
Spät am 4. April veröffentlichten Air India und ihre Billigtochter Air India Express einen detaillierten Betriebsplan für den 5. April, der zeigt, dass nur 32 Flüge – eine Mischung aus regulären und Ad-hoc-Verbindungen – Indien mit dem Golf verbinden werden. Zwölf dieser Flüge sind nicht planmäßige „Entlastungsflüge“ in die Vereinigten Arabischen Emirate, die kurzfristig nach Bestätigung der Flughafen-Slots eingerichtet wurden. Muscat, Jeddah und Riyadh sind die einzigen Golf-Destinationen, die weiterhin täglich planmäßige Flüge erhalten; Doha, Bahrain und Kuwait sind weiterhin ausgesetzt, und Tel Aviv ist komplett eingestellt. Alle Langstreckenverbindungen nach Nordamerika, Europa und Australien sind zwar in Betrieb, jedoch über Umwege. Die zur Tata-Gruppe gehörende Airline kontaktiert betroffene Passagiere proaktiv und verzichtet auf Umbuchungsgebühren sowie Tarifdifferenzen bei der Buchung auf einen späteren Termin. Reisende können auch eine vollständige Rückerstattung erhalten. Air India Express empfiehlt Kunden, Änderungen über den WhatsApp-basierten digitalen Assistenten „Tia“ selbst zu verwalten – ein frühes Beispiel für den Einsatz von Conversational AI zur Bewältigung großflächiger Betriebsstörungen. Für Mobilitätsteams ist die wichtigste Erkenntnis, dass die Kapazitäten im 24-Stunden-Rhythmus gesteuert werden. Arbeitgeber, die Projektteams in den Golfstaaten einsetzen, sollten erst nach Veröffentlichung des Tagesplans buchen und eine Pufferzeit von sechs Stunden für Anschlussverbindungen einplanen. Die Airline erklärt, dass sie „jede Möglichkeit prüft“, weitere Ad-hoc-Flüge hinzuzufügen, warnt jedoch, dass Sicherheitsfreigaben und Überfluggenehmigungen kurzfristig geändert werden können.
Quelle: Air India Press Release
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