
Gerade als französische Unternehmen nach dem chinesischen Neujahrsfest ihre Reisen nach Asien wieder hochfuhren, löste ein eskalierender Konflikt im Golf die schwerste regionale Luftraumsperrung seit der Pandemie aus. Laut der Luftfahrt-Informationsplattform Air Traveler Club stellten Emirates, Etihad und Qatar Airways zwischen dem 28. Februar und 1. März den gesamten Flugverkehr zwischen Dubai, Abu Dhabi und Doha ein, nachdem Raketen auf Öl-Infrastruktur abgefeuert wurden. Zwar nahmen Emirates und Etihad ab dem 6.–7. März einen eingeschränkten Langstreckenbetrieb wieder auf, doch die Störungen dauerten bis zum 9. März 2026 an, dem Datum des ausführlichen Lageberichts der Seite.
Für französische Passagiere ist die Lage besonders spürbar: Etihad bietet nur eine tägliche Verbindung Abu Dhabi–Paris CDG mit 70 % Kapazität an, während Emirates zwei der drei täglichen A380-Flüge Dubai–Paris gestrichen hat. Air France und KLM umfliegen weiterhin Saudi-Arabien und Indien, um den iranischen und irakischen Luftraum zu meiden, was die Flugzeiten zwischen Paris–Singapur und Paris–Bangkok um 90 bis 120 Minuten verlängert und zu Änderungen im Flugplan aufgrund von Ruhezeiten für die Crew führt. Geschäftsreisende berichten von einem Anstieg der Economy-Tarife auf der Strecke CDG–SIN von 820 € auf über 1.400 €, während die Verfügbarkeit in der Premium-Klasse stark eingeschränkt ist.
Auch der Frachtverkehr ist betroffen: Französische Exporteure von Luxusgütern und zeitkritischen Pharmazeutika nutzen üblicherweise Dubai als Drehkreuz; Spediteure leiten nun, sobald Kapazitäten verfügbar sind, über Istanbul oder Doha um und zahlen Zuschläge von bis zu 25 %. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere, die in Frankreich mit mehr als drei Stunden Verspätung ankommen, Anspruch auf eine Entschädigung von 300 bis 600 €, doch die Airlines berufen sich auf „außergewöhnliche Umstände“. Rechtsstreitigkeiten werden erwartet.
Risikomanager in Frankreich empfehlen Reisenden, wenn möglich auf Nordpazifik-Routen über die USA auszuweichen oder Singapur als alternatives Drehkreuz für Südostasien zu nutzen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Reiseversicherungen Störungen durch Konfliktzonen oft nur abdecken, wenn spezielle „Kriegsrisiko“-Zusatzbausteine abgeschlossen wurden. Da der Hamad International Airport in Katar weiterhin geschlossen ist und keine Öffnung des iranischen Luftraums absehbar ist, rechnen Experten mit anhaltend hohen Preisen auf den Paris-Asien-Strecken mindestens bis Ende März.
Für französische Passagiere ist die Lage besonders spürbar: Etihad bietet nur eine tägliche Verbindung Abu Dhabi–Paris CDG mit 70 % Kapazität an, während Emirates zwei der drei täglichen A380-Flüge Dubai–Paris gestrichen hat. Air France und KLM umfliegen weiterhin Saudi-Arabien und Indien, um den iranischen und irakischen Luftraum zu meiden, was die Flugzeiten zwischen Paris–Singapur und Paris–Bangkok um 90 bis 120 Minuten verlängert und zu Änderungen im Flugplan aufgrund von Ruhezeiten für die Crew führt. Geschäftsreisende berichten von einem Anstieg der Economy-Tarife auf der Strecke CDG–SIN von 820 € auf über 1.400 €, während die Verfügbarkeit in der Premium-Klasse stark eingeschränkt ist.
Auch der Frachtverkehr ist betroffen: Französische Exporteure von Luxusgütern und zeitkritischen Pharmazeutika nutzen üblicherweise Dubai als Drehkreuz; Spediteure leiten nun, sobald Kapazitäten verfügbar sind, über Istanbul oder Doha um und zahlen Zuschläge von bis zu 25 %. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere, die in Frankreich mit mehr als drei Stunden Verspätung ankommen, Anspruch auf eine Entschädigung von 300 bis 600 €, doch die Airlines berufen sich auf „außergewöhnliche Umstände“. Rechtsstreitigkeiten werden erwartet.
Risikomanager in Frankreich empfehlen Reisenden, wenn möglich auf Nordpazifik-Routen über die USA auszuweichen oder Singapur als alternatives Drehkreuz für Südostasien zu nutzen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Reiseversicherungen Störungen durch Konfliktzonen oft nur abdecken, wenn spezielle „Kriegsrisiko“-Zusatzbausteine abgeschlossen wurden. Da der Hamad International Airport in Katar weiterhin geschlossen ist und keine Öffnung des iranischen Luftraums absehbar ist, rechnen Experten mit anhaltend hohen Preisen auf den Paris-Asien-Strecken mindestens bis Ende März.
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