
Der Baukonzern BESIX und seine Partner haben mit dem lang erwarteten Bau der Flughafen-Straßenbahn begonnen, die den Bahnhof Brüssel-Nord in nur einer halben Stunde mit dem Flughafen Brüssel verbinden wird. Die flämische Mobilitätsministerin Annick De Ridder gab am 30. März offiziell grünes Licht und lobte das 570-Millionen-Euro-Design-&-Build-Projekt als „nachhaltige Mobilitätsachse für die Hauptstadtregion“.
Die erste Phase konzentriert sich auf zwei komplexe Brückenbauwerke über die stark befahrene R0-Ringstraße und den nationalen Eisenbahnkorridor. Die Ingenieure werden Brückensegmente einbauen, ohne die Fahrspuren zu sperren – ein Manöver, das die empfindliche Verkehrssituation in Belgien verdeutlicht.
In den nächsten drei Jahren wird das Konsortium 12 km Doppelgleis verlegen, neun Haltestellen errichten und 13 km separate Radwege anlegen. So entsteht ein multimodaler Korridor, der ähnlichen Flughafen-Straßenbahnprojekten in Wien und Kopenhagen nachempfunden ist.
Nach Inbetriebnahme wird die Straßenbahn die Abhängigkeit von Taxis und Shuttle-Bussen verringern – ein Gewinn für Unternehmen mit Hauptsitz in den angrenzenden Büroparks Diegem und Zaventem, wo derzeit 60.000 Mitarbeiter auf Autos angewiesen sind. Der Flughafenbetreiber Brussels Airport Company rechnet damit, dass die Verbindung im ersten vollen Jahr mindestens zehn Prozent der Passagierfahrten vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr verlagert und so zur Erreichung der EU-Emissionsziele „Fit for 55“ beiträgt.
Für globale Mobilitätsteams bietet die Straßenbahn praktische Vorteile: günstigere und planbare Transfers für Besuchsmanager, eine neue Nahverkehrsoption für Mitarbeiter mit Wohnsitz in der Innenstadt sowie ein Pluspunkt bei der Personalgewinnung, da Brüssel im Wettbewerb mit Amsterdam und Paris um Talente steht. Arbeitgeber sollten jedoch beachten, dass es bis 2027 durch zeitweilige Fahrstreifenverengungen auf dem Ring zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, weshalb für Mitarbeitershuttles mehr Pufferzeit eingeplant werden sollte.
Die erste Phase konzentriert sich auf zwei komplexe Brückenbauwerke über die stark befahrene R0-Ringstraße und den nationalen Eisenbahnkorridor. Die Ingenieure werden Brückensegmente einbauen, ohne die Fahrspuren zu sperren – ein Manöver, das die empfindliche Verkehrssituation in Belgien verdeutlicht.
In den nächsten drei Jahren wird das Konsortium 12 km Doppelgleis verlegen, neun Haltestellen errichten und 13 km separate Radwege anlegen. So entsteht ein multimodaler Korridor, der ähnlichen Flughafen-Straßenbahnprojekten in Wien und Kopenhagen nachempfunden ist.
Nach Inbetriebnahme wird die Straßenbahn die Abhängigkeit von Taxis und Shuttle-Bussen verringern – ein Gewinn für Unternehmen mit Hauptsitz in den angrenzenden Büroparks Diegem und Zaventem, wo derzeit 60.000 Mitarbeiter auf Autos angewiesen sind. Der Flughafenbetreiber Brussels Airport Company rechnet damit, dass die Verbindung im ersten vollen Jahr mindestens zehn Prozent der Passagierfahrten vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr verlagert und so zur Erreichung der EU-Emissionsziele „Fit for 55“ beiträgt.
Für globale Mobilitätsteams bietet die Straßenbahn praktische Vorteile: günstigere und planbare Transfers für Besuchsmanager, eine neue Nahverkehrsoption für Mitarbeiter mit Wohnsitz in der Innenstadt sowie ein Pluspunkt bei der Personalgewinnung, da Brüssel im Wettbewerb mit Amsterdam und Paris um Talente steht. Arbeitgeber sollten jedoch beachten, dass es bis 2027 durch zeitweilige Fahrstreifenverengungen auf dem Ring zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, weshalb für Mitarbeitershuttles mehr Pufferzeit eingeplant werden sollte.
Quelle: BESIX
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