
Um die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens in zukunftsweisenden Branchen zu stärken, wird Finanzministerin Rachel Reeves ein Rückerstattungsprogramm für Visagebühren vorstellen. Dieses richtet sich an multinationale Unternehmen, die bedeutende „Pionier“-Investitionen im Vereinigten Königreich tätigen. Im Vorfeld von Treffen mit CEOs beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird erwartet, dass Reeves bestätigt, dass qualifizierte Unternehmen aus Bereichen wie KI, Biowissenschaften, sauberer Energie und fortschrittlicher Fertigung eine Rückerstattung der Immigration Skills Charge sowie der staatlichen Antragsgebühren für die von ihnen unter den Visa-Kategorien Skilled Worker, Global Business Mobility und Scale-up gesponserten Mitarbeiter erhalten.
Reeves argumentiert, dass hohe Visagebühren die schnelle und flexible Entsendung von Spezialisten behindern können, die für den zügigen Start komplexer Projekte notwendig sind. Die Rückerstattung der Gebühren – derzeit bis zu 5.000 Pfund pro Mitarbeiter inklusive der Immigration Health Surcharge – „signalisiert, dass Großbritannien seinen Anteil an den Startkosten übernimmt, wenn erstklassige Innovatoren sich für das Vereinigte Königreich entscheiden“, so Quellen aus dem Finanzministerium. Die Rückzahlungen erfolgen rückwirkend, sobald Investitionsmeilensteine und Zielvorgaben zur Schaffung von Arbeitsplätzen vom Department for Business & Trade bestätigt wurden.
Zudem planen die Behörden die Einführung eines Schnellverfahren für Sponsoring-Lizenzen, das die Bearbeitungszeit für neu ankommende Investoren von acht Wochen auf fünf Arbeitstage verkürzt. Ein spezieller Account-Management-Service, angelehnt an das High Potential Individual Team, wird qualifizierte Unternehmen durch Compliance-Prüfungen und Visaerteilungen begleiten.
Für Mobility-Manager könnte diese Ankündigung die Budgets für Entsendungen deutlich entlasten und die Unsicherheit bei der Liquiditätsplanung beim Transfer wichtiger Mitarbeiter verringern. Allerdings warnen Einwanderungsanwälte, dass die zugrundeliegenden Gehaltsgrenzen und Qualifikationsanforderungen weiterhin gelten – die Maßnahme ist also ein Anreiz, kein Schlupfloch. Arbeitgeber müssen zudem die Gebühren zunächst vorstrecken, bevor eine Rückerstattung erfolgt, was insbesondere für kleinere, schnell wachsende Unternehmen eine Herausforderung darstellen kann.
Arbeitsmarktverbände begrüßten die Initiative, forderten jedoch das Finanzministerium auf, transparente Kriterien zu veröffentlichen, damit nicht nur große multinationale Konzerne, sondern auch KMU und Scale-ups profitieren können. Weitere Details, darunter die Mindestinvestitionssumme und der Starttermin, werden im Frühjahrshaushalt erwartet.
Reeves argumentiert, dass hohe Visagebühren die schnelle und flexible Entsendung von Spezialisten behindern können, die für den zügigen Start komplexer Projekte notwendig sind. Die Rückerstattung der Gebühren – derzeit bis zu 5.000 Pfund pro Mitarbeiter inklusive der Immigration Health Surcharge – „signalisiert, dass Großbritannien seinen Anteil an den Startkosten übernimmt, wenn erstklassige Innovatoren sich für das Vereinigte Königreich entscheiden“, so Quellen aus dem Finanzministerium. Die Rückzahlungen erfolgen rückwirkend, sobald Investitionsmeilensteine und Zielvorgaben zur Schaffung von Arbeitsplätzen vom Department for Business & Trade bestätigt wurden.
Zudem planen die Behörden die Einführung eines Schnellverfahren für Sponsoring-Lizenzen, das die Bearbeitungszeit für neu ankommende Investoren von acht Wochen auf fünf Arbeitstage verkürzt. Ein spezieller Account-Management-Service, angelehnt an das High Potential Individual Team, wird qualifizierte Unternehmen durch Compliance-Prüfungen und Visaerteilungen begleiten.
Für Mobility-Manager könnte diese Ankündigung die Budgets für Entsendungen deutlich entlasten und die Unsicherheit bei der Liquiditätsplanung beim Transfer wichtiger Mitarbeiter verringern. Allerdings warnen Einwanderungsanwälte, dass die zugrundeliegenden Gehaltsgrenzen und Qualifikationsanforderungen weiterhin gelten – die Maßnahme ist also ein Anreiz, kein Schlupfloch. Arbeitgeber müssen zudem die Gebühren zunächst vorstrecken, bevor eine Rückerstattung erfolgt, was insbesondere für kleinere, schnell wachsende Unternehmen eine Herausforderung darstellen kann.
Arbeitsmarktverbände begrüßten die Initiative, forderten jedoch das Finanzministerium auf, transparente Kriterien zu veröffentlichen, damit nicht nur große multinationale Konzerne, sondern auch KMU und Scale-ups profitieren können. Weitere Details, darunter die Mindestinvestitionssumme und der Starttermin, werden im Frühjahrshaushalt erwartet.
Quelle: The Guardian