
Sturmgepeitschte Seitenwinde in Inverness zwangen British Airways Flug BA1420 am 19. Januar zu einem Durchstartmanöver, bevor der Kapitän entschied, nach Heathrow zurückzukehren – aus einem 90-minütigen Flug wurde so eine dreistündige Odyssee. Alle 124 Passagiere blieben während der gesamten Hin- und Rückreise an Bord; BA buchte die meisten auf den Flug am nächsten Morgen um und bot Hotelgutscheine an, doch mehrere Öl- und Gasingenieure, die zu Offshore-Schichtwechseln unterwegs waren, verpassten ihre vertraglich vereinbarten Übergaben.
Der Vorfall verdeutlicht ein Wintermuster: Die Flughäfen Inverness, Aberdeen und Stornoway liegen an der Grenze der Seitenwindtoleranz des Airbus A320, und laut Daten der Civil Aviation Authority sind die Umleitungen im Jahresvergleich um 18 Prozent gestiegen. Betreiber prüfen derzeit, ob kleinere Flugzeuge wie der A220 oder Embraer-Modelle mit besserer Kurzstart- und Landefähigkeit die Störungen verringern könnten.
Für Mobilitätsmanager lautet die Lehre, bei Windwarnungen der Stufe Gelb für Nordschottland-Reisen besonders aufmerksam zu sein und flexible Hotel- sowie Hubschrauber-Charterbuchungen vorzuhalten. Reisende sollten zudem prüfen, ob ihre Versicherung bei verspätetem Abflug auch Rückflüge am selben Tag abdeckt, die faktisch einer Stornierung gleichkommen.
BA betont, die Sicherheit sei nie gefährdet gewesen, und dankte den Kunden „für ihre Geduld bei herausfordernden Wetterbedingungen“. Eine Entschädigung nach EU261 (die nun im britischen Recht erhalten bleibt) ist jedoch unwahrscheinlich, da die Umleitung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeführt wird.
Der Vorfall verdeutlicht ein Wintermuster: Die Flughäfen Inverness, Aberdeen und Stornoway liegen an der Grenze der Seitenwindtoleranz des Airbus A320, und laut Daten der Civil Aviation Authority sind die Umleitungen im Jahresvergleich um 18 Prozent gestiegen. Betreiber prüfen derzeit, ob kleinere Flugzeuge wie der A220 oder Embraer-Modelle mit besserer Kurzstart- und Landefähigkeit die Störungen verringern könnten.
Für Mobilitätsmanager lautet die Lehre, bei Windwarnungen der Stufe Gelb für Nordschottland-Reisen besonders aufmerksam zu sein und flexible Hotel- sowie Hubschrauber-Charterbuchungen vorzuhalten. Reisende sollten zudem prüfen, ob ihre Versicherung bei verspätetem Abflug auch Rückflüge am selben Tag abdeckt, die faktisch einer Stornierung gleichkommen.
BA betont, die Sicherheit sei nie gefährdet gewesen, und dankte den Kunden „für ihre Geduld bei herausfordernden Wetterbedingungen“. Eine Entschädigung nach EU261 (die nun im britischen Recht erhalten bleibt) ist jedoch unwahrscheinlich, da die Umleitung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeführt wird.
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