
Die Europäische Kommission bestätigte gestern Abend, dass Schengen-Mitglieder – darunter auch Österreich – das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) zwischen April und Anfang September 2026 während Spitzenzeiten für bis zu sechs Stunden täglich vorübergehend aussetzen dürfen. Diese Klarstellung folgt auf intensives Lobbying des Airports Council International Europe und der IATA, die davor warnten, dass die Warteschlangen für die erstmalige biometrische Erfassung in diesem Sommer vier Stunden überschreiten könnten.
Das EES, das bereits in ausgewählten Terminals im Pilotbetrieb ist, ersetzt manuelle Passstempel durch eine Datenbank, die Gesichtsaufnahmen und Fingerabdrücke von Nicht-EU-Reisenden erfasst. Während Wiederholungsbesuche schneller ablaufen sollten, zeigen Simulationen der österreichischen Grenzpolizei an den Flughäfen Wien und Salzburg, dass die Erstregistrierung die Abfertigungszeiten verdreifachen kann, wenn mehrere Großraumflugzeuge gleichzeitig ankommen.
Als Reaktion darauf kündigt der Flughafen Wien ein „dynamisches Spurenmodell“ an, bei dem Personal von der Sicherheitskontrolle zur Einwanderung umgeschichtet und Transferpassagiere während Zwischenstopps vorregistriert werden. Das Innenministerium hat für den Sommerfahrplan zusätzlich 120 Beamte genehmigt und verhandelt mit der Flughafenbehörde über eine Erweiterung der E-Gate-Berechtigung für ausgewählte Vielfliegerprogramme aus Drittstaaten.
Für Unternehmen, die Fachkräfte nach Österreich entsenden, bietet dieses Zeitfenster zwar etwas Luft, aber keine Entwarnung: Die vollständige EES-Pflicht beginnt am 10. April. Mobilitätsteams sollten Reisende darauf vorbereiten, besonders montags morgens und freitags abends mehr Zeit einzuplanen, und in Erwägung ziehen, über München oder Zürich zu fliegen, bis sich die Rückstände bei der Erfassung abbauen. Österreichische Reiseveranstalter fordern derweil die Regierung auf, die Ausstiegsmöglichkeit konsequent zu nutzen, falls Verzögerungen Anschlussflüge gefährden, da verpasste Weiterflüge den Kongress- und Veranstaltungssektor des Landes schädigen würden.
Langfristig prüft Wien die Einführung permanenter biometrischer Kioske „außerhalb des Flughafens“ in großen Kongresszentren und Hotellobbys – ein Pilotprojekt, das bei Zustimmung aus Brüssel als Modell für andere mittelgroße Schengen-Drehkreuze dienen könnte.
Das EES, das bereits in ausgewählten Terminals im Pilotbetrieb ist, ersetzt manuelle Passstempel durch eine Datenbank, die Gesichtsaufnahmen und Fingerabdrücke von Nicht-EU-Reisenden erfasst. Während Wiederholungsbesuche schneller ablaufen sollten, zeigen Simulationen der österreichischen Grenzpolizei an den Flughäfen Wien und Salzburg, dass die Erstregistrierung die Abfertigungszeiten verdreifachen kann, wenn mehrere Großraumflugzeuge gleichzeitig ankommen.
Als Reaktion darauf kündigt der Flughafen Wien ein „dynamisches Spurenmodell“ an, bei dem Personal von der Sicherheitskontrolle zur Einwanderung umgeschichtet und Transferpassagiere während Zwischenstopps vorregistriert werden. Das Innenministerium hat für den Sommerfahrplan zusätzlich 120 Beamte genehmigt und verhandelt mit der Flughafenbehörde über eine Erweiterung der E-Gate-Berechtigung für ausgewählte Vielfliegerprogramme aus Drittstaaten.
Für Unternehmen, die Fachkräfte nach Österreich entsenden, bietet dieses Zeitfenster zwar etwas Luft, aber keine Entwarnung: Die vollständige EES-Pflicht beginnt am 10. April. Mobilitätsteams sollten Reisende darauf vorbereiten, besonders montags morgens und freitags abends mehr Zeit einzuplanen, und in Erwägung ziehen, über München oder Zürich zu fliegen, bis sich die Rückstände bei der Erfassung abbauen. Österreichische Reiseveranstalter fordern derweil die Regierung auf, die Ausstiegsmöglichkeit konsequent zu nutzen, falls Verzögerungen Anschlussflüge gefährden, da verpasste Weiterflüge den Kongress- und Veranstaltungssektor des Landes schädigen würden.
Langfristig prüft Wien die Einführung permanenter biometrischer Kioske „außerhalb des Flughafens“ in großen Kongresszentren und Hotellobbys – ein Pilotprojekt, das bei Zustimmung aus Brüssel als Modell für andere mittelgroße Schengen-Drehkreuze dienen könnte.
Quelle: GBC News
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