
Das Innenministerium hat bestätigt, dass die Core Skills Income Threshold (CSIT) für das zentrale Subclass 482 Temporary Skill Shortage (TSS) Visum ab dem 1. Juli 2026 um 3,9 Prozent steigen wird – wodurch das verpflichtende Mindestgehalt für die meisten Arbeitgeber-Nominierungen von AUD 76.515 auf AUD 79.499 ansteigt. Die höhere Schwelle für den Specialist Skills Stream wird von AUD 141.210 auf AUD 146.717 erhöht.
Obwohl die jährliche Indexierung ein fester Bestandteil des australischen Fachkräfte-Migrationssystems ist, kommt die Erhöhung zu einem heiklen Zeitpunkt für die Wirtschaft Australiens. Der Arbeitskräftemangel lässt nach, die Gewinnmargen bleiben knapp, und viele Unternehmen verarbeiten noch die im Februar verdoppelten Gebühren für das Temporary Graduate (485) Visum sowie strengere finanzielle Anforderungen für Studentenvisa.
Personalabteilungen haben nun weniger als drei Monate Zeit, um bestehende und geplante Stellen mit den neuen Vorgaben abzugleichen. Wichtig ist: Die CSIT ist nur die halbe Compliance-Gleichung. Arbeitgeber müssen außerdem nachweisen, dass die angebotene Vergütung mindestens dem Annual Market Salary Rate (AMSR) entspricht – also dem Gehalt, das ein einheimischer Arbeitnehmer in derselben Position erhalten würde. Liegt der AMSR höher, gilt dieser. Ein Versagen in einem der beiden Bereiche führt zur Ablehnung der Nominierung und kann Sanktionen oder Sperrmaßnahmen für Sponsoren nach sich ziehen.
Für Mobility-Manager lautet die klare Botschaft: Frühzeitig handeln. Arbeitsmarktprüfungen müssen mindestens 28 Tage vor Antragstellung veröffentlicht werden; Nominierungen, die kurz nach dem 30. Juni eingereicht werden, fallen bereits unter die neue Gehaltsgrenze, selbst wenn die Rekrutierung Monate zuvor begann. Branchen, die auf Nachwuchs- oder Fachkräfte auf mittlerem Niveau angewiesen sind – Bauwesen, Gastronomie, Altenpflege und Teile der professionellen Dienstleistungen – werden die stärkste Belastung spüren.
Strategisch beschleunigen einige Unternehmen ihre Einstellungspläne, um noch unter der alten Schwelle zu nominieren, während andere einen Wechsel zum 494 Skilled Employer Sponsored Regional Visum erwägen, bei dem die Gehaltsanforderungen besser zu den regionalen Lohnniveaus passen. In jedem Fall empfehlen Einwanderungsberater, für 2026-27 zusätzliche Gehaltsreserven einzuplanen, da anhaltendes Lohnwachstum eine weitere ähnliche Erhöhung im Juli 2027 sehr wahrscheinlich macht.
Obwohl die jährliche Indexierung ein fester Bestandteil des australischen Fachkräfte-Migrationssystems ist, kommt die Erhöhung zu einem heiklen Zeitpunkt für die Wirtschaft Australiens. Der Arbeitskräftemangel lässt nach, die Gewinnmargen bleiben knapp, und viele Unternehmen verarbeiten noch die im Februar verdoppelten Gebühren für das Temporary Graduate (485) Visum sowie strengere finanzielle Anforderungen für Studentenvisa.
Personalabteilungen haben nun weniger als drei Monate Zeit, um bestehende und geplante Stellen mit den neuen Vorgaben abzugleichen. Wichtig ist: Die CSIT ist nur die halbe Compliance-Gleichung. Arbeitgeber müssen außerdem nachweisen, dass die angebotene Vergütung mindestens dem Annual Market Salary Rate (AMSR) entspricht – also dem Gehalt, das ein einheimischer Arbeitnehmer in derselben Position erhalten würde. Liegt der AMSR höher, gilt dieser. Ein Versagen in einem der beiden Bereiche führt zur Ablehnung der Nominierung und kann Sanktionen oder Sperrmaßnahmen für Sponsoren nach sich ziehen.
Für Mobility-Manager lautet die klare Botschaft: Frühzeitig handeln. Arbeitsmarktprüfungen müssen mindestens 28 Tage vor Antragstellung veröffentlicht werden; Nominierungen, die kurz nach dem 30. Juni eingereicht werden, fallen bereits unter die neue Gehaltsgrenze, selbst wenn die Rekrutierung Monate zuvor begann. Branchen, die auf Nachwuchs- oder Fachkräfte auf mittlerem Niveau angewiesen sind – Bauwesen, Gastronomie, Altenpflege und Teile der professionellen Dienstleistungen – werden die stärkste Belastung spüren.
Strategisch beschleunigen einige Unternehmen ihre Einstellungspläne, um noch unter der alten Schwelle zu nominieren, während andere einen Wechsel zum 494 Skilled Employer Sponsored Regional Visum erwägen, bei dem die Gehaltsanforderungen besser zu den regionalen Lohnniveaus passen. In jedem Fall empfehlen Einwanderungsberater, für 2026-27 zusätzliche Gehaltsreserven einzuplanen, da anhaltendes Lohnwachstum eine weitere ähnliche Erhöhung im Juli 2027 sehr wahrscheinlich macht.
Quelle: AUM Global
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