
Am 23. März 2026 sorgte die Expat-Gemeinschaft für Aufsehen, als bestätigt wurde, dass Polen stillschweigend die sogenannte *informacja starosty* – den Arbeitsmarkttest – aus den Standardanträgen für Arbeitserlaubnisse gestrichen hat. Die Änderung, die Anfang des Jahres durch Änderungen im Gesetz zur Beschäftigung von Ausländern eingeführt wurde, trat erst diese Woche in Kraft, nachdem die regionalen Arbeitsämter ihre internen Anweisungen aktualisiert hatten.
Nach dem alten System mussten Arbeitgeber eine Stelle mindestens 14 Tage lang ausschreiben und eine Bescheinigung des örtlichen Arbeitsamts vorlegen, die bestätigte, dass kein polnischer oder EU-Kandidat verfügbar war. Diese Vorgabe verlängerte die Bearbeitungszeit um drei bis sechs Wochen und führte aufgrund administrativer Fehler zu hohen Ablehnungsquoten.
Mit der Abschaffung des Tests orientiert sich Polen nun an Ländern wie Tschechien und Deutschland, die den Arbeitsmarkttest für hochqualifizierte Fachkräfte bereits abgeschafft haben. Für Unternehmen hat das sofortige Auswirkungen: Globale Firmen können nun Arbeitserlaubnisanträge mit einem unterschriebenen Arbeitsvertrag, Qualifikationsnachweisen und den üblichen Unternehmensdokumenten einreichen, was die Bearbeitungszeit um etwa einen Monat verkürzt.
Die im letzten Jahr für strategische Investoren eingeführten „Priority“-Schnellverfahren bleiben bestehen und werden durch die geringere Dokumentenprüfung noch schneller. Von der Vereinfachung profitieren auch Migranten mit lokalen Verträgen, innerbetriebliche Versetzungen, die auf polnische Gehaltslisten wechseln, sowie Remote-Mitarbeiter, die ihre Präsenz vor Ort legalisieren.
Personaldienstleister weisen jedoch darauf hin, dass Saisonarbeitsplätze in der Landwirtschaft und Arbeitserlaubnisse für entsandte Arbeitnehmer weiterhin den Arbeitsmarkttest erfordern, um den Schutz in sensiblen Branchen zu gewährleisten.
HR-Teams sollten ihre Onboarding-Zeiten anpassen, überflüssige Ausschreibungsschritte aus den Compliance-Checklisten streichen und Dienstleister im Umgang mit den vom Ministerium für Familie und Soziales aktualisierten e-Permit-Vorlagen schulen. Unternehmen, die sich bereits im Antragsprozess befinden, können beantragen, dass ihre laufenden Anträge auf das neue Verfahren umgestellt werden, was den Starttermin um Wochen vorverlegen kann.
Nach dem alten System mussten Arbeitgeber eine Stelle mindestens 14 Tage lang ausschreiben und eine Bescheinigung des örtlichen Arbeitsamts vorlegen, die bestätigte, dass kein polnischer oder EU-Kandidat verfügbar war. Diese Vorgabe verlängerte die Bearbeitungszeit um drei bis sechs Wochen und führte aufgrund administrativer Fehler zu hohen Ablehnungsquoten.
Mit der Abschaffung des Tests orientiert sich Polen nun an Ländern wie Tschechien und Deutschland, die den Arbeitsmarkttest für hochqualifizierte Fachkräfte bereits abgeschafft haben. Für Unternehmen hat das sofortige Auswirkungen: Globale Firmen können nun Arbeitserlaubnisanträge mit einem unterschriebenen Arbeitsvertrag, Qualifikationsnachweisen und den üblichen Unternehmensdokumenten einreichen, was die Bearbeitungszeit um etwa einen Monat verkürzt.
Die im letzten Jahr für strategische Investoren eingeführten „Priority“-Schnellverfahren bleiben bestehen und werden durch die geringere Dokumentenprüfung noch schneller. Von der Vereinfachung profitieren auch Migranten mit lokalen Verträgen, innerbetriebliche Versetzungen, die auf polnische Gehaltslisten wechseln, sowie Remote-Mitarbeiter, die ihre Präsenz vor Ort legalisieren.
Personaldienstleister weisen jedoch darauf hin, dass Saisonarbeitsplätze in der Landwirtschaft und Arbeitserlaubnisse für entsandte Arbeitnehmer weiterhin den Arbeitsmarkttest erfordern, um den Schutz in sensiblen Branchen zu gewährleisten.
HR-Teams sollten ihre Onboarding-Zeiten anpassen, überflüssige Ausschreibungsschritte aus den Compliance-Checklisten streichen und Dienstleister im Umgang mit den vom Ministerium für Familie und Soziales aktualisierten e-Permit-Vorlagen schulen. Unternehmen, die sich bereits im Antragsprozess befinden, können beantragen, dass ihre laufenden Anträge auf das neue Verfahren umgestellt werden, was den Starttermin um Wochen vorverlegen kann.
Quelle: Reddit / r/WorldWithoutLimits
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