehende Veröffentlichung der flämischen Region im Blick, um die landesweite Einhaltung sicherzustellen.
• Die Region Brüssel-Hauptstadt verlangt nun ein Bruttomonatsgehalt von 3.703,44 € für „hochqualifizierte“ Profile (ca. 44.441 € pro Jahr), 6.647,20 € für Führungspositionen und 4.748 € für die EU-Blaukarte.
• Wallonien gibt Jahresbeträge vor: 53.220 € für hochqualifizierte Fachkräfte, 42.576 € für Junioren unter 30 Jahren und 88.790 € für Führungskräfte.
• Flandern wird seine Beträge in den nächsten Tagen veröffentlichen, folgt aber üblicherweise der gleichen automatischen Indexierungsformel, weshalb HR-Teams mit einer ähnlichen Steigerung von 6-7 % rechnen sollten.
Warum der Anstieg? Belgien indexiert die Gehaltsgrenzen automatisch an die Inflation und das durchschnittliche Lohnwachstum. Gleichzeitig wollen die Behörden das Land für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiver machen und die Zuwanderung mit niedrigen Löhnen einschränken. Arbeitgeber müssen die neuen Zahlen in den Verträgen angeben, die bei den Anträgen auf Arbeitserlaubnisse eingereicht werden; die Behörden lehnen bereits jetzt Anträge ab, die noch die Sätze von 2025 nennen.
Praktische Auswirkungen für Unternehmen
1. Budget: Die Verlegung von Junior-Mitarbeitern wird teurer; prüfen Sie alternative Genehmigungskategorien (z. B. EU-ICT-Erlaubnis oder Berufskarte).
2. Verlängerungen: Bestehende Genehmigungen behalten ihre Gültigkeit, aber jede Verlängerung ab dem 1. Januar muss die neuen Mindestgehälter erfüllen.
3. Lohnabrechnungssysteme: Brutto-Netto-Modelle und Anweisungen für Schattenabrechnungen aktualisieren; einige Regionen haben ihre Portale noch nicht angepasst, daher wird empfohlen, eine unterschriebene Ergänzung mit den Gehaltsangaben für 2026 hochzuladen, um Nachfragen zu vermeiden.
4. Timing: Da das Verfahren für die Einzelerlaubnis weiterhin 3-4 Monate dauert, sollten Arbeitgeber mit Start im zweiten Quartal jetzt die Anträge mit den neuen Gehaltsangaben einreichen.
Für multinationale Mobilitätsprogramme lautet die klare Botschaft: Überprüfen Sie die Zuweisungsbudgets für 2026 umgehend, informieren Sie die Fach- und Talentmanagement-Teams über die Änderungen und behalten Sie die bevorstehende Veröffentlichung der flämischen Region im Blick, um die landesweite Einhaltung sicherzustellen.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News