
Der Flugverkehr in Frankreich spürt weiterhin die Nachwirkungen eines 48-stündigen Streiks der Fluglotsen, der vom 9. bis 10. Februar stattfand. Laut dem Passagierrechte-Spezialisten AirHelp wurden rund 180 Flüge gestrichen und Hunderte weitere verspätet, nachdem die drei großen französischen Fluglotsengewerkschaften SNCTA, UNSA-ICNA und USAC-CGT wegen Personal- und Rentenersatzregelungen in den Ausstand traten. Die zivile Luftfahrtbehörde DGAC ordnete an, die Flugpläne am Flughafen Paris-Orly um bis zu 50 % und am Flughafen Marseille-Provence um 30 % zu kürzen, doch Engpässe zogen sich bis zum 11. Februar hin.
Besonders betroffen waren Inlandsverbindungen und inner-europäische Flüge von Air France, easyJet, Ryanair, British Airways und Iberia, was die Airlines zwang, einige Passagiere auf Zugverbindungen oder längere Hub-and-Spoke-Routen umzubuchen. Langstreckenverbindungen waren weniger betroffen, litten aber dennoch unter verpassten Anschlussflügen, da Flugzeuge und Crews nicht im geplanten Ablauf eingesetzt werden konnten. Buchungsdaten deuten darauf hin, dass mehr als 28.000 Geschäftsreisende von den Störungen betroffen waren.
Die Gewerkschaften warnten, dass ohne verbindliche Ersatzpersonalregelungen im Haushalt 2026 weitere Streiks drohen, die mit dem Osterferienansturm Ende März zusammenfallen könnten. Multinationale Mobilitätsteams sollten daher für die Frühjahrsreisezeit mehr Puffer einplanen und die DGAC-Bekanntmachungen beobachten, die in der Regel 48 Stunden vor jedem Streiktag veröffentlicht werden. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern, die in Frankreich im Einsatz sind, sollten zudem ihre „Force-Majeure“-Klauseln in Kundenverträgen überprüfen, um Strafen bei verspäteter Ankunft von Technikern zu vermeiden.
Der Streik verdeutlicht die chronische Anfälligkeit Frankreichs für Arbeitskämpfe im Fluglotsenbereich: Obwohl Frankreich nur 15 % des europäischen Luftraums abdeckt, verursachten französische Streiks 2025 laut Eurocontrol 30 % aller ATC-Verspätungsminuten in der EU. Die Airlines drängen weiterhin auf eine Mindestservice-Regelung in Brüssel, die Überflüge an streikenden Sektoren vorbeiführen würde – ein Vorschlag, den Paris aus Souveränitätsgründen ablehnt.
Reisende müssen sich vorerst auf wiederkehrende Arbeitskämpfe im französischen Luftverkehr einstellen. Die Empfehlung an Mitarbeiter lautet, frühmorgendliche Abflüge zu wählen, flexible Tickets zu buchen und sich bei Airline-Alert-Apps anzumelden, um die Auswirkungen zu minimieren. Arbeitgeber sollten zudem beachten, dass die EU261-Entschädigungsregelungen nicht greifen, wenn Stornierungen mehr als 14 Tage im Voraus angekündigt werden, weshalb eine proaktive Umbuchung ratsam ist.
Besonders betroffen waren Inlandsverbindungen und inner-europäische Flüge von Air France, easyJet, Ryanair, British Airways und Iberia, was die Airlines zwang, einige Passagiere auf Zugverbindungen oder längere Hub-and-Spoke-Routen umzubuchen. Langstreckenverbindungen waren weniger betroffen, litten aber dennoch unter verpassten Anschlussflügen, da Flugzeuge und Crews nicht im geplanten Ablauf eingesetzt werden konnten. Buchungsdaten deuten darauf hin, dass mehr als 28.000 Geschäftsreisende von den Störungen betroffen waren.
Die Gewerkschaften warnten, dass ohne verbindliche Ersatzpersonalregelungen im Haushalt 2026 weitere Streiks drohen, die mit dem Osterferienansturm Ende März zusammenfallen könnten. Multinationale Mobilitätsteams sollten daher für die Frühjahrsreisezeit mehr Puffer einplanen und die DGAC-Bekanntmachungen beobachten, die in der Regel 48 Stunden vor jedem Streiktag veröffentlicht werden. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern, die in Frankreich im Einsatz sind, sollten zudem ihre „Force-Majeure“-Klauseln in Kundenverträgen überprüfen, um Strafen bei verspäteter Ankunft von Technikern zu vermeiden.
Der Streik verdeutlicht die chronische Anfälligkeit Frankreichs für Arbeitskämpfe im Fluglotsenbereich: Obwohl Frankreich nur 15 % des europäischen Luftraums abdeckt, verursachten französische Streiks 2025 laut Eurocontrol 30 % aller ATC-Verspätungsminuten in der EU. Die Airlines drängen weiterhin auf eine Mindestservice-Regelung in Brüssel, die Überflüge an streikenden Sektoren vorbeiführen würde – ein Vorschlag, den Paris aus Souveränitätsgründen ablehnt.
Reisende müssen sich vorerst auf wiederkehrende Arbeitskämpfe im französischen Luftverkehr einstellen. Die Empfehlung an Mitarbeiter lautet, frühmorgendliche Abflüge zu wählen, flexible Tickets zu buchen und sich bei Airline-Alert-Apps anzumelden, um die Auswirkungen zu minimieren. Arbeitgeber sollten zudem beachten, dass die EU261-Entschädigungsregelungen nicht greifen, wenn Stornierungen mehr als 14 Tage im Voraus angekündigt werden, weshalb eine proaktive Umbuchung ratsam ist.
Quelle: AirHelp
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